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Die Kreaturen sahen auf mich hinab. Langsam kamen sie auf mich zu. Irgendwo habe ich die schon mal gesehen, aber ich weiß weder wo noch wann. Ich krabelte zurück. "Hat das kleine Mädchen etwa Angst?",lachten die beiden äußeren. Ich nickte. Mist, jetzt ist es total blöd, nur die Wahrheit sagen zu können. Die Drei lachen. Unter meiner Handfläche bohrte sich etwas hinein. Ich linste hinunter. Ein Stein. Den könnte ich werfen. Aber dann wäre nur einer getroffen und zwei ständen. Außerdem habe ich nicht die Kraft um jemanden mit einen Stein zu Töten. Verdammt. Ich brauche dringend einen Plan. "Was machen wir mit ihr?", fragte die eine Kreatur. "Was weiß ich. Umbringen." Ich schluckte ich brauch dringend einen Plan. Langsam stellte ich mich hin. In der Hand den Stein. Kurz schloss ich die Augen. Die drei Kreaturen stritten sich weiter. Ich nahm den Arm mit dem Stein nach hinten und warf ihn mit aller Kraft auf den Kopf der mittleren Kreatur. Diese sah mich böse an. Ich rannte los. Hinter mir die Kreaturen wütend und sauer. Im Wald, rannte ich weiter und duckte mich bei niedrigen Ästen. "Wo sind sie?",fragte ich mich im Laufen. Eine kleine Lücke ist entstanden. Ich stolperte. Wütend sah ich zu der Ursache. Eine Lilane. "Du blödes Gewächs. Du... bringst mich auf eine Idee.", meckerte ich. Ich sammelte so schnell es ging viele der Lilanen ein. Die Kreaturen liefen langsam durch den Wald und suchten mich. Sie kamen immer näher. Ich knote die Lilanen zusammen und warf sie über einen niedrigen Ast. Ich selber kleterte auch auf den Ast hinauf in die Baumkrone. Das Seil nahm ich ebenfalls mit. Gerade rechtzeitig, denn die Kreaturen liefen genau unter mir. Ich Band eine Schlaufe in ein Seil. Langsam ließ ich die Schlaufe hinunter. Als die Schlaufe vor dem Fuß der einen Kreatur lag, wartete ich drauf, das sie hinein trat. Genau das machte die Kreatur. Die Schlaufe zog sich bei dem nächsten Schritt zusammen. Und die Kreatur kam ins Stolpern. Mit einen krachen viel sie auf den harten Boden. Ich sprang vom Baum. Sah mich um. Die anderen waren weiter weg. Sie hatten sich aufgeteilt. Ich betrachtete die Kreatur. Sie war ohnmächtig. Da der Kopf wohl auf einen nicht ganz so weichen Stein aufgekommen ist. Ich kleterte auf den Rücken und verband mit einer Lilane die Hände und mit Farn stopfte ich ihn den Mund. Er sollte mich ja nicht verraten. Ich betrachtete die Beine und entschied mich die auch noch schnell zu fesseln. Dann sah ich nach Waffen. Da sie eine Rüstung anhaben, müssen sie auch irgendwo Waffen versteckt haben. Tatsächlich fand ich einen Dolch. Er glimmt leicht bläulich. Ich steckte ihn ein. Dann sah ich mich um. Die beiden anderen waren nicht zu sehen. Ich schlich durch das Unterholz. Auf einmal tauchte einer der übriggeblieben auf. "Da bist du ja. Jetzt komm her und stirb!",rief er. "Ähm nein." , war meine antwort. "Du willst dich deinem Schicksal stellen?", fragte er wieder. "Ja." "Gut. Dann spüre die Macht und den Zorn der Eisriesen.", rief er. Dann stürmte er auf mich zu. In seiner Hand tauchten mehrere Dolche auf. Ich sah auf meinen Dolch, der eher jämmerlich aussah. Der Eisriese, wie ich jetzt weiß, hob den Dolch. Ich sprang im letzten Moment zur Seite und der Riese lief an mir vorbei gegen einen Baum. Er schüttelte den Kopf. Dann drehte er sich um und stürmte wieder auf mich zu. Wieder wich ich aus und wieder rannte er gegen einen Baum. Das wiederholten wir vier mal. "Tut dir der Kopf nicht bald weh?", fragte ich ihn, als er das fünfte mal gegen einen Baum lief. Er taumelte und viel zu Boden. Ich rannte zu ihn und fesselte ihn auch mit Lilanen. Auch ihn stopfte ich Farn in den Mund. "Zwei sind erledigt bleibt nur noch einer. Wenn ich ein Eisriese wäre, wo würde ich mich in einen Wald verstecken, um ein Mädchen um zu bringen?", fragte ich mich. Mein Blick schweift über das Unterholz. Es wäre sicher leichter gewesen, wenn Loki und Thor da wären, aber nein sie mussten ja unbedingt mit den Pferden abhauen. Ich kleterte auf einen Baum. Von da hat man die beste Übersicht.
Zehn Minuten saß ich im Baum, als ich den dritten sah. Er lief langsam und beschwerlich. "Mädchen du wirst mich töten müssen, um hier lebend raus zu kommen. ", schrie er und blieb vor meinem Baum stehen. Er sah in die Krone. Ich war im Schatten er müsste mich nicht sehen können. Der Riese ging weiter. Langsam und schwerfällig. Plötzlich drehte er sich um und schüttelte meinen Baum durch. Ich fiel durch die Äste auf den Boden. Der Riese lachte auf. Beugte sich zu mir hinunter und hob mich hoch. Seine Haut war kalt und rau. Ich spürte wie die Kälte durch das Hemd kroch. Eine Gänsehaut bildete sich, ich fing an zu zittern. "Wen haben wir den hier?",fragte er mich grinsend. Ich schnaubte:"Mich?" "Ein Mädchen.", meinte er und hob mich hoch zu seinem Gesicht. Ich hatte meine Arme frei. Er hob mich weiter zu seinem Gesicht. Kurz davor, hielt er an. "Ich könnte dich mit einem Bissen verspeisen." "Ich könnte dich besiegen.", sagte ich und der Riese hob mich noch näher an sein Gesicht. "Ist das so?", fragte er gehässig. Ich nickte und schlug ihn mit meiner Hand ins Gesicht. Er ließ mich los. Ich rannte los und suchte den Dolch des ersten Riesens. Der ist nämlich runter gefallen, als ich gefallen bin. Hinter mir jault der Riese. Ich suchte weiter und dann sah ich ihn glimmen. Ich packte den Griff und drehte mich zu dem Riesen um. "Du willst also wirklich kämpfen.", lächelte er. Dann hob er ein Eisschwert, welches einfach aus seiner Handfläche wächst, und griff an.

Prinzessin Svenja von AsgardGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt