"Also, was müssen wir uns unbedingt anschauen?", fragt Rye neugierig und legt seinen Arm um meine Schultern, während wir entspannt an den Landungsbrücken entlang schlendern.
"Landungsbrücken sind schonmal ein guter Anfang. Wir können einen kleinen Rundgang machen. Hier in der Ecke sind die meisten Sachen", lächel ich meinen Bruder an und lächelnd schaut er auf mich hinab.
"Kennst du dich hier gut aus?", fragt er mich neugierig und schaut auf die Elbe.
"Ein bisschen. Meine Eltern und ich sind ab und zu mal hier und hier sind auch oft Konzerte, zu denen ich dann fahre", beantworte ich seine Frage und schaue ebenfalls auf den Fluss.
In dem Moment fällt mir erst auf, dass ich 'meine Eltern' gesagt habe und unsicher schaue ich zu meinem Bruder hoch. Nicht, dass er gleich wieder an die Decke geht.
"Keine Panik. Ich hab mich damit abgefunden", lacht er leicht, als er meinen Blick bemerkt hat und schaut mich beruhigend an.
Lächelnd schlendern wir weiter und ich zeige den Jungs etwas die Stadt. Rye weicht mir gar nicht mehr von der Seite und Rich albert mit Brook und Jack herum, was mich noch glücklicher macht. Nur Andy und Mikey trotten hinter uns her und lassen niemanden an sich heran. Nur die zwei, und kein anderer. Ich verstehe nicht was los ist.
"Wollt ihr noch mit hoch kommen?", bietet Rye an als wir wieder vor dem Hotel der Jungs stehen. Mittlerweile ist die Sonne untergegangen und die Lichter von Hamburg strahlen hell.
"Gerne", lächel ich und habe insgeheim schon einen kleinen Plan gemacht. Ich werde Andy gleich sowas von zur Rede stellen. Ich muss einfach wissen was mit ihm los ist und wieso sich Mikey auch so komisch verhält.
Gemeinsam betreten wir das große Hotel und steigen in den Fahrstuhl, um zu den Zimmern zu fahren.
"143", flüstert mir Brook zu, der dicht neben mir steht und verwirrt schaue ich zu ihm auf. Was für 143?
Er schaut kurz auf seine Zimmerkarte, die er in der Hand hält, und richtet dann seinen Blick auf Andy, bevor er mich wieder anschaut.
Das will er mir also sagen. Andy's Zimmer ist 143. Brook, kennt mich zu gut.
Dankend lächel ich ihn an und als der Fahrstuhl stehen bleibt steigen wir alle gemeinsam aus.
"Ich werd mich hinhauen", meint Andy, winkt kurz und geht dann einfach.
"Ich muss nochmal mit dir reden. Gehen wir kurz in mein Zimmer? Wir stoßen dann gleich zu euch dazu", meint Brook und schaut mich fragend an, bevor er sich kurz den Jungs noch einmal zuwendet.
"Ja klar", meine ich und lächel ihn an. Brook gibt mir Hilfe und das finde ich super. Ich habe ihn wirklich vermisst. Wie konnte ich nur so lange ohne diese Chaoten leben?
Wir gehen also gemeinsam zu seinem Zimmer und bleiben vor der Tür stehen.
"Wenn du fertig bist, komm hier her. Dann gehen wir zusammen zurück", meint Brook und wünscht mir noch kurz viel Glück, bevor er in seinem Zimmer verschwindet.
Ich mache mich auf den Weg zu der Tür mit der 143 und als ich davor stehe atme ich tief durch, schaue mir die goldene Zahl an und klopfe dann an.
"Ich hab doch gesagt, ich...", meint Andy genervt als er die Tür öffnet, doch verstummt sofort als er mich sieht.
"Was willst du?", fragt er Seufzend und merkt anscheinend, dass er mich nicht so schnell los wird.
"Mit dir reden", meine ich entschlossen und quetsche mich einfach an ihm vorbei, ins Zimmer. So hat er gar keine andere Chance und muss einfach mit mir reden. Ich glaube kaum, dass er mich raus schmeißen würde, jedenfalls hoffe ich das.
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Changes (Roadtrip Fanficton)
FanficWas ist wenn plötzlich dein komplettes Leben auf dem Kopf steht? Wenn alles anders kommt wie du es dir jemals vorgestellt hast? Wenn du plötzlich die kleine Schwester deines Idols bist. Genau das passiert Jasmine. Ihr Leben ist eigentlich total lang...
