Der Mann zerrte mich durch dunkle Gänge. Die Wände waren kahl und an manchen Stellen ragten Wurzeln hervor. Ich hatte Angst. Eine Träne löste sich aus meinen Augen. Langsam rann sie warm über meine Wange. Der Mann zog einmal kräftig an der Kette und ich Viel leicht nach vorne und konnte gerade so noch einen Sturz verhindern. Eine weitere Träne rann mir von der Wange. Wir bogen nach links ab. Eine große Metall Tür erschien. Davor standen zwei weitere Männer sie trugen eine Leder Rüstung. "Humana la tiku.", sagte der Mann der mich her gebracht hat. Ich wusste nicht was er sagte aber es klang unheimlich. Die anderen Männer nickten und öffneten die Tür. Der Mann ging zwischen ihnen durch und zog mich mit. Wir betraten den Raum und hier war es genauso dunkel wie in den Gängen. An den Wänden hingen hier aber vereinzelt ein paar Fakeln. Ich sah mich um. Ein großer Eichentisch stand an einer Wand. Darum standen zehn Stühle. Auf dem Tisch lagen Karten und Papiere. Am einem Kopf des Tisches lehnte Hanna oder Sofia oder wie sie auch immer hieß. Sie beugte sich über eine Karte. Sah kurz auf und richtete ihren Blick wieder zur Karte. Der Mann blickte gerade aus und beachtete Hanna gar nicht. Ich sah nun auch nach vorne. Dort war ein Holzthron. Er war schlicht aber dennoch wunderschön. Auf dem Thron saß ein Mann mit sehr langen weißem Haar. Er trug ein goldenes Gewand und schwarze Stiefel lugten darunter hervor. Er hatte seine Linke Hand an der linken Wange und sein Ellbogen ruhte auf der Lehne. "Maliu. Humana la tiku.", meinte der Mann und der ältere Mann auf dem Thron sah mich aus müden Augen an. Er hatte hellgrüne. Fast weiße Augen. Ich schluckte und blickte auf dem Boden. Er war Respekt einflößend. "Katitu lia mu natas.", meinte er mit einer alten zerbrechlichen Stimme. Der Mann nickte und verließ den Raum. Die Kette ließ er auf den Boden fallen. Als sie aufschlug zuckte ich zusammen. Hanna schnaubte:" Ich frage mich wie du es geschafft hast, Eisriesen und eine Nomaden Armee zu überleben, aber vor einer Kette Angst hast." Ich sah sie kurz an. Dann sah ich wieder zu Boden. Es war Still. Niemand sprach etwas. Der alte Mann stöhnte oder seufzte ab und an mal auf. Ich sah wieder auf. Er beobachtete mich aus den grünen Augen. "Ich hab gehört ihr seid die Göttin der Wahrheit.", meinte er mit seiner gebrächlichen Stimme. Ich nickte langsam. "Keine Sprache für einen alten Mann übrig was?", kicherte er. Ich blickte ihn fragend an und schüttelte den Kopf. "Sieht aber so aus. Willst nicht mit mir reden, was?",lachte er. Ich sah ihn mit großen Augen an und zuckte mit den Schultern. Ich sah zu Hanna. Der Mann folgte meinen Blick. "Hannaia. Komm doch mal her.", meinte er. Ich sah ihn verwundert an. Hanna oder Hannaia auch. Langsam trat sie auf ihn zu. Nun sah ich sie richtig. Sie hatte sich umgezogen. Sie trug nun eine Leder Rüstung. An ihrer Seite hing ein Langschwert. "Was kann ich für euch tun?", fragte sie höflich. Der alte Mann sah sie dann mich an. "Mach ihr doch bitte die Kette ab.", sagte er mit brüchiger Stimme. Hannaia sah ihn erschrocken an:" Was?" "Mach ihr die Ketten ab und lass uns alleine.", wiederholte er. Hannaia öffnete ihren Mund und schloss ihn wieder. Sie suchte nach Worten:"Ihr wisst schon was das Mädchen schon alles gemacht hat? Allein in den letzten drei Monaten hat sie sich mehr Feinde und Freunde gemacht, als es üblich ist." "Ach wirklich?" "Ja. Sie hat drei Eisriesen besiegt ohne vorher eine Waffe in der Hand gehabt zu haben.", meinte Hannaia aufgebracht. Der alte Mann sah sie an :"Übertreibe nicht. Sie ist ein kleines Kind." "Sie ist eine Göttin. Sie ist die kleine vom Allvater." "Und dann lässt du sie hier gefangen nehmen? Was denkst du dir eigentlich?", rief er aufgebracht und sah sich panisch um. Hannaia verdrehte die Augen. "Was ich mir denke? Ich denke mir, dass es langsam Zeit wird, Odin und Asgard zu stürzen.", rief sie und wirkte zornig. In ihren Augen lodert eine Wut und wenn man genau hinsah, dann konnte man Flammen sehen. Hannaia musste eine große Wut auf Odin und ganz Asgard haben. Der alte Mann sah sie genauso erschrocken an wie ich. "Du hast vergessen, dass wir es hier mit Odin und einer Armee aus mindestens Fünfzig Tausend Mann zu tun haben.", erinnerte er sie. Hannaia lächelte und grinste blöd vor sich ihn. In ihren Augen funkelte es. "Es kommt auf das Druckmittel an.", meinte sie grinsend und schlenderte um den Thron herum. Die Hände ruhten auf den Schultern. "Außerdem, weiß ich, das du dich gerne an Odin rächnen möchtest. Er hat dir viel zu große Schmerzen zugefügt. Hab ich nicht recht?", flüsterte sie und der alte Mann schloss für einen Moment die Augen. Als er sie öffnete, waren sie in einen kräftigen grün. Das hellere und freundliche Grün war verschwunden. Der alte Mann erhob sich schwerfällig. Als er stand waren seine weißen Haare braun. Keine Falten waren mehr zu sehen. Ich zuckte zusammen und wich einen Schritt zurück. Das war mehr als gruselig. "Ja. Odin hat mir weh getan. Dafür wird er büßen. Ich werde ihn wieso weh tun, wie er mir weh getan hat." Hannaia lächelte zufrieden. Der nun junge Mann kam auf mich zu. Er nahm mein Kinn in seine rechte Hand und drehte . Meinen Kopf in alle Seiten. "Und hier fangen wir an. Bringt sie zurück. Schickt Odin eine kleine Nachtricht, dass wir heraus finden wollen, wie lange eine Göttin schmerzen aushalten kann, weigert er sich auf meine Bedingungen einzugehen, wird es für die kleine Prinzessin wohl noch unerträglicher.", den Rest flüstert er mir zu und winkte eine der Wachen mit mir weg. Der junge Mann und Hannaia lachten sich schlapp. Der Mann führte mich zurück in meine Zelle. Kettete mich wieder an und verschwand wieder. Franziska sah mich fragend an. "Sie wollen meine Heimat vernichten, glaub ich.", flüsterte ich leise und eine Träne rollte über meine Wange. "Was wollen die nur von meinen Vater? Was hat er ihnen den schlimmes angetan?", schluchtzte ich und mehr Tränen rannen über meine Wangen. Franziska zuckte mit den Schultern. Wir schwiegen und hofften, dass nichts schlimmes passieren wird.
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Prinzessin Svenja von Asgard
FanfictionSvenja wächst im Asgardischen Palast auf. Sie hilft in der Küche wo und wie sie kann. Als sie eines morgens mit dem Allvater in ein Gespräch gewickelt wurde. Verändert sich ihr Leben fast schon schlagartig. Einen Tag verbrachte sie als Prinzessin mi...
