Pov Loki
Ich verließ die Party wieder. Leise schlich ich durch die Gänge. Der Eisriese hatte mir nicht gesagt, warum ich alle in einen Schlaf versetzen soll. Ich betrachte das zweite Säckchen in meiner Hand. "Ich kann das nicht. Ich muss Svenja fragen was ich machen soll.", murmelte ich und rannte los. Kurz darauf blieb ich aber stehen. "Warum sollte ich meine kleine Schwester fragen, was ICH machen soll. Ich bin doch der ältere. Naja vor ihr. Thor dieser Nichtsnutz ist ja fünf Minuten älter als ich." Ich schlich weiter. Keine Wachen, vor den Gemächern das ist mehr als seltsam. Ich ging in mein Zimmer. Dort nahm ich das Säckchen fester in die Hand. Und umklammerte es wie einen Schatz. Ich ging auf den Balkon. Ich konnte den Bifröst und Asgard überblicken. Außerdem konnte ich einen von Mutters Garten sehen. Ich blickte weiter. Ich sah Hanna mit einen Mann verschwinden. Dieser Mann hatte Blaue haut und trug einen kleinen Körper über die Schulter. Braune Wuschelhaare hingen der Person über den Kopf. In einen Rhythmus wackelte der Kopf hin und her. Ich kniff die Augen zusammen. Das ist doch Svenja oder etwa nicht. Ich kniff die Augen noch enger zusammen um besser zu sehen. Ich konnte ein blaues Kleid erkennen. Das war defintiv Svenja die gerade da die Straße entlang getragen wird. Ich nahm den Beutel wieder im Augenschein und starrte ihn an. "Was machst du hier. Du musst den Allvater und diese lästige Königin noch einschlafen lassen.", ertönte die Stimme von hinten. Ich drehte mich langsam um den Beutel fest in meinen Händen gepresst. Vor mir stand der Eisriese. "Warum sollte ich meine Eltern mit einen Schlafpulver umhauen?", fragte ich provokant. Der Eisriese lächelte mich gehässig an:"Weil ich es dir sage. Weil sie nicht deine richtigen Eltern sind." "Du lügst. Meine Eltern sind meine richtigen Eltern. Ich weiß es.", schrie ich und rannte auf ihn zu. Doch er löste sich vor mir in Luft auf. Blöde Illusionen. Ich schmiss das Säckchen in meinen Schrank und nahm mir ein Buch. Ich schlug das Buch auf. Es war neu ich blätterte den Umschlag um. "Familie ist das wichtigste im Ganzen Leben. Denn auf sie kann man zählen, egal wie schlecht die Lage ist. Hab dich lieb großer Bruder, wir feiern deinen Geburtstag nach. Wenn ich wieder komme. Deine kleine Schwester Svenja.", las ich mir durch. Ich lugte auf den Einband, es war ein Buch über Magie, welches ich noch nicht kannte. Ich sah Svenja vor mir. Im Schneidersitz auf meinem Teppich und versuchte Sterntaler zu lesen. Wie sie gegen mich oder Thor versuchte zu kämpfen und manchmal sogar gewonnen hat. Wie sie mit Vater weggeritten ist um die Nomaden zu vertreiben. Obwohl sie erst sechs war. Wie sie von Hanna und einen Eisriesen aus dem Palast getragen wurde. Warte. "Oh nein. MUTTER!!! VATER!!!", rief ich und rannte aus meinem Zimmer. Ich bin auch echt ein Hornochse. Wieso erkannte ich keine Entführung wenn sie vor meinen Augen statt findet. Ich flitzte durch den ganzen Palast. Im Thronsaal fand ich denn die beiden. Ich verbeugte mich kurz und nicht sehr tief. Völlig außer Atmen keuchte ich:"Svenja. Wurde entführt. Hanna und ein Eisriese trugen sie vor wenigen Minuten aus dem Palast." Mutter schlug die Hände vors Gesicht und Vater sah mehr als besorgt aus. Er stand auf und rief seine Besten Männer zusammen. Er wandte sich zu mir :"Loki. Ich will das du dich um deine Mutter und deinen Bruder kümmerst. Solange ich fort bin wird keine Audienz statt finden. Deine Mutter hat die Verantwortung. Hoffen wir, dass Svenja diese Ebtführung überlebt." Damit verschwand Vater aus dem Thronsaal und knallte die Türen zu. Ich ging zu meiner Mutter. "Nun ist es doch passiert.", schluchtzte sie und presste ihre Hände ins Gesicht. Ich sah sie Ratlos an. Wie tröstet man die eigene Mutter. Ich hockte mich neben sie und streichelte ihren Rücken. Sie schluchtzte noch lauter auf. Dann hörte sie kurz auf und sah ernst nach vorne in die leere. "Wir werden das schon durch stehen. Wir werden wieder eine heile Familie. Dein Vater wird deine Schwester schon finden. Geh zu deinen Bruder und feiert ein wenig über den Sieg.", meinte sie ernst und monoton. Ich nickte und schlich aus dem Saal. Schlich in den Gemeinschaftsraum, wo alle immer noch seelenruhig schlafen. Eine Illusion von mir lag schnarchend auf dem Sofa. Ich legte mich genauso hin wie sie und stellte mich ebenfalls schlafend. Die werden eh nichts merken. Außer das Svenja fort ist und Vater fort ist und Mutter das Sagen über Asgard hat und fast einen Nervenzusammenbruch hatte. Thor und seine Freunde wissen in ein paar Stunden, was nicht passiert ist. Sif drehte sich und umklammerte meinen Fuß. Ich sah sie kurz an. Sie umklammerte beide und legte ihren Kopf darauf. Wenn das Bequem ist, soll sie es machen. Aber bei Thor und nicht bei mir. Ich linste zu Thor. Er lag neben Fandral und beide haben sich eng umschlungen und schnarchten laut. Hougun und Volstagg haben sich jeder auf ein Sofa fallen lassen, wobei Volstagg mit einen Atemzug auf den Boden fällt wie ein Sack Kartoffeln. Sif lächelte und murmelte im Schlaf:"Du bist voll bequem Loki." Ich verdrehte die Augen. Sif soll sich weiter an Thor rann machen. Ich mag Sif aber nur wenn sie Thor eine Runter donnert. Donnert wie der Donner selbst. Ich schloss meine Augen und legte mich bequemer hin. Sif stand auf und lief zu Thor und Fandral rüber. Setzte sich schlafend neben ihn und er umschloss sie in einer Umarmung. Endlich.
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Prinzessin Svenja von Asgard
FanfictionSvenja wächst im Asgardischen Palast auf. Sie hilft in der Küche wo und wie sie kann. Als sie eines morgens mit dem Allvater in ein Gespräch gewickelt wurde. Verändert sich ihr Leben fast schon schlagartig. Einen Tag verbrachte sie als Prinzessin mi...
