Bild: So sieht Harry aus wenn alles so gut wie möglich verheilt ist. Und ja es ist nicht perfekt gemacht aber es ist das erste Mal dass ich etwas geedited habe uns ich bin überrascht dass ich es überhaupt so hingekriegt hab😂
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Es war über eine Woche vergangen, seit Harry und Louis aufgewacht waren.
Zayn war nicht mehr aufgetaucht und Louis und Harry verheilten langsam.
Louis lief bereits normal herum. Er brauchte nur etwas mehr Pausen und konnte noch keine schnellen Bewegungen machen.
Harry jedoch blieb einfach durchgehend liegen und versuchte nichtmals aufzustehen.
Er batte in den letzten beiden Tagen jedoch begonnen, mehr zu essen, was Louis und mich sehr erleichterte.
Die Wunde in seinem Gesicht hatte sich mittlerweile etwas geschlossen und ich hatte all das Blut vorsichtig aus seinem Gesicht gewaschen, sodass er nun um einiges besser aussah.
Die Wunde an seinem Bauch, sowie die an Louis Nacken, in welche ich das Zytengarn gegeben hatte, begannen bereits zu vernarben und es sah alles nicht mehr so schlimm aus.
Louis Stimme war jedoch noch immer etwas geschädigt und heiser, aber das würde wahrscheinlich so bleiben, da Zayn seine Stimmbänder wohl leicht geschädigt hatte.
Louis störte das jedoch nur wenig und er wurde von Tag zu Tag heiterer und versuchte somit auch Harry aufzumuntern, was jedoch nicht sonderlich gut funktionierte, denn aus ihm war jede Heiterkeit verschwunden.
Louis und ich saßen am Feuer und unterhielten uns, während Harry etwas abseits lag und schlief.
"Denkst du er wird jemals wieder so wie früher?", fragte Louis.
Ich seufzte und blickte zu Harry.
"Ich weiß es nicht", murmelte ich.
"Ich verstehe das nicht, sonst verzeiht er einem sofort bei allem und nun gibt er uns beiden die Schuld obwohl wir doch gar nichts dafür konnten. Ich meine klar es ist nicht gerade etwas tolles aber keiner von uns trägt die Schuld dafür", sagte Louis mit kratziger und trauriger Stimme.
"Du konntest nichts dafür. Aber ich hätte etwas ändern können", antwortete ich nachdenklich darauf. Bevor Louis jedoch etwas sagen konnte, ertönte ein Wimmern von Harry und er begann sich im Schlaf hin und her zu winden.
Louis stand sofort auf und kniete sich neben ihn und auch ich ging schnell zu ihm.
"Nein", wimmerte Harry.
"Nein!"
"Harry", sagte Louis sanft und rüttelte ihn ganz leicht.
"Sie sollen nicht sterben", schluchzte Harry.
"Haz, niemand stirbt, wir sind hier", sagte Louis diesmal etwas lauter aber trotzdem sanft. Er strich Harrys Haare aus seinem Gesicht und legte dann die Hand an seine Wange.
Ich legte meine Hand an seine Schulter und blickte ihn besorgt an.
"Nicht sterben", rief Harry diesmal beinahe und fuhr dann ruckartig hoch. Schnell atmend und mit glasigen Augen blickte er sich hecktisch um, bis seine Augen, oder eher sein eines funktionierendes Auge, Louis und mich fand.
"Harry, wir sind hier", sagte Louis sanft.
"Keine Angst"
Mit einem Mal flossen Tränen in Strömen aus Harrys Augen und er schlang seine Arme um Louis. Laute schluchzer kamen aus seinem Mund und er drückte sein Gesicht in Louis' Halsbeuge.
Louis küsste seine Stirn und strich sanft mit seiner Hand über Harrys Rücken.
"Ich habe geträumt, dass ihr tot seid", schluchzte Harry nach einiger Zeit.
"Aber ich will euch nicht verlieren."
"Und du wirst uns auch nicht verlieren, Haz, wir sind hier bei dir", antwortete Louis sofort sanft.
Ein Gefühl der Trauer überkam mich, als ich daran dachte, wie ich vor einigen Tagen den Entschluss gefasst hatte, wieder zurück nach Hause zu kehren. Davon würde ich den Beiden jedoch vorerst nichts erzählen.
Nach einiger Zeit wurden Harrys Schluchzer leiser und er löste sein Gesicht langsam von Louis' Halsbeuge.
Er blickte nun zu mir, seine Augen leicht aderig und etwas angeschwollen vor lauter Tränen.
Mittlerweile war der Anblick von Harrys Auge nicht mehr ganz so erschreckend, da ich mich langsam daran gewöhnte und es gut verheilte, aber sein restliches Erscheinen war dafür weitaus beunruhigender geworte.
Ich konzentrierte mich jedoch nicht darauf und lächelte Harry leicht an.
Er wirkte zum ersten Mal seit einer gefühlten Ewigkeit wie er selbst und ich hoffte unendlich sehr, dass er wie er selbst bleiben würde.
"Es tut mir so leid", brachte Harry hervor.
"Das war alles nicht eure Schuld. Das wusste ich eigentlich auch, aber ich konnte mich einfach selbst nicht mehr akzeptieren. Das kann ich immer noch nicht wirklich, aber ich brauche keinen mehr, auf den ich es schieben kann.
Es war ganz allein meine Schuld. Wenn ich geschickter ausgewichen wäre, wäre es nicht passiert"
Ich schüttelte jedoch sofort den Kopf.
"Es ist von niemandem die Schuld, auch nicht von dir. Es ist eben so passiert und das können wir nicht ändern"
Louis nickte und streichelte weiterhin durch Harrys Haare.
"Und glaub mir Haz, ich finde dich immer noch hübsch. Für mich bist du immer noch genau der gleiche Harry wie zuvor. Außerdem sind die Wunden doch schon richtig gut verheilt", fügte er hinzu.
Er hatte Recht, die Wunden in Harrys Gesicht waren wirklich überraschend schnell geheilt. Es waren zwar noch Krusten auf den Wunden aber sogar sein Augenlid war wieder durch eine Kruste verbunden und würde wahrscheinlich bald wieder zusammengewachsen sein, was bei einem Menschen nie möglich gewesen wäre.
Harry blickte jedoch bedrückt auf den Boden.
"Ich habe mich noch nichtmals selbst gesehen und weiß schon, dass es schlimm aussieht. Mein ganzes Gesicht ist entstellt und mein Auge ist farblos, stimmts?"
"Ja, es ist farblos, aber wer hat jemals gesagt, dass farblos hässlich ist. Ich finde es einzigartig. Jetzt ist mein Haz noch einzigartiger. Außerdem weiß man nie was in den Trend kommt, vielleicht ist ein farbloses Auge ja bald der letzte Schrei und dann kann ich allen erzählen, dass mein Freund es als erster hatte", kicherte Louis.
Seine Worte brachten mich zum Schmunzeln und selbst Harry lachte deswegen ein kleines bisschen, während er sein Gesicht wieder in Louis Halsbeuge verbarg.
Ich bewunderte Louis dafür, dass er selbst in solchen Situationen die Stimmung wenigstens etwas heben konnte.
Die Spannung, die nun schon seit Tagen zwischen uns allen in der Luft lag, schien sich langsam zu lösen und Harry entspannte sich das erste Mal wieder richtig in Louis Armen.
"Ich liebe dich, Lou", hauchte er.
"Ich liebe dich auch Haz", antwortete Louis sanft lächelnd.
Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen betrachtete ich die beiden.
Sie hatten sehr Glück gehabt, sich gegenseitig zu kriegen.
Warum konnte sich jeder in den Richtigen verlieben und ich musste mich als normaler Mensch in einen durchgeknallten Dämonenprinz verlieben?
Aber irgendwie bereute ich es nicht.
Trotz all dem Schmerz hatte ich schöne Erinnerungen mit Zayn, außerdem hatte er mich durch den ganzen Schmerz gelehrt, auf eigenen Beinen zu stehen.
Ich war das Waisenhaus für immer los, hatte mir ein eigenes Leben aufgebaut und hatte dann sogar Harry und Louis getroffen.
Ohne dieses Erlebnis wäre ich jetzt immer noch im Waisenhaus, ohne Freunde und ganz allein.
Es war es wert gewesen.
Erst jetzt wurde mir klar, dass jede Sekunde des Schmerzes es wert war.
Das kaum merkliche Lächeln auf meinen Lippen wurde zu einem richtigen und ich atmete tief durch.
Ich hatte die Ereignisse endlich akzeptiert und mir war endlich klar geworden, dass ich nichts bereuhte.
Vielleicht sollte es so sein.
Vielleicht sollte Zayn nur mein Wegweiser in mein neues Leben sein und würde dann endlich aus meinem Leben verschwinden.
Vielleicht fing mein neues Leben gerade erst an.
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(Hah das kapi ist noch nicht zu ende)
"Wow, seit wann ist laufen so anstrengend", murmelte Harry während er langsam einen Fuß vor den anderen setzte.
Er war langsam immer mehr zu Kräften gekommen, aber noch immer mehr geschwächt, als Louis und ich.
Wir hatten entschlossen, dass wir lang genug auf dem Waldboden gesessen hatten und es besser für uns alle wäre, einen richtigen Unterschlupf zu finden und dort endlich mal richtigen Schlaf zu kriegen.
Denn keiner von uns hatte in der letzten Zeit genug Schlaf und Ruhe gehabt, weshalb die Wunden langsamer heilten als sie es für gewöhnlich taten.
Selbst meine Wunden, welche nicht einmal tief waren, waren noch nicht ganz verheilt.
Louis hatte uns erklärt, dass bei uns in der Nähe langsam die Wohnregionen begannen.
Die Häuser, die jedoch nah am Wald und somit gefährlich nah an der Grenze waren, waren alle seit Jahren verlassen.
Und genau in solch einem Haus planten wir, Unterschlupf zu suchen.
"Da vorne!", sagte Harry auf einmal aufgeregt.
"Ich sehe eine Hütte!"
"Vorsichtig", sagte ich schnell und hielt Harry an der Schulter auf und stoppte ihn somit, auf das Gebäude zuzugehen.
"Wir wissen nicht, ob da jemand drin ist oder nicht, also müssen wir wirklich vorsichtig sein"
"Hier ist doch niemand, es ist hier total abgelegen", antwortete Harry und lief weiter auf die hölzerne, ziemlich kleine Hütte zu, welche neben noch mehr heruntergekommenen Hütten stand.
Seufend folgte ich ihm einfach, blieb aber auf der Hut.
Harry öffnete die knarrende Tür und blickte sich dann um, während er eintrat.
Es war nicht sonderlich viel Platz, aber die Hütte war erstaunlich gut erhalten und das einzige, was verriet, dass sie verlassen war, war die Staubschicht auf jeder Oberfläche.
Rechts neben den Tür war eine hölzerne Bank mit einem kleinen Tisch davor und ein kleines Stück weiter stand ein ebenso grob hölzernes Regal mit wenigen, alt wirkenden Büchern darin.
Vor uns befand sich eine kleine Küche, welche ebenso aus Holz bestand.
Links neben uns war eine weitere Tür, auf welche Harry direkt zusteuerte.
"Warte, Harry", sagte ich schnell.
Harry seufzte und drehte sich genervt um.
"Was ist denn jetzt wieder, L?"
"Irgedetwas sagt mir, dass wir hier nicht allein sind... Diese Hütte ist viel zu gut erhalten, un verlassen zu sein. Und an manchen Stellen ist sogar der Staub weg."
Ich deutete auf die Bank, welche nur noch an den Rändern staubig war, als hätte jemand mehrmals darauf gesessen.
"Ach komm schon, sei nicht so paranoid, vielleicht hat hier nur mal jemand übernachtet, so wie wir es auch vorhaben", wiedersprach Harry. "Dann lass mich wenigstens zuerst durch die Tür gehen", sagte ich und ging an ihm vorbei zu der Tür.
"Natürlich, der große Kampfmeister Liam wird mit jeder Situation fertig. Ich wette du würdest vermöbelt werden, wenn jemand da hinter der Tür ist", sagte er und lachte nun leicht.
"Hey!", ich zog gespielt warnend meine Augenbrauen hoch. "Ich wette ich habe weitaus mehr Kampferfahrung als du und wie du mit eigenen Augen bereits gesehen hast, habe ich schon mehrmals deinen kleinen Hintern gerettet. Also ja, ich bin Liam der Kampfmeister", grinste ich, lachte kurz leicht auf und öffnete dann die Tür.
"Hast du gerade gesagt 'kleiner Hintern'?", fragte Harry vollkommen empört. "Mein Hintern ist nicht klein, er ist schön so wie er ist, stimmts Lou-" Auf einmal ertönte ein dumpfes Geräusch und starker Schmerz breitete sich auf meiner Stirn aus.
Vollkommen überrascht und unerwartet viel ich durch den Schwung, der auf meinen Körper ausgeübt wurde, plump auf den Boden.
Irgedjemand hatte mich mit irgedetwas verdammt hart auf meine Stirn geschlagen.
"Oh, du wurdest wirklich vermöbelt", stellte Harry fest.
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Okay
Hi lol
Jo ich bin iwie eine zeit verschwunden weil alles was ich hier schriebe langweilig wird aber naja ich hab mir gedacht ich update es trotzdem mal haha
Sooo here u go
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Monster [Ziam Fanfic]
Fiksi PenggemarMonster I Liam ist ein Waisenkind. Er lebt in einem abgelegenen Waisenhaus, in dem strenge Regeln herrschen. Eines Tages hält es Liam dort nicht mehr aus, da er wie Dreck behandelt wird. Er flüchtet in einen Wald, über den es Geschichten gibt, dass...
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