Kapitel 39 ( William)

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So, hier kommt das neue Kapitel.In letzter Zeit habe ich leider nur wenig Zeit für die Geschichte gefunden, weswegen ich sie bald beenden werde. Mit dem Kapitel bin ich nicht wirklich zufrieden , aber ich hatte leider nicht mehr Zeit es auszuarbeiten . Ich hoffe, dass ich es irgendwann nochmal überarbeiten kann. Jedenfalls kommen noch ungefähr 4 Kapitel , die ich evtl auch in der Woche Posten werde.
LG Fairytale 24602

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Valerie und ich rannten der Karawane der ankommenden Limousinen entgegen. Mehrere hundert Wagen reihten sich aneinander und bogen nun auf die Auffahrt auf. Reporter hatten Kameras am Rand aufgestellt, um die Ankunft der verschiedenen Gäste zu dokumentieren.

"Ich kann nicht glauben, dass sie endlich da sind", Valerie drückte meine Hand und ihre Augen begannen zu leuchten. In diesem Moment fielen einzelne Sonnenstrahlen auf Valerie und ließen ihre haselnussbraunen Haare leuchten. Wie automatisch hob ich meine Hand und strich ihr eine Locke, welche sich aus ihrer Frisur gelöst hatte, aus dem Gesicht. Sie bekam es nicht mit, ihre gesamte Aufmerksamkeit lag auf den Ankommenden.

Nacheinander stiegen sie aus den Wagen und versammelten sich auf dem Vorplatz. Die anderen Erwählten kamen aus dem Palast und rannten auf ihre Familienangehörigen zu. Mit einem Ruck entzog Valerie mir ihre Hand und raffte ihr hellblaues Kleid. Genau wie die anderen rannte sie auf einen Wagen zu. Ein junges Mädchen vielleicht 12 oder 13 fiel ihr in die Arme. Auf den ersten Blick erkannte man die Ähnlichkeit, die sie mit ihrer Schwester, wie ich vermutete, verband. Sie hatte dieselben blauen Augen, dieselben haselnussbraunen Locken. Bei den zwei Personen, die nun folgten, musste es sich höchstwahrscheinlich um ihre Eltern handeln. Ihre Mutter war großgewachsen und hatte ein sanftes Gesicht. Als sie ihre Tochter entdeckte begann sie zu strahlen und legte einen Arm um sie. Ihr Vater besaß ein festes Auftreten, dennoch sah er freundlich aus. Ich hatte nicht das beste Verhältnis zu meinem Vater, aber meine Mutter und meinen Bruder hätte ich bestimmt ebenso vermisst.

"Will", eine bekannte Stimme ließ mich herumfahren. Aus einem der Fahrzeuge, welches das Wappen der französischen Königsfamilie trug, stieg Frédéric aus.

"Hey", begrüßte ich ihn und umarmte ihn kurz.

"Wie geht es dir ?"

"Gut ", antwortete ich und nickte ihm zu.

"Wie geht es Aurélie ?", wandte ich mich an ihn. Aurélie war seine 18-jährige Schwester. Ich hatte sie das letzte Mal vor drei Jahren gesehen. Seitdem war sie nicht mehr zu offiziellen Treffen erschienen.

"Sie ist in Paris geblieben, mit ihrem Verlobtem"

"Verlobter ?"

"Ja, sie hat Adrien bei einer Soiree kennengelernt und du weißt ja, wie meine Eltern sind. Je früher sie heiratet und den Palast verlässt, desto besser. Ihr bekommt der ganze Stress nicht. In den letzten Jahren hatte sie mehrere Panikattacken und Angstzustände."

"Und was hältst du von diesem Adrien ?", hakte ich nach. Ich wusste, dass Frédéric sehr um seine Schwester besorgt war. Umso mehr erstaunte mich, dass er so offen darüber redete. "Ich mag ihn. Er ist sehr bodenständig. Ich denke, dass sie mit ihm glücklich werden kann. Selbst wenn das bedeutet sie nur noch selten zu sehen", er seufzte und zwang sich zu lächeln.

"Wir sollten uns positiveren Themen zuwenden. Ich bin schließlich für das Fest hier."

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In den nächsten zwei Stunden war ich unentwegt auf den Beinen. Ich half Vanessa das Eintreffen der Gäste zu organisieren und übernahm den letzten Schliff für den Ball am Abend. Ich ertappte mich schließlich selber, dass meine Füße wie von selber den Weg zu Valerie Zimmer einschlugen. An anderen Tagen hätte ich sie abgeholt und wir hätten etwas zusammen unternommen, aber jetzt würde ich sie nur stören. Sie sollte die Zeit mit ihrer Familie genießen.

~Between Always and Forever~Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt