Teil 61

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"Kannst du mitkommen?", flüster ich Andy leise ins Ohr als wir im Flur stehen und die anderen sich langsam auf den Weg in die Küche machen, während ich duschen gehen soll.

"Klar", grinst er mich an und lächelnd greife ich nach seiner Hand, bevor ich ihn die Treppe mit mir hochziehe. Hauptsächlich habe ich ihn gefragt, weil ich immer noch etwas wackelig auf den Beinen bin und Angst habe auszurutschen, aber ich brauch auch einfach mal einen Moment mit ihm alleine, ohne die anderen.

Ich habe ihn so sehr vermisst!

Im Badezimmer gehe ich erst einmal zu dem Spiegel herüber, damit ich mich selber sehen kann. Doch als ich das Mädchen, das mich dort anschaut, erblicke schrecke ich zusammen und starre geschockt in den Spiegel.

Das soll wirklich ich sein? An meinem Kopf klebt ein großes Pflaster, meine Haare sind völlig zerzaust. Mein Gesicht ist voller Dreck und Blut. Meine Wange ist blau. An meinem Hals sind die Schnitte deutlich zu erkennen. Meine Augenhöhlen sind etwas eingefallen und auch meine Wangen Knochen stehen etwas weiter hervor als sonst. Ich sehe grauenvoll aus.

"Komm, Babe. Lass uns duschen gehen und dann was essen. Du wirst dich danach besser fühlen", redet Andy sanft auf mich ein und versucht mich vom Spiegel wegzulocken.

Langsam nicke ich und wende mich meinem Freund zu. Auf seinen Lippen liegt ein sanftes Lächeln und liebevoll streicht er über meine Wange und nimmt ein paar Tränen von meiner Haut, die erneut hinab laufen.

"Nicht weinen. Du bist so wunderschön, auch jetzt noch", lächelt er mich aufmunternd an und auch auf meinen Lippen breitet sich ein Lächeln aus. Ich muss Andy einfach glauben, wenn er etwas sagt.

"Na komm her. Ich helf dir", lächelt er und legt seine Finger an mein Oberteil. Sanft zieht er es mir über den Kopf und als es auf der Erde landet leckt er sich über seine Lippen und starrt auf meinen Oberkörper.

"Hör auf damit", lache ich, boxe ihm leicht gegen seine Schulter und öffne den Knopf meiner Hose.

"Sorry, aber da kann man nur schwer widerstehen", grinst er und zieht sich sein eigenes Oberteil über den Kopf.

Damit ich mir keine blöden Kommentare von ihm anhören muss versuche ich nicht anzufangen zu Sabbern, was auch ziemlich gut funktioniert. Ich konzentriere mich einfach darauf aus meiner Hose zu kommen.

Als wir beide nur noch in Unterwäsche voreinander stehen legt er sanft seine Hände auf meine Schultern und fährt dann mit federleichten Berührungen meine Arme hinab, bevor seine Hände hinter meinem Rücken verschwinden und er meinen BH öffnet.

Sanft zieht er ihn von meinen Schultern und wirft ihn zu dem Rest unserer Klamotten auf die Erde.

Einen kurzen Augenblick stehen wir so voreinander und schauen uns einfach nur in die Augen.

Sanft lehnt er sich vor und legt seine Lippen auf meine. Meine Hände legen sich auf seine Brust und seine finden Platz an meiner Hüfte. Einige Zeit stehen wir küssend im Badezimmer, bevor seine Finger anfangen mit dem Saum meines Höschens zu spielen.

Andy löst sich wieder von mir und zieht ihn mir komplett herunter, sodass ich nackt vor ihm stehe. Auch er zieht seine Boxershorts aus und zieht mich dann sanft in die Dusche.

Sobald das warme Wasser meine Haut hinab läuft entspanne ich mich etwas aber jedes Mal wenn es die Schnitte trifft zucke ich leicht zusammen, da es ziemlich brennt.

Sanft fährt Andy über meine Wangen und scheint zu versuchen das Blut und den Dreck aus meinem Gesicht zu entfernen. Ich genieße seine Berührungen und schmiege mich an seine Hand.

Changes  (Roadtrip Fanficton) Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt