~8 Monate später~
"Jas!", höre ich die Stimme meines Bruders gedämpft nach mir rufen und als ich mich umschaue entdecke ich die Jungs und meine Familie, die wild winkend in der Ankunftshalle am Flughafen stehen. Nur noch eine Scheibe trennt uns voneinander und dann gehen ein paar aufregende Monate los. Nun wird mein ganzes Leben mit Sicherheit um einiges besser.
Ich habe mein Abitur erfolgreich hinter mich gebracht, mit einem Durschnitt von 1,8 meine Schule verlassen und werde nun erstmal bei den Jungs einziehen. Keiner weiß so wirklich wie lange aber definitiv ein paar Monate.
Jetzt, wo ich endlich Zeit zum leben habe und die ganze Lernerei vorbei ist, will ich unbedingt Zeit mit Andy, meinen Brüdern und den restlichen Jungs verbringen. Die letzten Monate waren eigentlich der Hammer. Ich stand ständig mit den Jungs in Kontakt und tatsächlich haben Andy und ich es geschafft uns öfter mal zu besuchen.
Ich habe alle meine Ferien hier in England verbracht. Habe zusammen mit ihnen Weihnachten gefeiert, habe hier mein schönstes Silvester erlebt und ich bin sogar in den Osterferien hergekommen. Dort saß ich den ganzen Tag an meinen Schulsachen, die bald mehr Platz im Koffer weggenommen haben als meine Klamotten. Die Jungs haben mir super viel geholfen, mich immer abgefragt, mit mir zusammen gelernt, von mir verlangt dass ich es ihnen erkläre und das hat definitiv zu diesem guten Ergebnis beigetragen. Sie kennen meinen Schnitt noch nicht, aber das werde ich ihnen mit Sicherheit gleich erzählen.
Meine Beziehung mit Andy hat kein bisschen unter der Entfernung gelitten, ganz im Gegenteil. Ich habe das Gefühl wir sind als Paar sogar noch gewachsen und ich glaube kaum, dass uns irgendjemand trennen kann.
Mit meinem riesigen Koffer gehe ich zügig auf die Tür zu, die mich noch von meiner Familie trennt und als diese aufschwingt und ich hindurch gehe rennen mich die Jungs um, sodass ich etwas unsanft auf den Boden falle und alle auf mir drauf liegen.
"Jungs! Ich liebe euch auch aber ich krieg keine Luft mehr", lache ich und versuche tief einzuatmen, was schlicht weg unmöglich ist. Sofort klettern alle von mir herunter und grinsend hält Andy mir seine Hand entgegen, die ich nur zu gerne annehme und mich somit hochziehen lasse. Ich lande direkt in seinen Armen und grinsend legt er seine Arme um meine Hüfte.
"Willkommen zuhause, Babe", lächelt er mich an und legt dann seine Lippen liebevoll auf meine. Ich lasse mich voll und ganz in den Kuss sinken und genieße jetzt einfach den Augenblick. Ich bin bei Andy und momentan gibt es für mich nichts schöneres. Als wir uns wieder voneinander lösen werde ich einfach am Arm gepackt und von Andy weggerissen. Schwungvoll lande ich in den Armen von Rye und schlinge lachend meine Arme um ihn.
"Ich hab dich auch vermisst Ryepie", grinse ich und gebe ihm einen Kuss auf die Wange, was ihn noch mehr zum strahlen bringt.
"Ich freue mich ja so, dass du hier bist", strahlt er mich an und neben ihm taucht Robbie auf. Gemeinsam mit den Zwillingen und Mum. Rye lässt mich tatsächlich los und sanft nehme ich Mum in den Arm.
"Wie schön, dass du hier bist Schätzchen", lächelt sie mich an und gibt mir sanft einen Kuss auf meine Wange.
"Ich freue mich auch Mum", lächel ich sie an und schließe dann Robbie in meine Arme.
Nachdem auch wir uns begrüßt haben nehme ich die Zwillinge in den Arm, die irgendwie schon wieder gewachsen sind. Sie werden immer erwachsener und ich finde das geht erschreckend schnell.
"Maus, endlich ziehst du bei uns ein!", meint Brook plötzlich und hebt mich einfach hoch. Er dreht sich mit mir im Kreis und lachend versuche ich mich irgendwie an ihm festzuhalten um auch ja nicht runter zu fallen.
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Changes (Roadtrip Fanficton)
FanficWas ist wenn plötzlich dein komplettes Leben auf dem Kopf steht? Wenn alles anders kommt wie du es dir jemals vorgestellt hast? Wenn du plötzlich die kleine Schwester deines Idols bist. Genau das passiert Jasmine. Ihr Leben ist eigentlich total lang...
