Heute war es soweit. Loki würde seinen Geburtstag feiern und ich würde nicht da sein. Vater hatte mir am frühen Morgen noch berichtet, dass wir heute nachmittag los reiten werden. Thor und die anderen haben nichts davon erfahren. Ich wollte es ihnen nicht unter die Nase reiben. Ich war nicht Thor. Ich hoffte auf keinen Krieg. Ich wollte niemanden angreifen. Ich ging zu Loki in das Zimmer. Er lag noch im Bett und schlief. Ich sah auf das Paket in meinen Händen. Er wird es sicher mögen. Ich legte es auf den Tisch und verschwand geräuschlos aus dem Zimmer. Auf den Flur begegnete ich Thor. Er hat seine Rüstung an. Genauso wie ich. Wir mussterten uns. "Du willst heimlich mit reiten. ", schlussfolgerte ich. Thor sah meine Rüstung genauer an:" Du auch." Ich schüttelte den Kopf : "Ich darf mitreiten. Offiziell." "WAS?! DU DARFST MIT ABER DEIN GROßER BRUDER NICHT?!",rief er und schubste mich nach hinten. Ich sah ihn an. In seinen Augen war Hass und Vergeltung. Auch etwas Schmerz und Enttäuschung. "Ich dachte du würdest hier bei uns bleiben. Im Palast. Warum hast du nichts gesagt?", fragte er mich nun etwas ruhiger. Ich seufzte: "Hättest du mich gehen lassen? Hättest du mich angeschrien. Thor ich kenne dich sehr gut. Du hättest mich nicht gehen lassen können und du hättest mich angeschrien das es Wahnsinn wäre als Mädchen dahin zu reiten. Ich darf auch nur ins Lager und muss Kochen und verletzte versorgen. Also. Sei mir nicht böse, aber ich muss noch meine Sachen packen." Ich ging an Thor vorbei in mein Zimmer. Dort setzte ich mich auf mein Bett und packte meine Sachen noch mal neu und überlegte, ob ich wirklich die ganzen Kleider brauchte. Ich räumt drei Kleider raus. Somit habe Ich nur zwei schlichte braune Kleider mit. Hose und Hemd packte ich auch ein. Meinen Dolch machte ich an einen Gürtel. Jetzt war ich fertig. Ich ging mit meinem Rucksack nach unten zu den Stallungen. Vater und die Soldaten warteten schon. Sie bereiten die letzten Vorbereitungen. Vater sah mich als erster. "Bist du bereit?", fragte er. Ich nickte nur. Ich ging zu Marta, die noch nicht getrennt und Gesattelt war. Erich hat sie aber schon geputzt. Ich legte den Sattel drauf und Trenste sie. "Wir reiten in den Krieg meine kleine. Wir bleiben immer Zusammen. Versprochen. " , murmelte ich ihr zu. Marta hob ihren Kopf. Ich kleterte in dem Sattel. Soldaten legten noch ein paar Taschen auf ihren Rücken. Marta schien das nichts aus zu machen. "ist das nicht zu Schwer?", fragte ich sie. Sie schütelte den Kopf. Wenn sie meint. Ich trieb sie nach vorne zu Vater. Er saß auf seinem weißen Pferd und wirkte noch Furchteinflösender. "Du bleibst an der Seite des Hauptmannes. Verstanden?", schärfe er mir ein. Ich nickte gehorsam. Dann sah ich mir noch mal den Palast an. Wie golden in der Sonne strahlte. Dann sah ich einen Schatten. Ich runzelte die Stirn. Dann sah ich Sif und die tapferen Drei. Mit bei ihnen ist Thor. Ich musste lächeln. Dann ertönte das Signal zum Aufbruch. Ich ritt zum Hauptmann, der neben Vater ritt. Er sah zu mir als ich neben ihn ritt. "Prinzessin.", meinte er ernst und nickte. Ich lächelte und nickte zurück. Dann ging es los.
Wir ritten im Schritt. Als wir die Stelle erreichten, wo das Lager auf gestellt wird. Hielten wir. In der Ferne sahen wir das schon evakuierte Dorf. Ich stieg vom Pferd ab. Die Soldaten fingen an Zelte aufzubauen. Ich nahm einem Eimer und holte Wasser. Aus dem nahgelegenen Fluss. Ein junger Diener hatte Feuerrot gesammelt. Er scheiterte es auf und versuchte es anzuzünden. Ich beobachtete ihn noch eine weile. Es war der Junge, den ich das Buch auf dem Kopf geworfen habe. "Das geht nicht.", meinte er und ließ den Kopf hängen. Ich stellte mich neben ihn. "Soll ich helfen?",fragte ich ihn. Er sah auf. "Nein Prinzessin. Ich muss das können um ein Soldat zu werden.", meinte er. Ich ließ mich neben ihn auf die Knie fallen. "Hat dir jemand Dad den mal gezeigt?", fragte ich und er schütelte den Kopf. Ich nahm ihn die Steine aus der Hand. Nahm etwas Stroh von den Pferden und fing an die Steine neben einander zu schlagen. Immer wieder auf das Stroh. Ein kleiner Funke folg in das Stroh und es fing an zu qualmen. Ich fing an zu pusten und der Qualm wurde stärker. Ich puste weiter und kleine Flammen traten auf. Ich lege das Stroh in das Holz. Sofort knistersrerte das Holz und das Feuer brannte. "Hast du dir das gemerkt? So macht man Feuer." "Woher könnt ihr das?", fragte er mich erstaunt. Ich lachte:"Ich habe vor ein paar Monaten in der Küche gearbeitet. Da musste man so was können." "Wow. Ach so. Ich bin Tjoren. Tjoren Erichson." "Dein Vater ist Erich?", fragte ich neugierig und Tjoren nickte langsam. "Ich hätte auch gerne einen Vater der mit Pferden arbeitet.", meinte ich träumerisch. Tjoren sah mich verwundert an: "Euer Vater ist der Allvater. Und ihr wünscht euch einen Vater der im Stall arbeitet?" Ich nickte und sah in die Flammen. Ein Soldat kam:"Bursche. Fütter die Pferde." Tjoren sprang auf und machte sich an die Arbeit. Ich stand ebenfalls auf und fing an zu kochen. Es war keine weitere Frau mit gekommen, aber dafür der Chefkoch Otello. Zu ihn ging ich jetzt. Als er mich sah, verzog er das Gesicht. Er hatte einen Planwagen bekommen, wo seine ganzen Koch untensilien drinnen waren. "Du wirscht dasch esschen ver'eilen. Jeder bekommt eine Kelle Schuppe. Hascht du misch verstanden?", fragte er mich mit diesen komischen Akzent. Ich nickte. Er reichte mir eine Kelle und ich fing an die Suppe zu verteilen. Es gab Eintopf. Ich mochte ihn nicht, da Schweine Ohren darin schwammen. Ich reichte den Soldaten die Suppe. Sie aßen alle alles auf. Als Tjoren kam tat ich ihn ein Stück Fleisch mit rein. Ich zwinkerte ihn zu. Er lächelte mich dankbar an. Dann ging er weiter und fing an zu essen. "Du kannscht auch essen geh'n.", meinte Otello. Ich nahm mir Suppe und setzte mich zu Tjoren. "Wurdet ihr nun auch freigegeben?", fragte er mich grinsend. Wir waren wohl die einzigen Kinder hier. Denn bisher habe ich noch niemanden sonst gesehen. "Sag mal warum bist du hier?", fragte ich ihn. "Ich soll die Pferde hier pflegen und versorgen. Außerdem soll ich dort helfen wo gerade Not ist. Also bei Verletzten und in der Küche. Obwohl ich den Koch nicht mag." "Ich mag ihn auch nicht besonders." wir lachten. Der Hauptmann trat zu uns. "Der Allvater möchte euch sprechen, Prinzessin.", meinte er und ich stand auf. Ich lief zu Vaters Zelt. "Ihr wolltest mich spreche?", fragte ich ihn. Er saß auf einen Stuhl, hinter einen Tisch. "Ja. Du wirst beim Hauptmann weiter trainieren. Du und der Junge.", meinte er und widmet sich wieder ein paar Blättern. Ich nickte und verließ das Zelt. Tjoren saß immer noch am Feuer und aß. "Was wollte der Allvater?" "Wir werden trainieren mit dem Hauptmann." "Du meinst mit Schwert und so?" "Ja. Womit den sonst?" "Oh mein Gott. Ein Traum wird wahr?" "Übertreibe nicht." "Ich habe noch nie mit einem Schwert gekämpft." "Noch nie? Dann wird es aber zeit. Los ihr zwei. Es ist Mittag, dann können wir noch den ganzen Nachmittag üben.", ertönte die Stimme des Hauptmannes über uns. Wir sahen zu ihn auf. "Ja.", meinte ich und sprang auf. Tjoren sah erstaunt zu uns auf dann rappelte er sich auch auf. Wir gingen etwas außerhalb des Lagers und fingen an zu Trainieren.
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Prinzessin Svenja von Asgard
FanfictionSvenja wächst im Asgardischen Palast auf. Sie hilft in der Küche wo und wie sie kann. Als sie eines morgens mit dem Allvater in ein Gespräch gewickelt wurde. Verändert sich ihr Leben fast schon schlagartig. Einen Tag verbrachte sie als Prinzessin mi...
