*Jasmine's Sicht*
So richtig kriege ich die ganze Fahrt gar nicht mit. Mein Körper ist immer noch ziemlich schwach und auch die Sanitäter meinten, es würde etwas dauern bis mein Körper wieder hochfährt aber sie haben uns versichert, dass ich auf jeden Fall keine bleibenden Schäden davon tragen werde.
Die ein oder andere Narbe, von den Schnitten, wird vermutlich bleiben aber irgendwie werde ich mich mit denen schon anfreunden können. Auch wenn sie mich für immer an diese schrecklichen Stunden voller Angst und Qual erinnern werden.
Doch jetzt bin ich einfach nur froh bei Rye zu sein. Froh, dass wir nach Hause fahren und froh, dass die Polizei die Mädchen verhaften wird.
Froh wieder bei Andy sein zu können und froh, die Zeit mit den Jungs wieder verbringen zu können.
Zu lange war ich von ihnen getrennt. Aber zu Hause werde ich wahrscheinlich erst einmal eine heiße Dusche nehmen. Ich fühle mich dreckig und ich bin auch ziemlich dreckig. Die Lagerhalle war wirklich verstaubt und super dreckig. Aber gut, was sollte ich auch erwarten? Ein Luxus Hotel mit Pool? Sicher nicht.
Als wir vor dem Haus halten steigen wir aus dem Wagen auf, doch werden sofort von den Polizisten aufgehalten. Sie ordnen uns an hier zu warten, während sie rein gehen und die Mädels da raus holen und abführen.
Nickend stellen wir uns an das Auto und Rye legt fest seine Arme um mich, weil mein Kreislauf noch nicht so weit ist, vollkommen alleine zu stehen.
"Gleich ist alles vorbei, Jas", flüstert Rye sanft und streicht mir über mein Haar, während er mich an seinen warmen Körper presst.
Wie sehr ich Nähe vermisst habe. Egal zu wem. Ob zu meinen Brüdern, zu Andy oder den anderen Jungs. Nachts war es furchtbar kalt in dieser Halle und auch tagsüber hat sie sich nicht wirklich aufgeheizt, dafür schien einfach zu wenig Sonne.
Aufmerksam verfolge ich wie die Polizei unsere Tür aufschließt und dann ins Haus stürmt. Man hört Mädchen schreien, sogar hier draußen auf der Straße und plötzlich sehe ich mehrere Leute aus dem Haus rennen. Allen voran, Andy.
Unsere Blicke treffen sich sofort und kurz bleibt er stehen und schaut mich geschockt an. Ich muss grauenvoll aussehen. Doch dann rennt er auf mich zu. Ich löse mich von Rye, taumel ein paar Schritte auf Andy zu und dann habe ich ihn endlich wieder, liege in seinen Armen und spüre seine Wärme.
"Babe, ich bin so froh, dass du wieder bei mir bist", murmelt er mit zitternder Stimme und mir laufen mal wieder Tränen die Wangen hinab. Mein Körper wird von Schluchzern überrollt und ich presse mich noch näher an Andy.
Meinen Kopf lege ich in den Nacken, sodass ich ihn anschauen kann und auch in seinen Augen glitzern Tränen auf.
"Wie geht's dir? Haben sie dir sehr schlimm wehgetan?", fragt er besorgt und streicht mir sanft eine Haarsträhne hinter mein Ohr. Sanft setzt er einen Kuss auf meine Stirn und schaut mich dann wieder besorgt an.
"Die Sanitäter haben mich versorgt. Ich werde mich schon davon erholen", lächel ich schwach und langsam löst sich eine Träne aus seinem Augenwinkel, die ich sanft weg wische.
"Also hattest du schlimme Schmerzen. Es tut mir so leid, Babe", murmelt er und presst mich gegen seine Brust. Sanft kuschel ich mich an ihn und als ich spüre wie sein Körper zittert und Tränen auf meinen Hals tropfen, schlinge ich meine Arme noch etwas fester um ihn.
"Ich liebe dich Andy", murmel ich gegen sein Oberteil und langsam löst er sich ein Stück von mir und schaut mir tief in die Augen.
"Ich liebe dich auch Jasmine", haucht er und legt seine Lippen sanft auf meine. Sanft bewegen sich unsere Lippen synchron zueinander. Durch ein Kreischen schrecken wir auf und lösen uns wieder voneinander.
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Changes (Roadtrip Fanficton)
FanfictionWas ist wenn plötzlich dein komplettes Leben auf dem Kopf steht? Wenn alles anders kommt wie du es dir jemals vorgestellt hast? Wenn du plötzlich die kleine Schwester deines Idols bist. Genau das passiert Jasmine. Ihr Leben ist eigentlich total lang...
