"Ich hasse mein Leben", grummelte ich und saß stur im Wagen unserer Sozialarbeiterin, welche mich missbilligend durch denn Rückspiel heraus anstarrte. "Komm schon Blaze. Ihr werdet ein schönes Leben bei eurem Onkel Kane haben", sagte sie und verzog ihren Mund zu einem falschen Lächeln wofür ich sie einfach ignorierte.
"Alles besser als im Heim", munterte mich Luis von der Seite auf und strich über meinen Arm. Nachdenklich kräuselte sich meine Stirn, mit der frage beschäftigte in welcher Hinsicht mein Leben schlechter werden könnte. Meine Mutter war tot, mein Vater ist tot und ich musste von unserem Haus weg ziehen.
Widerwillig knurrte ich auf und riss die Autotür mit einem Ruck auf nur um sie wütend hinter mir zu, zu schmeißen. Luis stieg ebenfalls aus holte unsere beiden Koffer und dann stapften wir denn kleinen weg bis zur Verdander zu Onkel Keans Haus hoch. Die nervige Sozialarbeiterin klingelte und keine zwei Sekunden später öffnete unser Onkel die Tür.
Ich hatte Kean dass letzte mal vor zwei Jahre zu Weihnachten gesehen und ich musste fest stellen dass er sich noch immer nicht verändert hatte. Sein schwarzes Haar hatte teilweiße leicht graumelierte Stellen und er hatte die gleichen kantigen Züge wie Dad.
Bei dem Gedanken an meinen Vater zog sich alles in meiner Magengegend zusammen und ich griff haltsuchend nach Luis Hand, welcher mich sanft näher an sich zog. "Ich komme in einem Monat vorbei um zu sehen wie es euch geht.", verabschiedet sich Linda und eilte zu ihrem Wagen. "Na dann rein in die Stube", Onkel Kane lächelte uns warm an und ich hatte das erste mal seit dem Tot von Mum einen Hoffnungsschimmer. Vielleicht würde doch alles gut werden.
Zaghaft betrat ich das Haus unseres Onkels, er war nicht besonders reich aber auch nicht arm. Sein Haus war wahrscheinlich ein wenig kleiner wie unseres. "Ich kann euch leider nur das Gästezimmer zur Verfügung stellen", er lächelt entschuldigend.
"Schon okay", sagte Luis und lächelte Kane an. Ich war froh dass Luis dass reden übernahm, denn Kane erinnerte mich so an Mum und Dad dass es mir fast die Tränen in die Augen trieb.
Ich und Luis folgten Kane und gemeinsam betraten wir dass karge, weiß gestrichene Gästezimmer. Nur ein Bett und ein Klapp Sofa befanden sich in dem Raum, wie auch zwei Kleiderschränke.
"Home Sweet Home", murmelte ich und ließ mich auf dem Bett sinken. Luis hatte sich auf die Couch gesetzt und unsere Koffer neben denn Kleiderschränken gestellt. Kane war am Türrahmen stehen geblieben und starrte uns mit einem undefinierbaren Blick an.
"Es tut..", begann er doch ich unterbrach ihn in dem wissen was er sagen wollte. "Nein, bitte. Seid sie...... tot sind entschuldigt sich jeder bei und bitte du nicht auch noch", in meinen Augen standen Tränen und ich schluchzte leise auf.
Er nickte entschuldigend, "In einer Stunde gibt es essen, falls ihr bereit seid......", wir nickten und er verließ mit einem seufzen das Gästezimmer. Schweigend stand ich auf und begann mein Gewand ein zu räumen. Wärend sich die Trauer in meinen Körper fraß und ich schlussendlich aufschluchzte und Luis mich in die Arme nahm.
Warum musste ich sie verlieren, wie soll ich nur ohne sie leben.
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Badboy
Teen Fiction"Komm schon, Babe", seine Augen funkelten gefährlich tief braun auf und ich drückte mich enger an die Wand um denn Abstand zwischen uns beiden zu halten. "Lass mich in Ruhe", meine Stimme klang längst nicht so stark wie ich sie e...
