Die Scheibenwischer laufen auf Hochtouren, meine Sicht ist trotzdem verschwommen und das Radio tudelt leise vor sich hin.
Kurz nachdem ich losgefahren bin hat es schrecklich angefangen zu regnen und der Weg bis zum Hotel der Jungs zieht sich wie Kaugummi.
Es fällt mir schwer mich zu konzentrieren und ich merke wie Müdigkeit in meine Glieder kriecht.
Nicht müde werden! Ich muss schließlich noch nach Hause fahren!
Als der Wagen zum Stehen kommt, strahlt mir das Hotel entgegen, das warm und sicher aussieht.
Meine Jacke hat keine Kapuze und in meinem Auto liegt kein Regenschirm, weshalb mir nichts anderes übrig bleibt und ich einfach aussteige.
Schnell schließe ich mein Auto ab und fange an ins Hotel zu laufen. Meine Jacke ziehe ich fester um meinen Körper und innerhalb von wenigen Sekunden bin ich komplett durchnässt.
Im Hotel verschwinde ich schnell in dem Fahrstuhl und drücke auf den Knopf der Etage der Jungs.
Unter mir bildet sich eine Pfütze und mein Körper fängt an zu zittern. Die Kälte kriecht in meine Knochen und ich schlinge die klitschnasse Jacke noch enger um mich.
Als der Fahrstuhl endlich auf der richtigen Etage zum stehen kommt verlasse ich ihn und gehe zu Rye's Zimmertür. Ich klopfe an und nur wenige Sekunden später wird die Tür geöffnet.
"Oh Gott, Maus! Du bist ja klitschnass! Komm rein", meint Brook besorgt und zieht mich in das Zimmer herein.
"Jasmine! Komm her", meint Mikey sofort besorgt und springt von seinem Platz auf. Schnell greift er nach einer Decke, die hier rumliegt und hängt sie um meine Schultern, bevor er mich auf den Stuhl drückt.
Mit klappernden Zähnen ziehe ich die Decke um meinen Körper.
"Jas, du gehst erst einmal duschen! Ich gebe dir Klamotten von mir", ordnet Rye an und zieht mich direkt wieder hoch vom Stuhl. Die Decke wirft er zurück auf die Couch und schiebt mich dann in sein Bad.
"Jack, kümmer dich mal kurz! Ich such Sachen raus", meint Rye und kurz darauf taucht Jack im Bad aus.
"Na komm, Kleine", lächelt Jack mich sanft an und löst vorsichtig mein Haargummi, sodass meine nassen Haare offen über meine Schultern fallen.
Langsam zieht er mir mein tropfnasses Oberteil über den Kopf und hängt es über eine Stange.
"Jack! Du solltest dich kurz um sie kümmern und nicht ausziehen!", meint Rye entsetzt als er wieder zurück kommt und schiebt den Iren sofort raus.
"Rye, sei nicht so streng zu ihm. Er hilft doch nur", meine ich mit klappernden Zähnen und öffne langsam meine Hose, die ich mir die Beine hinab ziehe.
"Hier hast du etwas zum anziehen und Handtücher. Dusch in Ruhe", lächelt Rye mich sanft an, gibt mir noch einen Kuss auf die Stirn und verlässt dann ebenfalls das Bad.
Zitternd ziehe ich auch meine Unterwäsche aus und steige dann unter die Dusche. Sobald das heiße Wasser meinen Körper hinab läuft entspanne ich mich etwas und mein Körper hört auf zu zittern.
Ich lasse das Wasser einige Minuten an mir hinab laufen, bevor ich es wieder abstelle und das große Handtuch um meinen Körper wickel.
Ich trockne mich ab und schlüpfe dann in eine Boxershort von Rye, sowie in seine heiß geliebte blaue Jogginghose. Da mein BH komplett durchnässt ist und die Jungs logischerweise keinen haben, ziehe ich den schwarzen Hoodie einfach so über.
Meine nassen Haare kämme ich kurz durch und binde sie mir zu einem Dutt zusammen. Dann verlasse ich das Badezimmer wieder und stoße zu den Jungs dazu.
DU LIEST GERADE
Changes (Roadtrip Fanficton)
FanfikceWas ist wenn plötzlich dein komplettes Leben auf dem Kopf steht? Wenn alles anders kommt wie du es dir jemals vorgestellt hast? Wenn du plötzlich die kleine Schwester deines Idols bist. Genau das passiert Jasmine. Ihr Leben ist eigentlich total lang...
