Ich brauche Zeit.~39

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Mittlerweile War es schon 19 Uhr, und ich War schon wieder zu hause. Nachdem ich geduscht hatte ging ich angezogen zurück in mein zimmer, und packte meine Tasche aus. Ich griff nach meinem Handy.
Oh, das ist gar nicht meine Handy. Das ist Mikes. Stimmt! Ich sollte es für ihn ein packen. Okay ich brings ihm gleich vorbei.
Ich machte mir schnell einen Zopf und ging dann mit seinem Handy in der Hand die Treppe runter.

„Mum, bin kurz bei Mike. Hab sein Handy ausversehen mitgenommen." Meine Mum nickte und schon stand ich vor der Haustür und klingelte.

„Hallo Sammy. Mike ist in seinem Zimmer." Davin öffnete die Tür.

„Danke." Ich lächelte ihn an und wuschelte durch sein Haar. Ich ging an ihm vorbei und hoch in sein Zimmer. Ich stand vor der Tür und öffnete sie. Ich ging rein und schaute auf sein Bett. Sofort klappte mir der Mund auf. Mike und Sophie saßen drauf, jetzt denkt man sich:„Na und?", Sie küssten sich. Ich ließ sein Handy aus meiner Hand fallen, was die ganze Aufmerksamkeit auf mich zog. Mike schaute mich an. Sein Gesicht wurde Kreidebleich. Mir stiegen die Tränen hoch.

„Babe, lass mich das erklären, okay?" Mike kam mit einem verzweifelten Blick auf mich zu und legte seine Hände auf meine Schulter. Ich schlug sie sofort weg.

„Was willst du da erklären?! Hmm?! Ich dachte echt das du mich magst, aber nein die kleine Sammy War wieder so naiv. Aber weißt du was mich noch trauriger macht? Du warst nicht ehrlich zu mir gewesen." Ich drehte mich um und wollte gehen, aber blieb im Türrahmen stehen.

„Sophie? Du hast es geschafft. Du kannst ihn haben. Er ist jetzt wieder frei." Brach ich leise hervor. Ich stürmte die Treppe hinunter. Tränen flossen mein Gesicht runter. Als ich draußen War. Rannte ich los.
Am See angekommen setzte ich mich auf den Steg. Ich zog mein Handy hervor. Ich brauche jetzt jemanden.
Lara? Nein sie ist auch mit Mike befreundet.
Ben? Same shit.
Caty? Würde sich zu viele Sorgen machen.
Hannes? Würde Mike verprügeln.
Felix? Felix!
Sofort drückte ich auf anrufen.

„Heb ab." Brachte ich unter Tränen hervor.

F (K): Hallo Kati hier.
S: Wo ist Felix? Fragte ich mit zitternder Stimme.
F (K): Samantha...Felix ist nicht da. Gab sie trocken von sich.
S: Kati, kannst du mal für einen Moment deine Eifersucht vergessen?! Ich brauche Felix! Jetzt! Schrie ich ins Telefon und schluchzte zwischen durch immer.
F (K): Scheiße, weinst du?! Ist alles okay? Fragte sie nach.
S: Gib mir jetzt einfach Felix. War das einzige was ich leise hervor brachte.
F (K): Okay. Na geht doch.
F: Hallo Sam. Sagte er mit einer fröhlichen stimme.
S: Sag mir das alles wieder gut wird.  Krächzte ich und schluchzte.
F: Sam weinst du?! Was ist passiert? Fragte er. Ich hörte die Panik aus seiner Stimme.
S: Sag mir einfach saß alles wieder gut wird. Sagte ich leise.
F: Alles wird gut. Hörst du mich? Egal was passiert ist, alles wird gut.
S: Danke. Sagte ich erleichtert.
F: Sam, sag mir bitte was los ist.
S: Mike- er- h-h-hat-Sophie-g-g-geküsst. Und schon wieder flossen die Tränen in strömen.
F: Und was ist daran jetzt so schlimm? Ich komm jetzt nicht mir. Stimmt, ich hatte ihm das gar nicht erzählt.
S: Wir waren z-z-zusammen. Aber ich habe jetzt in irgendeiner Weise Schluss gemacht. Schluchzte ich.
F:Was?! Brüllte er ins Handy.
F: Ich bin heute noch da. Bis später.
S: Felix du musst nicht...

Und schon hat er aufgelegt. Und so saß ich da, heulend am Steg. Ich zog meine knie an und vergrub meinen Kopf in ihnen. Ich ließ alles raus. Ich fühlte mich wie...Ich kann es nicht beschreiben. Ich habe mich noch nie in meinem Leben so schlimm gefühlt. Normalerweise tanzte ich in solchen Momenten immer. Aber das Risiko wäre zu groß. Ach wartet ich bin Sam. Ich gehe Risiken ein. Also stand ich auf und stellte mich in meine amfangsposition. Ich stellte mir die Musik vor. Alles um mich herum blendete ich aus. Ich tanzte und tanzte. Villeicht waren es nur 2 Minuten, vielleicht aber auch 3 Stunden, ich weiß es nicht. Es fühlte sich gut an, wieder das zur tun, was man liebt. Als ich nach einer weile dann doch erschöpft War. Machte ich mich schnell auf den weg nach hause. Mittlerweile War es schon dunkel und ich schlich mich ins Haus. Mich hatte niemand bemerkt. Ich zog mich schnell um und legte mich dann wieder in mein Bett. Und dann kam alles wieder hoch und ich fing wieder an zu weinen. Ich schaute auf meine Uhr. Es ist kurz nach 12. Morgen habe ich Schule. Oh gott auch das noch. Ich saß da und weinte immernoch, als ich ein Klopfen oder was auch immer das War an meinem Fenster hörte. Ich stand auf und öffnete es. Da stand...

I need ya - Mike SingerWo Geschichten leben. Entdecke jetzt