Kapitel 14

1K 35 0
                                        

Ich freute mich richtig und konnte es kaum erwarten den Teddybär in die Hand zu nehmen. 

Ich: Daaaanke Mustafa, jetzt gib her.

Ich breitete meine Arme aus und nahm den Teddybär. 

Mustafa: Ok, lass jetzt losgehen.

Wir stiegen ein und fuhren nachhause. 

Die Woche ging schnell und Miray hatte schon morgen Geburtstag. Mustafa hat mich auch eingeladen. Ich sollte ihm helfen und so, da seine Eltern nicht da sein würden. Ich hatte kein Problem damit. Ich zog mein Pyjama an und ging direkt schlafen, ich schlief auch sofort ein. Am nächsten Morgen duschte ich mich und zog mich an. Danach musste ich auch zu Mustafa, um zu dekorieren. Ich ging los und stieg in den Bus. Ich ging dann zu Mustafas Haus, Mustafa begrüßte mich.

Mustafa: Hadiii wir müssen schnell anfangen, sie kommen gleich.

Ich: Hetz mich nicht, in der Ruhe liegt die Kraft

Dabei guckte ich wie eine behinderte und schloss meine Augen. Mustafa musste lachen und wir starteten direkt. Mustafa hatte Ballons und Prinzessinnen Teller und so weiter gekauft. 

Mustafa: Geh du Miray helfen und mach ihre Haare schön, aber übertreib es nicht

Ich: Ok, und wann soll ich dich hübsch machen?

Mustafa: Ich bin auch so hübsch, im Gegensatz zu dir.

Ich guckte beleidigt und ging hoch zu Miray. Sie hatte noch geschlafen, deswegen weckte ich sie auf. 

Ich: Miray, alles gute zum Gebuuuuuurtstag.

Ich sang für  sie und sie rieb sich die Augen und war noch voll müde. 

Miray: Danke sümiiya abla.

Sie lächelte und ich holte ihre Sachen schonmal raus. Ich nahm die schönsten Sachen und zog sie ihr an. Danach machte ich ihre Haare und steckte Blumen da rein. Sie sah echt süß aus. Danach gingen wir wieder runter und Mustafa gratulierte ihr erstmal und danach klingelte auch schon die Tür. Mustafa hatte alles schon dekoriert und es sah aus wie ein typischer Kindergeburtstag. Jede Minute klingelte die Tür und die Eltern brachten ihre Kinder her. Es waren insgesamt fast 20 Kinder und wir sollten alles leiten. 

Mustafa: So kinder, jetzt spielen wir erstmal was. Reise nach Jerusalem?

Die Kinder freuten sich und ich musste natürlich alles aufbauen. Mustafa unterhielt sich mit einem Mädchen. Als dann alles aufgestellt war musste ich die Musik stoppen und Mustafa spielte mit. So ging das 3 Stunden weiter und dann bekamen die Kinder hunger und wollten zu Mc' Donalds. Als wir dann bei Mc' Donalds waren aßen wir etwas und gingen dann zu einem Park. Die Kinder spielten und Mustafa und ich sahen zu. Danach fuhren wir nachhause und die Kinder spielten weiter. Später packte Miray die Geschenke aus und sie freute sich richtig. Mustafa gab ihr sein Geschenk und dann rannte sie zu ihm und umarmte ihn. Sie war glücklich, ich hatte sie noch nie so glücklich gesehen. Mustafa war ein guter Bruder und ging mit Kindern sehr gut um. Es wurde immer später und langsam kamen die Eltern um ihre Kinder wieder abzuholen. Jede ging nachhause. Es war kein Kind mehr da. Endlich.

Ich: Endlich basim agridi (ich hab kopfschmerzen)

Mustafa: Aynen (auch). Was machen wir eigentlich an deinem Geburtstag?

Ich: Nichts, ich feier nicht.

Mustafa: Du wirst doch 18, wir müssen etwas machen.

Ich: Ja ja ja, hadi legen wir los.

Danach fingen wir an das Haus wieder aufzuräumen. Es war schon spät und ich war echt müde. Es wurde immer später und ich setzte mich kurz aufs Sofa. Ich schlief ein und als ich aufwachte blickte ich in die Augen von Amir.

Schicksal oder nicht?Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt