Teil 18

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"Weiß dein Freund, dass du dich mit diesem Typen triffst?", fragt mich Alex plötzlich als wir schon einige Zeit in seinem Auto sitzen und nach London reinfahren.

Sofort kommt das Bild von Jason und Bella zurück in meinen Kopf und mein Lächeln, das bisher auf meinen Lippen lag, erlischt.

"Sag es den anderen nicht aber ich bin nicht mehr mit Jason zusammen", murmel ich und überrascht schaut mich Alex an.

"Wieso das denn?", fragt er verwirrt und fährt fast auf unseren Vordermann auf. Im letzten Moment kann Alex noch bremsen und mein Herz schlägt sofort ein paar Schläge schneller.

"Er hat ne andere geküsst. Er weiß zwar noch nicht das ich es weiß und es ist noch nicht offiziell Schluss aber das werde ich ihm sicher nicht verzeihen", erkläre ich kurz.

"Das ist heftig. Wieso rufst du ihn nicht an und machst ihm mal so ne richtig krasse Ansage?", lacht er leicht, scheint aber immer noch leicht schockiert.

"Ich weiß nicht, mal schauen. Jetzt treffe ich mich erst einmal mit Richard und genieße die Zeit hier in England", lächel ich und versuche so vom Thema abzulenken. Alex springt zum Glück gut darauf an und wechselt sofort das Thema. Kurz darauf sind wir schon wieder am Lachen und als wir in London ankommen schlägt mir mein herz bis zum Hals. Wenn es um neue Leute geht bin ich irgendwie immer aufgeregt.

"Also du gehst vor und ich komme ein paar Minuten später. Ich werde auch in dem Restaurant zu Mittag essen und euch danach unauffällig folgen. Wenn du dich unwohl fühlen solltest oder irgendetwas sein sollte dann nimm deinen Ring kurz ab und setze ihn wieder auf deinen Finger. Dann greife ich ein, ok?", gibt Alex mir noch kurz so etwas wie eine kleine Einweisung.

"Ja. Danke, dass du das alles für mich machst, obwohl wir uns erst seit ein paar Tagen kennen", lächel ich ihn dankend an.

"Das ist selbstverständlich. Und jetzt viel Spaß, genieß den Tag und fühl dich von mir nicht all zu beobachtet", lacht er leicht und ich öffne die Autotür und steige aus. Meine Tasche hänge ich mir über meine Schulter und gehe auf das Restaurant zu, das ich bereits sehen kann. Richard hatte mir geschrieben, dass er bereits an einem Tisch sitzen wird also gehe ich auf die große Eingangstür zu, welche mir plötzlich von einem Mann geöffnet wird, der so aussieht als würde er hier arbeiten.

"Dankeschön", bedanke ich mich freundlich und betrete das prachtvolle Restaurant. Staunend schaue ich mich um. Das sieht super teuer und edel aus. Sicher, dass ich hier richtig bin?

"Jasmine, schön, dass du da bist", lächelt mich plötzlich Richard an, der vor mir aufgetaucht ist und schließt mich kurz in seine Arme.

"Schön, dich wieder zu sehen, Richard", lächel ich ebenfalls und lächelnd legt er eine Hand an meine Hüfte, mit der er mich zu einem Tisch führt.

Gentleman like nimmt er mir meine Jacke ab und hängt sie über meinen Stuhl, bevor er ihn zurück zieht und ich mich darauf setze. Auch Richard nimmt Platz und lächelt mich fröhlich an.

"Das sieht hier ganz schön edel aus", stelle ich immer noch leicht staunend fest und entlocke ihm ein kleines Lachen.

"Der Schein trübt. Es ist ein hervorragendes Restaurant, mit unfassbar perfekten Speisen aber die Preise sind wie in jedem anderen Restaurant auch, falls du daran denken solltest", lacht er leicht und zeigt mir seine strahlenden Zähne.

"Dann bin ich ja erleichtert", lache ich ebenfalls leicht und nehme dankend eine der Speisekarten entgegen, die uns ein Kellner plötzlich hinhält.

"Erzähl mal ein bisschen was über deine Familie. Und du meintest du bist momentan mit deinen Brüdern bei deren Freunden? Wieso das denn?", fragt er neugierig als wir unsere Bestellungen aufgegeben haben und bisher eher über belangloses Zeug geredet haben.

Changes  (Roadtrip Fanficton) Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt