Mustafa: Wir hatten Hunger.
Ich wurde rot, denn es war mir peinlich.
Mustafa's Vater: O kiz kim? (wer ist das Mädchen?)
Mustafa: Sie ist Türkin und versteht dich, baba.
Ich musste lachen und der Vater lachte auch. Ich stellte mich vor und wir redeten kurz miteinander. Danach ging er dann auch wieder hoch schlafen. Wir aßen noch ein bisschen und dann gingen wir wieder hoch. Jeder ging schlafen. Am nächsten Morgen stand ich auf und zog mir meine Sachen wieder an. Ich ging runter und sah Mustafa wie er den Tisch deckte.
Mustafa: Alle sind weg, gel otur (komm setz dich)
Ich: Musst du nicht arbeiten?
Mustafa: Frag nicht.
Ich: Hmm ok, wirklich danke für alles Mustafa.
Ich ging zu ihm und umarmte ihn ganz fest. Danach setzte ich mich hin und wir frühstückten zusammen. Der Flug ging in 2 Stunden. Danach räumten wir gemeinsam auf. Diesmal half ich ihm und dabei wir redeten auch.
Mustafa: Und? Was sollen wir jetzt machen?
Ich: Keine Ahnung, auf was hast du Lust?
Mustafa: Lass zur Alster, spazieren.
Ich stimmte zu und wir gingen zur Alster und spazierten. Wir redeten viel und lachten. Wir verstanden uns wirklich gut, aber Liebe ist es nicht. Danach kauften wir uns ein Eis und eine Person kam auf uns zu, Dilara. Neben ihr waren noch 2 Jungen.
Dilara: Hey, na ihr beiden. Wohin des Weges?
Dilara küsste ihn nicht, sie umarmte ihn nicht mal. Was war zwischen denen los? Mustafa blieb kalt ,als hätten sie Streit.
Mustafa: Wir müssen weiter, ciao.
Während er das sagte nahm er meine Hand und wir gingen weiter.
Ich: Was ist los? Letztens wart ihr doch noch gut habt euch geküsst und so.
Mustafa: Wir haben Kontaktabbruch. Sie ist kein gutes Mädchen.
Wir hielten uns immer noch an den Händen und wir ließen uns einfach nicht los.
Ich: Hmm, na dann.
Mustafa: Deine Hand will meine Hand wohl nicht loslassen.
Ich: Deine Hand, lässt meine Hand nicht los, aber ok.
Mustafa nahm unsere Hände hoch und schaute es an. Ich wusste nicht wieso deswegen zog ich schnell meine Hand weg. Er lachte.
Ich: Nochmal danke für alles.
Ich umarmte ihn wieder ganz fest. Ich war ihm wirklich sehr dankbar. Ohne ihn würde ich unter der Brücke erfrieren. Wir lösten uns wieder. Und der Flieger war schon weg.
Ich: Ich geh dann nachhause, wir sehen uns.
Mustafa: Ich fahr dich doch.
Wir gingen zu seinem Auto und er fuhr mich nachhause. Mustafa stieg mit aus und ging mit zur Haustür.
Mustafa: Wenn was ist oder wenn deine Mutter dich wieder schlagen sollte, ruf mich. Tamam mi? (ok?)
Ich umarmte ihn wieder aber diesmal ganz schnell. Wir rutschten bisschen nachhinten.
Mustafa: Entspann dich, haha. Du erdrückst mich noch.
Ich mochte es ihn zu umarmen. Es kam einfach und es tat gut. Man fühlte sich sicher.
Ich: Ok, ich geh jetzt rein.
Dabei schaute ich ihm in die Augen und winkte. Er winkte zurück und ich ging rein.
Ich: Anne?
Keine Antwort, ich ging ins Wohnzimmer und fand einen Brief.
Sümeyra, ne yaparsan yap bundan sonra annen yok arkanda. (mach was du willst nach dieser Zeit ist deine Mutter nicht hinter dir)
Ich war nicht traurig. Sie war sowieso nie hinter mir. Ich wusste nicht, wie ich jetzt wohnen soll. Besser gesagt wie ich das finanzieren soll. Ich dachte nach, eine WG? Ich werd erst in 4 Monaten 18 also könnte ich eigentlich nicht alleine leben. Meine Mutter meldete sich in Deutschland ab und nahm nur ihre Klamotten mit. Ich wusste nicht weiter. Also rief ich das Jugendamt an und fragte nach. Sie sagten mir, dass ich eigentlich nicht alleine Leben darf, da ich noch minderjährig bin. Ich sollte direkt in eine WG. Es gab wohl ein Zimmer, wo ich leben könnte und die Wohnung könnte ich behalten und wenn ich 18 bin, hier wieder leben. Ich stimmte zu und sie wollten heute noch kommen um meine Sachen zu holen. Ich packte meine Sachen und wartete bis sie kamen. Nach 2 Stunden kamen sie auch. Es war schon eingerichtet deswegen brauchte ich nur meine Klamotten. Die WG war nur 45min von meinem Zuhause entfernt. Ich fand es nicht so schlimm. Wir gingen gemeinsam hoch und ich traf meine Mitbewohner. Es waren 2 Mädchen in meinem Alter. Sie hießen Samira und Nurya und sie schienen mir sympathisch. Wir verstanden uns auf anhieb gut. Ich räumte meine Klamotten in den Schrank und ging müde schlafen. Ceylan hatte mich vernachlässigt nachdem sie mit Jamal zusammen war. Ich war sauer auf sie und meldete mich auch nicht mehr. Am nächsten Morgen stand ich auf und die anderen waren schon lange wach. Ich hatte eigentlich Schule, aber ich hatte besseres zu tun. Ich hatte gar nicht gemerkt, dass mein Akku von meinem Handy leer ist. Ich schloss es an und ich hatte 5 verpasste Anrufe. 4 waren von Ceylan und eine von Mustafa. Ich rief nicht zurück und ließ es laden. Samira und Nurya gingen arbeiten und ich hängte zuhause ab. Mir wurde langweilig, ich schaute fern und badete. Danach räumte ich die WG auf und war fertig. Ich wusste nicht mehr was ich tun sollte. Deswegen rief ich Mustafa an. Ich erzählte ihm wo ich jetzt wohnte und er fand es nicht so gut. Aber konnte auch nichts sagen. Wir redeten noch eine Weile und legten dann auf. Mein Leben lief gerade nicht so gut, ich brauchte etwas aber wusste nicht was.
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Schicksal oder nicht?
RomanceSümeyra ist 17 Jahre alt und lernt zufälligerweise in einem Aufzug Mustafa kennen. Es ist keine typische Liebesgeschichte wo es 'Liebe auf den ersten Blick' oder 'verlässt die Stadt, kommt auf eine andere Schule usw.' Geschichte. Sondern etwas ande...
