„Ich muss mit dir reden" kann vieles bedeuten. Nicht immer gutes, aber ich glaube das hier wird gut.
„Ich wollte mich bei dir Entschuldigen für das was passiert ist.." er senkte seinen Blick und schnaubte kurz.
„Nein, Fiete ich muss mich bei dir entschuldigen. Du hattest recht, es war nur ein Spiel. Wir sind Freunde, richtig?" ich schaute ihn abwartend an.
„Wir sind nicht nur Freunde." Fiete sah mich ernst an.
„Du bist eine der besten Freundinnen die ich je hatte." dann umarmte er mich und legte sein Kinn auf meinem Kopf ab. Ich war noch nie so froh wie jetzt grade.
„Ich werde immer für dich da sein, okay?" versprach mir Fiete und ich nickte an seiner Brust.
„Kommst du noch mit zum Pool?"
Er löste sich von mir und ging zur Tür.
„Wieso?" fragte ich neckisch.
„Damit wir alle morgen super duper Spielen!" Es machte zwar überhaupt keinen Sinn was Fiete da mit seiner Babystimme sagte, aber ich hatte vergessen das wir morgen gegen Südkorea spielen.
„Fuck.. das hab ich voll vergessen! Klar komm ich mit!" ich ging mich im Bad schnell umziehen und kam dann mit Handtuch, Sonnenbrille und Sonnencreme raus.
Fiete nickte und machte mir die Tür auf, und wir gingen den Flur entlang an den Pool.
„SARAAAH" schrie Manu mich an.
„MÄÄÄÄNÜÜÜÜÜ!" schrie ich zurück und rannte so theatralisch wie es nur ging auf ihn zu.
Dann sprang ich auf ihn, was sich dann als ziemlich dumm herausstellte. Er stand mit dem Rücken nämlich zum Pool, und wir flogen rücklings hinein.
„Scheiße, meine Klamotten!" rief ich beim Auftauchen, musste aber dann anfangen zu lachen.
Es waren wirklich alle hier, sogar mein Vater. Zu dem legte ich mich dann auch hin.
„Na paps, Arbeitsfrei?" er drehte seinen Kopf zu mir.
„Wie? Ich arbeite doch." dann fing er an zu lachen. „Und? Aufgeregt wegen morgen?" ich suchte das Gespräch.
„Aufgeregt nicht, wir sind alle in Top Form, und die Chemie stimmt auch grade. Aber Südkorea ist halt schon ein guter Gegner..." Mein Vater und ich redeten eigentlich immer offen, und wenn er sorgen hat dann sagt er sie mir auch.
„Aber wie du schon sagtest, wie sind in Top Form und wenn wir da morgen gut rauskommen, haben wir erstmal nur noch die Mexikaner vor uns." sprach ich ihm Mut zu und schaute ihn liebevoll an.
Er schaute mich an und fing dann an zu grinsen.
„Ich glaub sie wollen mit dir Wasserball spielen, kleine." er nickte in Richtung Pool, wo Manu, Leon, Jonas, Marco und Fiete wie wild winkten und auf das Netz zeigten.
„Geh ruhig, ich guck zu." dann klopfte er mir auf die Schulter und ich zog schnell die nassen Sachen aus, um dann wieder in den Pool zu steigen.
„Bei wem bin ich?" Manu zeigte auf seine Seite, also Leon, Manu und ich gegen Marco, Fiete und Jonas.
Ich bin eine Niete in diesem Spiel, nur das man es versteht. Ein Wunder dass sie überhaupt mich dabei haben wollten, immerhin wussten Manu und Leon das ich echt schlecht war.
Das bemerkten auch die anderen schnell, und spielten den Ball immer auf mich.
„Okay, ich glaub für mich wars das heute mit Wasserball Leute" Ich verabschiedete mich und machte mich dann auf den Weg zur Liege.
Ich packte meine Sachen ein, ich wollte noch etwas lernen.
Also verabschiedete ich mich noch von meinem Vater und ging um 17:45 Uhr auf mein Zimmer.
Eine Viertelstunde später saß ich geduscht und mit Sportklamotten angezogen auf meinem Bett und versuchte mir jegliche Formen von Verletzungen und wo sie stattfanden in den Kopf zu prügeln.
Es ist ja leider nicht immer nur das Sprachmitteln.
Dann, um 18:07 Uhr betrat jemand das Zimmer. Es war Marco. Woher ich das wusste?
Er sang zuerst „Heya BVB" und dann „You'll Never Walk Alone"
Klar nahm ich das heimlich auf, aber ich wollte mich nicht noch mit nem Borussen anlegen. Das könnte dermaßen nach hinten gehen.
Aber es blieb nicht nur bei den beiden Liedern. Er sang auch noch „Europapokal" und „Vorwärts BVB".
Und dann musste ich einfach aus dem Zimmer kommen und applaudieren.
„Wow Marco, aber du machst während einem Spiel auch noch was anderes außer dir die Lieder anhören oder?" zwinkerte ich ihm zu.
Er war erst etwas geschockt, lachte dann aber.
„Jaja, komm." wank er ab und drehte sich kurz um.
Dann wieder zu mir.
„Was machst du hier?" fragte er.
„Lernen." antwortete ich.
„Was denn?"
„Bio."
„Wofür?"
„Wofür lern ich wohl Marco."
„Machst grad dein Abi oder was?"
Ich lachte.
„Ich studiere!"
Er schaute mich ziemlich verwirrt und erstaunt an, doch diesmal wank ich ab.
„Lange Geschichte." er nickte.
„Naja, was ich eh fragen wollte. Gehen wir Abendessen?" er zog grade sein T-Shirt aus, um sich dann einen Hoodie anzuziehen und schaute mich währenddessen an.
Er fing zwar an zu grinsen als er meinen Blick sah, aber das durfte ich ihm nicht durchgehen lassen.
„Hast du zugenommen?" fragte ich deshalb ziemlich ernst, versucht nicht zu lachen.
Er zog sich jetzt ganz schnell seinen Pulli über.
„Nein. Und jetzt komm, ich hab Hunger!" lachte er mich an und zog mich am Handgelenk raus aus der Tür, über den Flur in die Kantine.
Er nahm sich ein Brötchen und ich mir einen einfachen Salat.
„Aufgeregt?" fragte ich ihn während dem Essen.
„Nein, aber eine gewisse Spannung ist natürlich da. Aber die hat jeder. Sogar der Kameramann der aus Deutschland kommt, einfach weil seine Nation rausfliegen könnte." er zuckte mit den Achseln und aß dann weiter.
Der Abend verlief ruhig. Fiete und ich entschieden uns dazu, noch „Pelé" zu gucken auf Netflix, bis wir uns eine gute Nacht wünschten und schlafen gingen, mit Blick nach vorn auf Südkorea morgen.
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Mein Leben mit IHNEN
Fanfiction,,Schatz kommst du mal bitte." ruft mein Vater mich. Ich ging runter, und setzte mich an den Tisch wo schon Manuel und Leon saßen. „Wir müssen dir was sagen..." •••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• ❗️KEINE DER PERSONEN GEHÖRT MIR, DIE STORY IST...
