Teil 63

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"Ist dir kalt?", meint Andy leicht besorgt als er mein zittern wahrnimmt und zieht sich sofort seine Jacke aus. Sanft legt er den weichen Stoff über meine Schultern und lächelnd ziehe ich ihn noch enger um meinen Körper.

"Danke. Aber frierst du gar nicht?", lächel ich ihn an und schaue dann fragend in seine perfekten Augen. Sie strahlen wie das Meer an einem wunderschönen sonnigen Tag.

"Nein", lächelt er mich sanft an und zieht mich zwischen seine Beine, sodass ich mich gegen seine Brust lehnen kann. Sein Kinn legt er sanft in meiner Halsbeuge ab und gemeinsam genießen wir die Aussicht und schauen uns den Himmel an, der sich noch stärker verfärbt hat.

Als Andy sich plötzlich anfängt zu bewegen bin ich verwundert, doch als er aus dem Korb, den er mitgebracht hat, eine Decke zieht, muss ich sofort anfangen zu lächeln. Sanft zieht er die Decke über uns und ich kuschel mich noch etwas mehr an ihn. Sein Körper strahlt eine unfassbare Wärme aus und sofort heizt sich auch mein eigener etwas auf.

Zaghaft greife ich nach meinem Weinglas und nehme einen Schluck.

"Danke, Andy", lächel ich als wir eine ganze Zeit lang geschwiegen haben und einfach nur die Anwesenheit des anderen genossen haben.

"Wofür Babe?", fragt er leicht verwirrt und lächelnd drehe ich mich zwischen seinen Beinen um, sodass ich ihn anschauen kann.

"Hier für. Es ist einfach perfekt", lächel ich meinen Freund an und lehne mich vor. Lächelnd kommt er mir ein Stück entgegen und als sich unsere Lippen treffen fangen die Schmetterlinge in meinem Bauch wieder an Loopings zu fliegen.

Etwas unsanft stelle ich mein Weinglas zur Seite und lasse mich noch weiter in den Kuss fallen. Meine Hände fahren sanft durch seine weichen Haaren, während seine ihren Weg zu meiner Hüfte gefunden haben und dort ruhen.

"Ich liebe dich", haucht Andy gegen meine Haut als wir uns wieder voneinander gelöst haben. Sanft legt er seine Stirn gegen meine und schließt seine Hände noch etwas fester um meine Hüfte.

"Ich liebe dich auch", hauche ich zurück und kuschel mich dann wieder an seine Brust. Andy lässt sich langsam nach hinten fallen, sodass ich auf ihm liege und lächelnd schlingt er seine Arme um meinen Körper und presst mich an seinen.

"Ich hab dich so furchtbar vermisst. Die Mädels sind über Nacht geblieben und sie hat in meinem Bett geschlafen. Es war schrecklich", murmelt Andy und fährt liebevoll durch meine Haare.

"Lass uns nicht darüber reden, ok? Lass uns einfach vergessen was passiert ist. Alles was zählt ist, dass wir uns wieder haben", murmle ich zurück und hebe langsam meinen Kopf, sodass ich direkt in seine Augen schauen kann. Auf seine Lippen legt sich ein Lächeln.

"Du hast Recht, Babe. Lass uns einfach die Zeit genießen", lächelt er sanft und gibt mir einen Kuss auf meine Stirn.

"Andy?", frage ich sanft und sofort schaut er mich fragend an.

"Ja?", fragt er nach und streicht mit seiner Hand über meine Wange.

"Mum und die Zwillinge kommen nach Deutschland. Kannst du nicht auch zu mir kommen?", frage ich hoffnungsvoll und schaue bittend in seine Augen. Sofort erlischt sein Lächeln und er zieht seine Augenbrauen leicht zusammen.

"Babe, du weißt wie gerne ich das tun würde", murmelt er und legt eine Pause ein. Sofort merke ich, dass das eine Absage werden wird.

"Wir müssen ein bisschen was planen und ich glaube kaum, dass ich es nach Deutschland schaffe", murmelt er weiter und schaut mich entschuldigend an.

"Studio und Videos drehen also?", seufze ich und fahre mit meinen Fingern sanft über seine Brust.

"Nein, wir haben bereits alles vorproduziert aber wir denken über eine weitere Tour nach und müssen dafür eben langsam einen Plan aufstellen", meint er und schaut mich mit einem schiefen Lächeln an.

Changes  (Roadtrip Fanficton) Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt