Um 18:30 Uhr sollten wir alle im Gemeinschaftsraum sitzen, wo überall Decken, Kissen oder gar Sitzsäcke aufgestellt waren. Fiete und ich waren genau um halb sieben dort, aber wir waren nicht die einzigen. Viele Spieler, wie Boateng, Hummels, Götze, Sané oder auch Höwedes waren schon dort und saßen mit ihren Freundinnen und oder Kindern auf den Decken und spielten etwas solange noch kein Film lief.
Fiete blieb aber nicht lange bei mir, sondern verschwand zu Leroy Sané. Ich setzte mich einfach auf eine Decke und schaute zur aufgebauten Leinwand auf der gleich der erste Film starten wird. Auch Joshua und Julian trudelten ein, die sich zusammen etwas im hinteren Bereich auf eine Decke setzten.
„Na." eine bekannte Stimme setzte sich neben mich auf die Decke und lächelte mich von oben an.
„Na." antwortete ich Jonas nur und lächelte hoch.
„Schön von Manu und seiner Frau gehört?" fragte er mich und ich nickte.
„War dabei." sagte ich nur und er nickte kurz, bevor auch er nach vorne starrte, wo mein Vater nun die „Bühne" betrat und uns mitteilte welchen Film wir schauen werden.
„Schön, zum letzten Abend alle nochmal hier zu sehen freut mich. Der erste Film des heutigen Abends wird Nemo sein!" verkündete mein Vater und alle anwesenden Kinder freuten sich.
Manche stöhnten auch genervt, aber das ließen sie dann auch später wieder als der Film anfing. Jonas legte sich hinten ins Kissen rein und legte seine Arme hinter seinen Kopf. Ich blieb aufrecht sitzen, und beobachtete die anfangsszene des Films. War ja irgendwie schon Krank. Ein Psychopath klaut einem Vater seinen Sohn, und der Vater schwimmt dann mit einer verrückten durch den ganzen Ozean und so weiter.
Ich war versunken in meiner eigenen Welt und dachte einfach nur nach. Ich dachte nach über die WM, über mein Studium und über meine eigene Karriere. Als Frau, im Profifußball zu spielen ist schon was anderes. Dieser Teil vom Fußball ist eben nicht beliebt.
Bevor ich in eine Depression über das Thema Frauenfußball verfiel, würde ich von zwei starken Armen zurück gezogen und lag nun auf einer etwas muskulöseren Brust.
„Du sitzt da so steif. Worüber hast du nachgedacht?" seine ruhige Stimme beruhigte mich und ich schloss kurz meine Augen.
„Über nichts wichtiges." bedauerte ich und er nickte, während er mir langsam über den Oberarm strich.
„Wieso machst du das Jonas?" meine Stimme klang ernst, denn ich fragte mich wirklich warum Jonas jedes Mal so mit mir umging.
Aber eine Antwort auf meine Frage bekam ich nicht. Er schaute erst mich stumm an, und dann weiter den Film. Ich pustete nur leise etwas Luft aus, und konzentrierte mich weiterhin auf unseren Film.
Die Kinder fieberten natürlich klasse mit, und freuten sich über jedes einzelne Segment des Filmes. Doch die meisten anderen erwachsenen, ohne Kinder, die Beschäftigten sich anderweitig.
Manu hielt seine Nina stolz im Arm und hatte eine Hand auf ihren Bauch gelegt. Ich freute mich sehr für meinen Besten Freund, er wollte schon immer mal Kinder haben und jetzt war es so weit. Leon saß tatsächlich mit Max auf einer Decke, und Max schien ihm etwas zu erklären. Ich fand es nicht toll dass Leon sich darauf einließ, aber es war seine Entscheidung.
Joshua und Julian waren mittlerweile mehr als zusammengerückt. Ich hoffte echt das aus den beiden etwas werden würde. Vielleicht könnte ich Julian ja einen Gefallen tun indem ich mal bei Joshua etwas nachforschte. Ich mein, so wie die zwei kuschelten konnte da ja schwer nichts sein, oder?
Der Film neigte sich langsam dem Ende zu, die meisten Kinder waren fast am schlafen und auch ich merkte wie ich etwas müde wurde. Dieses Nachdenken am Abend machte einfach Müde, und dann auch noch so ein Film.
Ich musste einmal herzhaft Gähnen, woraufhin Jonas anfing leise zu lachen.
„Jonas hör auf, du machst dich ungemütlich." ich musste auch kurz kichern, weil er versuchte sich zu konzentrieren nicht mehr zu lachen.
Kennt ihr das? Ihr müsst lachen, dürft aber nicht? Dann werdet ihr verstehen warum wir plötzlich nicht mehr aufhören konnten zu glucksen und des Öfteren aufzulachen.
Im Film lieg grad der Abspann und ich wollte eigentlich aufstehen, um nach oben in mein Bett zu gehen.
„Wo willst du hin?" fragte Jonas mich.
„Ich bin Müde, Jonas." sagte ich und gähnte nochmal.
„Leg dich hin, schlaf ruhig. Ich nehm dich später mit." er zog mich wieder zurück auf seine Brust und legte seinen Arm um mich.
Dann, kurz bevor ich während „Phantastische Tierwesen 1" einschlief, redete Jonas plötzlich, doch richtig mitbekommen tat ich es nicht wirklich.
„Wenn man etwas braucht, kleine, dann nimmt man sich das."
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Mein Leben mit IHNEN
Fanfiction,,Schatz kommst du mal bitte." ruft mein Vater mich. Ich ging runter, und setzte mich an den Tisch wo schon Manuel und Leon saßen. „Wir müssen dir was sagen..." •••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• ❗️KEINE DER PERSONEN GEHÖRT MIR, DIE STORY IST...
