Als ich das nächste Mal meine Augen aufschlage ist es endlich hell und seufzend drehe ich mich um, was meinen Körper ziemlich quält.
Als ich auf der Seite liege wird mir absolut schlecht und schnell greife ich nach dem Eimer neben mir, bevor ich mich darin erbreche.
"Jas, alles gut?", höre ich plötzlich Rye's Stimme und er taucht auf dem Bett auf. Besorgt schaut er mich an und kommt zu mir herüber.
"Süße, du siehst ja total blass aus. Kann ich dir irgendwas bringen? Willst du was trinken?", fragt er besorgt und hält mir eine Wasserflasche entgegen.
"Trinken wäre ganz gut", antworte ich mit ziemlich schwacher Stimme und strecke meine Hand nach der Flasche aus, die mir Rye sofort gibt.
Langsam und ziemlich gequält setze ich mich ein Stück auf und trinke erst einmal etwas.
Oh man, wieso muss ich denn ausgerechnet jetzt krank werden? Hätte ich nicht krank werden können wenn ich wieder in Deutschland bin. Ich wollte die Zeit hier doch so gerne genießen und jetzt das.
"Wie fühlst du dich denn?", fragt Rye besorgt und legt seine kühle Hand auf meine Stirn, was mich wohlig aufseufzen lässt, da mir schon wieder ziemlich heiß ist.
"Beschissen", antworte ich ehrlich und ein schiefes Lächeln schleicht sich auf seine Lippen.
"Du hast definitiv Fieber und ich würde mal behaupten, nicht gerade wenig. Ich hole mal ein Thermometer und ein bisschen Medizin. Soll ich dir noch irgendetwas mitbringen?", fragt er fürsorglich und zieht sich schon wieder langsam von seinem Bett zurück.
"Nein, danke", lächel ich schwach und Rye verschwindet ganz von seinem Bett. Langsam streiche ich mir ein paar verschwitzte Haarsträhnen aus dem Gesicht und atme tief durch.
Erneut überkommt mich ein Übelkeitsgefühl und ich muss erneut Gebrauch von dem Eimer machen, der nicht gerade angenehm riecht.
Seufzend lege ich mich vorsichtig zurück in die Kissen und schließe etwas meine Augen. Mein Körper tut so schrecklich weh und ich bin völlig erschöpft. Die Nacht war eine schreckliche Qual und mein momentaner Zustand ist nicht gerade besser.
"Jas, wir haben nichts mehr da was dir gerade helfen kann. Aber ich werde gleich einen der Jungs losschicken, etwas kaufen. Jetzt messen wir erst einmal Fieber. Mund auf", meint Rye und grinst mich am Ende an, während er das Thermometer vor meinen Mund hält.
Seufzend öffne ich diesen und Rye legt die Spitze des Thermometers unter meine Zunge. Kurz warten wir bis es piept und dann schaut Rye nach.
"40,8 Grad. Jas, das ist schon fast hohes Fieber. Ich hol dir mal einen kühlen Lappen und wecke sofort einen der Jungs", meint Rye hibbelig und lässt mich wieder alleine. Wie oft er heute sein Bett hoch und runter muss, der Arme.
Und jetzt weckt er auch noch einen der anderen. Normalerweise hätte ich Rye davon abgehalten, aber ich würde sowieso nicht gegen ihn ankommen, also versuche ich es auch gar nicht erst um mir meine Kraft zu sparen.
"Mikey ist unterwegs. Er wird sich beeilen", lächelt mein Bruder als er zurück kommt und legt mir sanft ein feuchtes Tuch auf die Stirn, das sehr erfrischend ist.
"Meinst du er liest es wenn du ihm jetzt noch ne Nachricht schreibst?", frage ich schwach und schaue zu ihm hoch.
"Mit Sicherheit. Wieso?", fragt Rye leicht verwirrt und holt sein Handy hervor.
"Kann ich ihm ne Nachricht schreiben? Er muss noch was mitbringen", murmel ich und nickend gibt Rye mir sein Handy.
Mühevoll tippe ich eine Nachricht in das Handy ein und teile Mikey mit, dass er noch bestimmt Tabletten oder welche mit dem selben Wirkstoff mitnehmen soll, die die Jungs dann nehmen werden. Denn die sollen auf keinen Fall krank werden und die Tabletten schützen sie davor und stärken ihr Immunsystem.
DU LIEST GERADE
Changes (Roadtrip Fanficton)
FanfictionWas ist wenn plötzlich dein komplettes Leben auf dem Kopf steht? Wenn alles anders kommt wie du es dir jemals vorgestellt hast? Wenn du plötzlich die kleine Schwester deines Idols bist. Genau das passiert Jasmine. Ihr Leben ist eigentlich total lang...
