Teil 47

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"Hey, Süße", lächelt mich Richard an als ich die Tür geöffnet habe und lehnt sich vor um mir einen Kuss zu geben. Ich drehe mich im letzten Moment etwas weg, sodass er mir nur einen Kuss auf die Wange gibt und schaue dann mit einem gequälten Lächeln zu ihm auf. Ich kann ihm nicht einmal wirklich in die Augen schauen. Ich schäme mich so sehr dafür, dass ich Gefühle für Andy habe.

"Richard, kann ich mal mit dir reden? Es ist wichtig", murmel ich und schaue ihn bittend an. Sofort wird sein Blick besorgt.

"Ja, sicher", meint er und dankend lächel ich ihn an. Ich hatte bereits mit Brook geredet und ich darf wieder in sein Zimmer für das Gespräch. Er und Jack sind die einzigen die wissen, dass ich mir Rich reden werde und sie stehen voll und ganz hinter mir, auch wenn die zwei Richard echt mögen.

Ich hoffe einfach nur, dass er mich irgendwie verstehen kann und wir uns nicht total streiten.

In Brooks Zimmer setze ich mich langsam auf das Bett und auch Rich nimmt zaghaft dort Platz.

"Also was ist los?", fragt er mich besorgt und legt sanft seine Hand auf mein Bein.

"Richard, es tut mir so leid", murmel ich und spüre wie mir heiße Tränen in die Augen steigen. Es bricht mir das Herz ihm das zu sagen. Ich habe ihn so gerne.

"Was ist passiert Süße? Atme tief durch und erzähl es mir einfach", meint er ruhig und doch ziemlich besorgt.

"Ich habe dir doch gesagt, dass ich und Andy uns geküsst haben als ich das erste Mal hier war", fange ich zaghaft an und spüre wie mir immer mehr Tränen in die Augen steigen.

"Ja das hast du", meint Richard zaghaft und fährt sanft mit seiner Hand mein Bein auf und ab.

"Er kam mir in den letzten Tagen wieder nah. Wir haben uns geküsst, mehr als einmal und Richard, du musst mir glauben wie leid es mir tut aber ich hab Gefühl für ihn und die kann ich nicht verdrängen. Ich will dich nicht belügen und ich kann nicht oft genug sagen, wie sehr es mir leid tut", erkläre ich und langsam rinnen die Tränen meine Wangen hinab und mein Körper fängt an zu zittern.

Langsam zieht mich Richard in seine Arme und streicht mir über den Rücken.

"Du müsstest mich hassen", schluchze ich und löse mich wieder von ihm. Verwundert schaue ich ihn an. Wie kann er nur so ruhig bleiben?

"Süße, natürlich freut es mich nicht. Aber ich liebe dich und das wichtigste für mich ist, dass du glücklich bist. Wenn du es nicht mit mir bist muss ich das akzeptieren. Und Andy ist wirklich ein netter Kerl, er kann dich glücklich machen", lächelt Rich schwach und streicht mir meine Tränen weg.

Überrascht und ziemlich schockiert schaue ich ihn an. Hatte er das gerade wirklich gesagt? Kann man eigentlich noch erwachsener und lieber sein?

"Immer wenn ich in seiner Nähe bin, bin ich glücklich", murmel ich leise und schaue traurig in seine Augen.

"Wir hatten gute vier Monate zusammen und du wirst immer wichtig für mich sein. Aber wir müssen nicht als Paar zusammen sein. Wenn Andy dich glücklich macht, dann lasse ich dich gehen. Ich will, dass du glücklich bist", lächelt er mich an und streicht mir die neuen Tränen weg.

"Ich will dich nicht verlieren, Rich. Du bist mir so wichtig", hauche ich und schaue ihn durch meine Tränen gefüllten Augen an.

"Du wirst mich nicht verlieren, Süße. Ich bin immer für dich da. Ich werde immer da sein wenn du mich brauchst", lächelt er mich aufmunternd an und streicht mir eine Haarsträhne hinter mein Ohr.

"Darf ich dich ein letztes Mal küssen?", fragt er zaghaft und sanft nicke ich. Seine Hand legt sich an meine Wange und kurz darauf spüre ich seine Lippen auf meinen.

Changes  (Roadtrip Fanficton) Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt