,,Das ist unvernünftig, Miss Granger. Völlig unvernünftig und verrückt! Wenn es stimmt was sie sagen, dann sollten sie nicht in die Schlacht ziehen! Sie könnten gesehen werden, was aber noch schlimmer ist, sie könnten getötet werden umd damit alles verändern. Die komplette Zukunft könnte einstürzten!"
Hermine hatte der Frau alles erzählt und offensichtlich schien sie ihr zu glauben.
,,Ich weiß.", antwortete Hermine. ,,Naja, ehrlich gesagt habe ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht. Aber wir müssen den Splitter finden, wenn nicht, dann war alles umsonst! Das ist unsere einzige Chance!"
,,Miss Granger ich-" Plötzlich ertönteein lautes Klopfen an der großen Eichentür.
Blitzschnell sprang Hermine auf umd kroch unter das Bett, auf dem sie und die Frau saßen. Keine Sekunde zu früh, denn nun betrat Professor McGonagall den Raum.
,,Poppy! Sie müssen sofort in die große Halle kommen! Ich erkläre ihnen alles dort!"
,,Minerva, ich-"
,,Bitte kommen Sie einfach, ja?"
Mit eilenden Schritten verließ die zukünftige Schulleiterin den Krankenflügel.
,,Miss Granger." Madame Pomfrey's Stimme klang streng und unerbittlich.
,,Sie werden nicht kämpfen! Gehen Sie zu diesem Geheimgang von dem Sie sprachen. Doch unter keinen Umständen werde ich zulassen, dass Sie bleiben! Unsere gesamte Zukunft hängt davon ab! Das kleinste Detail kann alles verändern."
Hermine biss sich auf die Lippe.
Sie hatte Recht. Oh ja, dass hatte sie.
Wenn Voldemort überleben würde, dann- es wäre das Ende. Für die Hexen und Zauberer, sowie auch für die Muggle.
Madame Pomfrey's Stimme unterbrach ihre Gedanken. ,,Und wenn es stimmt was sie sagen, dann wird es zu ihnen kommen. So oder so."
Hermine stand auf.
,,Ja, sie habe Recht. Ich danke ihnen!"
Ohne auf eine Antwort zu warten, stürmte die aus dem Krankenflügel.
Bald würden die Häuser zur großen Halle schwärmen und gesehen zu werden konnte sie nicht riskieren. Also rannte sie wie eine Treppe nach der anderen hoch.
Als sie gerade durch die Gänge des vierte Stocks rannte wäre sie beinah über einen Hauelfen gestolpert. Sie haspelte eine Entschuldigung und wollte schon weiter, als sie plötzlich stockte.
Dieser Hauself kam ihr bekannt vor. Nicht aus Hogwarts, da war sie sich sicher. Er passte such nicht wirklich hierher.
Merlin! Gegen ihn war Kreacher ja bildhüsch und sympatisch aussehend.
Seine Ohren waren unnatürlich klein, Seine Nase war spitz und lang und seine fast toten winzigen Augen blickten sie aus seinem verschrumpelten Gesicht verärgert an.
,,HOMPKEY! Wo steckst du schon wieder du undankbares Miststück?!"
Hermine wich erschrocken zurück. Auf einmal fühlte sie sich wie im falschen Film.
Sie irrte sich sicherlich nur- sie musste sich irren. Einen Moment lang glaubte sie Avarus Bittlestones Stimme gehört zu haben. Aber das war unmöglich.
Wer auch immer der Besitzer dieser Stimme war, er durfte sie auf keinen Fall sehen!
Die einzige Möglichkeit sich zu verstecken bot die Bibliothek.
Kaum war Tür hinter ihr zugefallen, empfing der vertraute Geruch von Pergament sie. Die Dunkelheit und Stille umgaben sie wie einen beruhigenden Schleier. Das Schlagen ihres Herzens, sowie das Brennen in ihrer Lunge drangen langsam in ihr Bewusstsein vor.
Nachdem sie kurze Zeit einfach nur an die Tür gelehnt stand und nach Luft gegangen hatte, ging sie nun einige Schritte in den Raum hinein. Ihr Blick wanderte über die staubigen Regale und die unzähligen Bücher.
,,Es war die richtige Entscheidung.", murmelte sie.
Jetzt musste sie nur noch Harry und Ron einsammeln und noch bevor die Schlacht anfing durch den Geheimgang. Ehrlich gesagt wusste sie noch nicht ganz wie sie das schaffen sollten, aber mit dem Tarnumhang würde das schon irgendwie funktionieren.
Sie wollte gerade beschließen, nachzusehen ob die Gänge leer waren, als Stimmengewirr und Schritte durch die Tür hallten. Erschrocken ließ das Mädchen die Türklinke los.
Die Schüler waren jetzt schon auf dem Weg in die große Halle?! Das war zu früh!
Das- nein! Verdammt! Panisch fuhr sie sich durch Haare.
Plötzlich flog die Tür auf. Erschrocken stolperte Hermine zurück. Das grelle Licht brannte in ihren Augen.
,,Miss Granger! Sie wollten doch zum Geheimgang!" Madame Pomfrey stand in der Tür. ,,Ich- ich muss noch Harry und Ron holen!" ,,Dazu bleibt keine Zeit!" Die alte Frau griff sie am Arm und zog sie hinaus in die überfüllten Gänge. ,,Madame Pomfrey! Ich-"
,,Schauen Sie nach unten! Sie sollten bestmöglich nicht erkannt werden."
,,Madame Pomfrey! Ich muss zuerst zu Harry und Ron! Bitte!"
Inzwischen hatten sie die Treppen erreicht.
Die Frau drehte sich endlich zu ihr um.
,,Ich verspreche ihnen, ich werde die beiden aufsuchen und nachschicken, aber nun gehe sie! Miss Granger, ich schätze ihre Freundschaft, aber sie dürfen jetzt nichts auf Spiel setzten!"
Während Hermine einen innerlichen Kampf ihrer Gefühle mit ihrem Verstand erlitt, zog Madame Pomfrey sie erbarmungslos weiter die Stufen hoch.
Hermine schluckte und schob letztendlich ihre Gefühle in den Hintergrund. Der Raum der Wünsche tauchte als Ziel in ihrem Kopf auf und sie drückte sich nun mit eigenem Willen an den Schülermassen vorbei.
Als sie die Wand erreicht hatten, richtete Madame Pomfrey ihre Zauberstab auf Hermine und ein kalter Schauer durchfuhr sie.
Ein Dessillusionierungszauber.
,,Sagen sie den beiden, wir sind im Forest of Dean."
,,Ja. Ich wünsche Ihnen viel Glück, Miss Granger."
Hermine holte tief Luft. Noch einmal wandte sie sich an die alte Frau. ,,Holen sie Harry und Ron, ja? Bitte, versprechen sie es!"
,,Ich verspreche es ihnen und jetzt los!"
Hermine richtete ihre Aufmerksamkeit auf die Wand. Die Türen erschienen und nach einem letzten Blick auf die Krankenschwester öffnete sie diese.
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Hidden Time
Fiksi PenggemarZeitumkehrer. Ja, nützliche kleine Dinger. Man kommt ein paar Stunden in der Zeit zurück. Aber was passiert, wenn er zersplittert, was wenn man in der Zukunft landet und diese blöden Stücke wieder einsammeln muss. Was passiert, wenn das Harry, Ginny...
