9. Kapitel

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Als jeder in die Cafeteria eilte um einen guten Platz auf denn Tischen zu ergattern, verließ ich die Schule und lehnte mich an die große Eiche seitlich der Schule. Ich konnte es nicht mehr in der Schule aus halten, jeder hatte mich angestarrt und getuschelt. Sam war wütend auf mich weil ich ihr etwas verheimlichte und in meinem Kopf drehte sich alles.

Ich hatte mich mit einem der Bad Boys angelegt und langsam begann ich mir unsicher zu werden ob diese Jungs wirklich so ungefährlich waren wie ich Gedacht hatte. Ich meine wir leben in Spanien, keine 2 Kilometer entfernt lagen die Slums und man konnte nie sicher sein ob nicht irgendwo ein gefährlicher Junkie lauerte.

Ich setzte mich auf dass Sonnenbeschienene Graß und lehnte mich mit dem Rücken gegen denn Baum als plötzlich Alejandro, der Anführer der Bad Boy aus der Schule kam gefolgt von einem Jungen, in demütiger Haltung.

Sie waren zu weit entfernt um sie verstehen zu können doch ich sah wie Alejandro dem Jungen eine Tüte mit einem weiß pulvrigen Inhalt gab. Okay, wahrscheinlich doch nicht so ungefährlich! Der Junge gab Alejandro Geld und verschwand in der Schule.

Alejandro nahm eine Zigarette aus der Tasche, zündete sie an und dann drehte er sich in meine Richtung. Ich wusste nicht wie er reagieren würde wenn er mich sehen würde, also bewegte ich mich keinen Millimeter um ihn nicht auf mich aufmerksam zu machen doch er kam schon auf mich zu.

Jetzt hieß es Angriff dachte ich mir und ließ meine Haltung selbstbewusste werden und meine Mauer hoch fahren. Als er vor mir, schwieg er und sah mich einfach an. "Was hast du gesehen". "Sag du mir was ich gesehen habe", mein Kinn habe provozierend hervor gereckt. Er seufzte und setzte sich einfach neben mich.

Okay, was habe ich verpasst? "Hör zu. Dein Bruder ist alt genug um selbst zu entscheiden in was er sich begibt", er sah mich nicht an und ich nicht ihn aber seine Stimme war freundlich. "Glaub mir, er weiß nicht was er im Moment tut. Es ist zu viel passiert, als dass er noch wissen kann was richtig oder falsch ist", ich lehnte mich mit meinem Rücken wieder gegen denn Baum, schnelle aber sofort wieder nach vorne da ich mich genau auf denn großen blauen Fleck gelegt hatte welchen mir Alejandro verpasst hatte.

"Was ist passiert", ich spüre seinen Fragenden Blick in meiner Seite. "Ich werde sicher nicht mit DIR darüber reden". "Wenn du es mir erzählst verspreche ich dir deinen Bruder mit meinem Leben zu beschützen", sagte er ernst und sofort schießt mein Blick zu ihm. Sollte ich es ihm erzählen? Für Luis Leben, JA!

"Okay aber wenn du dass jemanden erzählst bist du tot", sagte ich und holte noch einmal tief Luft. Er nickte und sieht mich neugierig an.

"Genau vor einer Woche, starb meine Mum an einem Hirntumor. Wir haben es vor einem Jahr erfahren, wurden von Psychiatern darauf vorbereiten. Doch glaub mir man ist nie bereit jemand so wichtigen zu verlieren. An dem Tag von Mums Tot sprang mein Vater aus dem Fenster des Krankenhauses und nahm sich dabei dass Leben", in meinen Augen standen Tränen doch ich würde nicht vor ihm weinen.

"Wo wohnt ihr denn jetzt", fragt er verwirrt. "Bei unserem Onkel". "Es tut mir leid dass dir so etwas wieder fahren ist und verspreche dir mein Versprechen zu halten". "Danke", murmelte ich und eine Tränen lief meine Wange hinab. Alejandro drehte mich zu ihm und schloss mich in die Arme. Ich schluchze leise auf und seine Hand streicht beruhigend über meinen Rücken.

"Komm mit", er zog mich sanft hoch. "Aber wir haben doch Unterricht", stammelte ich verwirrt als er mich zu seiner Maschine führte. "Ich bringe dich zu einem schönen Ort", sagte er grinste mich an und reichte mir seinen Helm.

Was für eine verrückte Welt, ich kannte ihn doch kaum.


BadboyWo Geschichten leben. Entdecke jetzt