Am nächsten Morgen wurde ich von dem Soldaten geweckt. Ich streckte mich. "Bin schon wach.", gähnte ich und machte leise Schmatz Geräusche. Im Lager, oder das was davon noch übrig war, liefen die Soldaten herum und bestiegen die Pferde. Ich schlenderte zu Marta und schwang mich auf sie. Meine Seite tat immer noch weh, im Palast werde ich wohl die Heilkammern aufsuchen müssen. "Prinzessin, ihr solltet nicht alleine vorreiten.", meinte einer der Pagen. Er müsste in meinem Alter sein. "Jaja.", antwortete ich nur und sah weiter zu, wie die Soldaten das Lager zusammen packen. Dann tauchten vier Soldaten mit den zwei Eisriesen auf. Sie waren nun mit dicken Seilen gefesselt und in ihren Mündern, waren Lappen, damit sie schwiegen. Als sie mich sahen zappelten sie und wollten sich los reißen. Die Soldaten hielten sie aber im Sacht. Dann ritten wir los. Zurück zum Palast.
Als wir gerade durch das Palasttor ritten, kamen sofort Mutter und Vater hinaus gerannt. "Bei allen neun Welten. Was ist geschehen? Thor meinte nur, dass irgendwelche Kreaturen euch angegriffen haben.", rief Vater und hob mich vom Pferd. Dabei kam er an meiner Seite. Ich verzog kurz das Gesicht. "Du gehst sofort in die Heilkammer.", bestimmte Mutter und zerrte mich nach drinnen. Dort führte sie mich in die Heilkammern. Die Heilerinen legten mich auf eine Seelenschmiede. "Sie hat keine ernsten Verletzungen. Nur zwei Rippen sind etwas geprellt. Und vielleicht ein paar Blaue Flecke werden auftauchen." , analysiert die eine Heilerin. Mutter atmete auf. Vater sah mich erwartungsvoll an. Ich seufzte:" Ähm. Ja. Der Angriff, ist eigentlich eine ganz lustige Geschichte.", murmelte ich. Vater und Mutter sahen sich mit diesen Blick es-ist-alles-aber-nicht-Lustig an. "Als Thor, Loki und die Pferde abgehauen waren und mich zurück gelassen haben. Bin ich in den Wald gelaufen, da ich bessere Chancen hatte mich dort zu verstecken. Diese Kreaturen folgten mir. Sie haben sich dann aufgeteilt um mich zu suchen und umzubringen. Ich konnte zwei mit Hilfe von Lilanen und Farn fesseln und knebeln. Die zweite Kreatur hat dann gemeint, das sie Eisriesen seien. Was auch immer Eisriesen sind. Der dritte Eisriese, hat auf jeden Fall einen Kampf gewollt. Also habe ich gegen ihn gekämpft. Als er dann um den letzten Stoß gebeten hat wollte ich ihn den nicht geben, da ich keinen Kampf wollte. Als er sich aber auf mich stürzte, musste ich ihn leider töten.", berichtete ich grob, aber sachlich. Vater sah kurz zu Mutter. "Du hast gegen einen Eisriesen gekämpft?", fragte sie mich. Ich schüttelte den Kopf:" Gegen drei. Einer ist dabei gestorben." Vater straffe die Schultern:"Du wirst so schnell wie möglich lernen mit Waffen um zu gehen. Außerdem, wirst du jetzt niemals mehr wo hin reiten, ohne uns vorher Bescheid gegeben zu haben wo du dich befindest." "Was, wieso?" "Es ist einfach zu Gefährlich. Jetzt ruh dich aus. ", antwortete er und verließ die Heilkammern. Ich starrte ihn hinter her. "Mutter. Bitte." "Dein Vater war sehr besorgt um dich. Sei ihn dankbar, dass es noch so milde ausgefallen ist." "Milde? Das ist fast schon Freiheit beraubung. Ihr wollt mich doch bloß kontrollieren.", rief ich und zuckte zusammen. Blöde Seite. Mutter strich mir über den Kopf. "Es tut mir Leid Svenja, aber Odin hat gesprochen. Ruh dich aus." Sie drückte mich in die Kissen. "Es ist Mittag. Da schlafe ich doch nicht. Bin ich fünf?" "Nein. Nagut. Dann bleibe wenigstens noch etwas liegen und döse." Ich nickte und sah zu wie meine Mutter den Raum verließ. Die Tür fiel ins Schloss und ich zählte leise bis zehn. Dann stand ich auf und ging zur Tür. Leise öffnete ich sie. Ich werde ganz bestimmt mich nicht erholen. Der Flur war leer. Weder Mutter noch eine Wache war zu sehen. Ich schlich in Richtung Küchen. Mein Magen hatte nämlich schon eine Zeit lang nichts mehr bekommen. Im Lager hatten wir keine Zeit. Ich trat in den Thronsaal. Vater saß auf seinen Thron und sprach mit irgendjemanden. "Behalte sie im Auge Heimdall. Sie ist wie Thor." "Ja, Allvater. Aber ich glaube, dass Ihr das ihr selbst sagen können. ", meinte eine tiefe Stimme. Vater sah zu mir. Sein Blick wurde wütend aber auch voll Sorge:"Solltest du dich nicht ausruhen?" "Ich hatte Hunger.", flüsterte ich und trat vor dem Thron neben einen Soldaten. Er hatte dunkle Haut und goldene Augen. Vater seufzte:" Svenja. Das ist Heimdall. Wächter des Bifröt." "Hallo.", begrüßte ich ihn und er nickte:"Prinzessin. Ich werde mich der Aufgabe annehmen Allvater." Damit verbeugte er sich vor Vater und verließ den Saal. Vater winkte eine Wache zu sich:" Sorgt dafür, das meine Tochter was zu essen bekommt und dann in ihr Gemach gebracht wird." "Sehr wohl Allvater." Die Wache wandte sich zum gehen ich folgte ihr. Sie brachte mich in die Küche, wo man mir einen Schweinebraten gab. Den aß ich komplett auf. Ich hatte eventuell etwas hunger. Als dann auch noch fast zwei Liter Traubensaft in mir waren, brachte mich die Wache in mein Gemach. Dort schmiss ich mich aufs Bett und döste. Vater und Mutter sehen das Viel zu eng. Ich brauche keinen Schutz. Es klopfte. Ich setzte mich auf und sah Loki in der Tür. "Hey großer Bruder. Was verschafft mir die Ehre?" "Ich muss dir was zeigen. Was ich heute gelernt habe und wollte fragen wie es dir geht." Ich klopfte auf mein Bett. Loki setzte sich zu mir. "Also mir geht es gut. Abgesehen von dem Befehl von Vater bin ich sogar glücklich.", sagte ich und sah Loki grinsend an. Er schien mit sich zu ringen. Dann entschied er sich für das Lächeln. "Ich frage lieber nicht. Also das will ich dir zeigen.", meinte er und hielt seine Hand mir entgegen. Ich zog eine Augenbraue hoch. "Deine Hand?" "Nein warte." Ich sah auf seine ausgestreckte Hand. Sein Blick ist auf diese Fokussiert. Langsam bildete sich ein Bäumchen in seiner Hand. "Wow. Du kannst Bäume in deiner Hand wachsen lassen?" "Nein. Das ist eine Illusion. Fass sie mal an." Ich berührte den Baum und dieser verschwand augenblicklich. "Wie toll ist das denn? Seit wann kannst du das? Was kannst du noch?" Er lachte. "Mutter hat mir das gezeigt, als ich gestern vor sorge gleich zweimal zum Abendessen erschien." "Zweimal?" "Ja. Ich hatte mich verdoppelt. Eine Illusion von mir selbst gemacht. Vater hat dann gemeint, dass Mutter mich von nun an in Magie unterrichten wird." "Du hast sicher großes Talent. Das weiß ich. Du wirst sicher einer der größten Magier Asgards. " "Übertreibe nicht. Noch bin ich ein blutiger Anfänger. Ich muss noch viel lernen." "Wenn du übst, kann ich dann zusehen?" "Ich weiß nicht. Musst du nicht selber trainieren?" "Stimmt. Vergessen." "Aber jetzt mal was anderes. Ich will Thor einen Streich spielen. Machst du mit?" "Kommt ganz auf den Streich an." Ich sah zu Loki und dieser grinste gefährlich. "Thor hat angst vor Mäusen. Und wenn ich gut genug bin, kann ich sicher auch Mäuse herstellen. Aber ich muss dabei auch im Raum sein. Kannst du... " "Ich verstehe. Du willst eine Illusion über dich legen, so dass es aussieht, als wärst du nicht im Raum. Dann lässt du Mäuse in seinem Zimmer erscheinen. Während ich Thor ablenke. Klar mach ich mit." Loki grinste noch breiter. "Dann lass uns anfangen."
Ich und Loki setzten uns bequemer auf mein Bett. "Okay, du musst unsichtbar werden.", meinte ich und sah Loki erwartungsvoll an. Er nickte und schloss kurz die Augen. Seine Gestallt fing an zu flackern, aber er blieb sichtbar. Ich sah ihn verwundert an. "Hat es geklappt?", fragte er. Ich schüttelte den Kopf. "Ich kann dich immer noch sehen." "Vielleicht passiert es nur, wenn man nicht weiß, das man da ist..." "Versuche es doch noch mal." Loki nickte und schloss wieder die Augen. Wieder flackerte seine Gestallt. Die Tür wurde aufgerissen und ich schreckte zusammen. Thor kam rein. "Hast du Loki gesehen?", rief er und sah sich in meinem Zimmer um. Ich sah zu Loki. "Ähm ja. Er wollte noch etwas üben.", meinte ich und hoffte das Thor wieder gehen könnte. Er nickte und verschwand wirklich. "Falls du ihn siehst, sag ihn, dass ich ihn suche.", meinte Thor, bevor er gänzlich verschwand. "Du hast gelogen.", lachte Loki, als die Tür hinter Thor zu viel. Ich sah zu ihn an. "Nein. Hab ich nicht. Thor fragte ob ich dich gesehen habe. Und das habe ich und du wolltest üben. Ich habe lediglich nur verschwiegen wo du übst.", erklärte ich ihn. Loki schien sich das durch den Kopf gehen zu lassen. "Stimmt. Es war die Wahrheit. Du bist wirklich Göttin der Wahrheit." "Ach echt, stell dir vor. Aber wir wissen nun, dass es funktioniert. Thor hat dich nicht gesehen, obwohl du vor mir gesessen hast." "Ich werde trotzdem weiter üben. So und nun die Mäuse." "Ich hätte eine viel bessere Idee." "Und die wäre?" "Statt Illusions Mäuse nimmst du echte Mäuse. Im Stall und in der Küche sind viele." "Woher willst du das wissen?" "Weil ich öfters in der Küche und im Stall war als Thor und du zusammen." Loki nickte zustimmend. "Also fangen wir Mäuse und bringen sie dann in Thors Zimmer.", meinte Loki nachdenklich. Ich nickte zustimmend. "Na dann, lass uns Mäuse sammeln gehen." "Können wir das auf morgen verschieben?" "Warum?" "Wenn Mutter erfährt, das ich nicht im Bett liege oder mich erhole, dann bin ich für den Rest meines Lebens an diesem Bett angebunden." "Du übertreibst." "Ach tu ich das? Du vergisst, wir reden hier von Mutter." "Mutter ist übervorsichtig, das ist wahr, aber sie versucht uns nur zu schützen." "Loki. Auf wessen Seite bist du eigentlich?" "Ähm." "Auf Mutters oder meiner?" "Ähm... Och man auf deiner. Aber morgen suchen wir wirklich Mäuse." "Ja. Versprochen." "Ich vertraue drauf." "Was mich noch intressiert. Warum willst du Thor ärgern?" "Er und seine Freunde nerven mich und ärgern mich, da darf ich doch wenigstens einmal zurück ärgern." Ich lachte auf und schüttelte den Kopf. "Du bist wirklich nachtragend." "Pass bloß auf, das ich dir nicht auch einen Streich spiele." "Wirst du nie tun. Dafür, möchtest du lieber Thor einen spielen." Loki knurrte verärgert und stand auf. "Wir sehen uns dann wohl morgen. Oder kommst du zum Abendessen?" "Wenn ich darf, komm ich. Wenn nicht, bis morgen." Damit verließ Loki mein Zimmer. Ich ließ mich auf mein Bett zurück fallen und schloss die Augen. Es war doch ganz schön anstengend der Tag.
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Prinzessin Svenja von Asgard
FanfictionSvenja wächst im Asgardischen Palast auf. Sie hilft in der Küche wo und wie sie kann. Als sie eines morgens mit dem Allvater in ein Gespräch gewickelt wurde. Verändert sich ihr Leben fast schon schlagartig. Einen Tag verbrachte sie als Prinzessin mi...
