"Ich weiß das ich ein emotionaler Mensch bin, aber ist dass ein Grund mir mein Leben schwer zu machen? Ob ich das noch weiter aushalte, ich weiß es nicht. "
Eine bittersüße Geschichte über ein Mädchen mit Psychischen Problem.
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[ cover by @moonglade...
In einer Woche war mein 17ter Geburtstag. Ob ich mich freute? Nope, ich hasste Geburtstag. Ist aber auch klar, wenn an deinem "Ehrentag" dein Vater stirbt, wie soll man sich da freuen. Am liebsten wollte ich mich an diesem Tag einfach nur in meinem Zimmer verkriechen. Meine Mum sagte es wäre okay doch ich wusste, dass sie etwas im Schilde führte. Eine Party? Hoffentlich nicht. Zu viele Leute, zu viele Geräusche. Ich hasste es im Mittelpunkt zu stehen. Mein Dad hat mir einmal erzählt, dass ich angeblich bei meinem dritten Geburtstag meine Tante schwer am Kopf verletzt hatte. Sie hatte mich wohl mit ihrem ganzen Gelaber genervt, mit diesem typischen Küsschen links Küsschen rechts. Er sagte ich hätte ihr dann einen Teller auf den Kopf geworfen. Ich wusste dass ich schnell reizbar war, doch so eine Aktion traute ich nicht mal mir zu. Noch zwei Tage. Meine Mum musste sich organisieren gleichzeitig eine geheime Party für ihre Tochter und eine Trauerfeier für deren verstorbenen Vater. Also „geheim". Sie glaubte doch nicht wirklich, dass ich ihre Telefonate nicht mitbekam. In der Schule lief alles gut. Heute war der 22.04. Ein Sonnenstrahl kitzelte mich an der Nase und ließ mich Niesen. Heute war ich alleine mit Even im Park verabredet, er wollte seine neue Kamera ausprobieren und wollte mich als Fotomodel. Ja mich. Wieso auch immer, aber ich freute mich. Zeit mit dem Menschen verbringen der dir so viel bedeutete, du es dich aber nicht traust ihm mitzuteilen. Ich war so ziemlich der schüchternste Mensch der Welt.
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Ich wusste zu beginn nicht wie ich Posen sollte. Doch ich wurde von ihm ermutigt und er schien in seinem Element zu sein. Dann war ich an der Reihe Fotos von ihm zu machen. Ich war sehr nervös ich meine Even wollte Fotografie studieren und ich. Naja.
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Er war begeistert und lud mich in ein Café ein. Seine art ganz alltägliche Dinge zu erzählen war faszinierend. Diese weiche Stimme. Jedes Mal wenn ich sie hörte kribbelte es in meinem Bauch. Auch wenn ich es mir so sehr wünschte wusste ich, dass das zwischen uns keine Beziehung werden könne. Er war der mit recht beliebteste Schüler und ich. Ich war ein niemand. Ein Mädchen, dass niemand kannte. Doch er mochte mich. Zumindest verriet das sein Lächeln. 27.04. 18:38 Bald war sich 17 ob sich etwas in meinem Leben ändern würde, wohl er nicht. Wer weis.