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Mit verheulten Augen trat ich zur Tafel und ließ mich zwischen meinen Brüdern fallen. Mutter, Thor und Loki schien wohl nicht mitbekommen zu haben, das Vater und ich uns gestritten hatten. Wir aßen schweigend. Nach dem Essen gingen Loki und Thor sich Bettfertig machen. "Frigga, wir haben heute Nacht einen Schlafgast.", verkündet Vater. Mutter sah auf mich und musste lächeln. "Wenn weiter nichts ist?", meinte sie: "Geh dich schon mal fertig machen. Wir holen dich dann." "Ist gut.", murmelte ich und verließ die Tafel.

POV Erzähler

Frigga sah zu Odin. "Du willst es ihr heute erzählen oder?", fragte sie ihren Mann, dieser nickte. "Sie wird das nicht verkraften." "Sie nennt uns zwar Eltern, aber wir sind es nicht für sie." "Das weißt du doch gar nicht." "Doch. Sie hat es mir gesagt. Wir hatten heute einen Streit. Glaube mir, für sie sind wir nichts als Menschen, die sie aus Mitleid aufgenommen haben." "Dann soll es so sein.", flüsterte Frigga, "Die Jungs sollen es aber auch gleich erfahren." "Wie du wünscht." Frigga und Odin stoßen noch mit ihren Weingläsern an und tranken einen Schluck. Nun würde die Wahrheit ans Licht kommen, dachte Frigga. Nun wird Svenja ihre wahren Eltern kennen lernen, die Sie weggegeben haben, dachte Odin und beide dachten: Ob sie uns verzeihen kann. Das Königspaar stand auf und ging zu den Kindern. Mit Thor, Loki und Svenja, gehen sie in ihr Gemach und machten es sich bequem.

POV Thor

Mutter und Vater haben mich, Loki und Svenja mit in ihr Gemach mit genommen. Ich war hier selten drinnen. Svenja, sah mich und Loki immer noch aus verheulten Augen an. So habe ich sie noch nie gesehen. Mutter und Vater sahen nervös aus. So habe ich sie auch noch nie gesehen. Vater versuchte gefasst zu wirken, aber er war nervös. Wenn ich König bin, werde ich niemals Nervös werden. Wenn ich König werde, wird Nervosität abgeschafft. "Kinder. Vater und ich wollen euch eine Geschichte erzählen. Die auf der vollen Wahrheit beruht.", fing Mutter an. Oh man, das konnte ja was werden. Mutter sah zu Vater: "Vor Sieben Jahren wurden zwei Prinzen hier in Asgard geboren. Das Volk feierte sieben Tage lang, für jeden Prinzen." Vater machte eine Pause. Vierzehn Tage lang feierten die Asen für Loki und mich? "Aber ein halbes Jahr später merkte die Königin, dass sie erneut ein Kind erwartete." "Noch ein Kind? Aber wir sind doch nur zwei.", meinte Loki und zeigte auf mich und sich. Svenja fragte:" Was ist aus dem Kind geworden?" "Nach dem das Kind, welches ein Mädchen war, geboren war, kamen Eisriesen in den Palast und wollten das Mädchen. Ich und die Wachen konnten die Eisriesen zurück drängen. Aus Schutz und Angst gaben wir das Kind weg."  Svenja starte die beiden abwechselnd an. Irgendwas geht  ihr durch den Kopf. Loki schien das genauso zu sehen, er legte ihr eine Hand auf die Schulter und murmelte ihr was zu. "Das Kind gaben wir eine Küchenmagd..." Svenja sprang auf und rannte aus dem Raum hinaus. "Lasst sie. Sie will alleine sein."  "Was ist mit der Küchenmagd und dem Kind geschehen?", fragte Loki. Mutter sah uns an: "Sie starb vor wenigien Wochen bei einem Brand in den Königlichen Küchen. Das Kind wurde in eine weitere Familie gegeben." "Das ist Svenjas Mutter auch passiert. Oh.", lachte ich und wurde wieder ernst. Loki musterte unsere Eltern: "Svenja ist also unsere leibliche Schwester?" "Ja.", antworteten beide. Ich und Loki sahen uns an. "Wir müssen Svenja das sagen. Sie kennt das Ende der Geschichte gar nicht.",meinte ich und sprang auf. Loki sah mich schräg an: "Ich glaube sie hatte das Ende vor uns erfahren."  Hä? "Hä?",fragte ich ihn. Loki verdrehte genervt die Augen und sagte dann eilig : "Hast recht Thor. Wir sagen es ihr."

Prinzessin Svenja von AsgardGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt