In der Küche sitzen mal wieder alle versammelt und sofort liegen alle Blicke auf mir. Zum Glück sind wir an keinem Spiegel vorbei gekommen, sodass ich keine Ahnung habe wie ich aussehe. Ich muss grauenvoll aussehen.
"Geht's dir schon etwas besser?", fragt Robbie fürsorglich und langsam setze ich mich auf einen Stuhl, weil mein Körper zu wenig Kraft hat sich selber zu halten.
"Etwas. Danke nochmal an deine Mutter, Brooklyn", lächel ich den halb Griechen an und sofort fängt auch er wieder an zu strahlen.
"Willst du was kleines essen? Meine Hühner Suppe ist der Kracher", bietet Alex plötzlich an und schaut mich abwartend an.
"Ich weiß nicht. Ich hab mich seit vorhin nicht mehr übergeben, ich will das nicht provozieren", murmle ich unsicher.
"Jas, du solltest wirklich was essen. Du hattest heute noch gar nichts, das ist auch nicht gesund", meint Rye sanft und nickt Alex zu, der sich sofort in die Küche stellt und anfängt.
Seufzend sacke ich ein Stück in mich zusammen und akzeptiere das einfach. Gegen die Jungs komme ich sowieso nicht an.
"Habt ihr schon die Tabletten genommen?", frage ich nach und schaue fragend in die Runde.
"Ja, haben wir aber mach dir keine Sorgen um uns", lächelt Jack mich an und schaut etwas mitleidig. Ich sehe bestimmt ganz schrecklich aus.
"Sehe ich eigentlich sehr schlimm aus?", frage ich einfach gerade heraus um etwas Gewissheit zu erhalten. Als allerdings sofort alle verstummen und sich leicht unsicher und verzweifelt anschauen, wird mir klar, dass ich wirklich grauenvoll aussehen muss.
"Schon ok", murmle ich seufzend und lache leicht auf.
"Nein, so schlimm siehst du wirklich nicht aus. Halt krank", meint Brooklyn zaghaft und schaut mich lächelnd an. Wenigstens hat er versucht überzeugend zu klingen. Auch wenn es alles andere als überzeugt klang.
"Jas, wir fahren morgen zum Arzt mit dir. Du hast immer noch Fieber und das nicht gerade leicht. Das sollten wir auf jeden Fall kontrollieren lassen und sicher gehen, dass es nichts schlimmes ist", meint Robbie plötzlich und kurz nicke ich, um ihm zu zeigen, dass ich es zur Kenntnis genommen habe.
"Jas wenn das morgen nicht besser ist und der Arzt dir nicht wirklich helfen kann werden wir hier bleiben", murmelt Rye zaghaft und geschockt schaue ich ihn an.
Ich kann nicht hier bleiben. Ich wollte am Wochenende die Zeit mit meiner ganzen Familie genießen und nächste Woche ganz viel mit den kleinen machen. Ich kann sie nicht enttäuschen, das habe ich ihnen versprochen!
"Rye! Das kannst du nicht machen! Ich kann nicht hierbleiben!", protestiere ich sofort und springe auf, was meinem Kreislauf scheinbar nicht sonderlich gut gefällt und ich ins Schwanken komme.
"Jasmine, bleib sitzen und reg dich nicht so auf. Deine Brüder wollen nur das beste für dich", meint Mikey besorgt und drückt mich wieder zurück auf den Stuhl.
"Das Beste also? Ich hab den Zwillingen versprochen, dass wir ganz viel zusammen machen und ich dachte am Wochenende machen wir was als Familie zusammen. Ich kann nicht hier bleiben", meine ich aufgebracht und merke, dass es mir ziemlich viel Energie raubt. Aber das ist mir gerade egal.
"Jas, in diesem Zustand werden wir auf keinen Fall mit dir drei Stunden oder länger Auto fahren. Du brauchst Ruhe und musst erst einmal gesund werden. Zuhause könntest du auch nichts machen, denn du bist krank. Und ob du dich hier oder zuhause auskurierst macht keinen großen Unterschied", redet Rye sanft auf mich ein und stellt sich vor mich, sodass ich hochschauen muss, da ich sitze und so schon kleiner bin als er.
Sanft legt er seine Arme um mich und drückt mich gegen seine Brust. Langsam beruhigt sich mein schneller Herzschlag wieder und ich atme tief durch.
"Und was sage ich den Zwillingen? Und Mum?", frage ich etwas hilflos als wir uns wieder voneinander gelöst haben.
"Sie werden das verstehen. Du bist krank, dafür kannst du ja nichts", beruhigt mich mein großer Bruder und setzt mir sanft einen Kuss auf meine Stirn.
"Du bist immer noch total heiß", meint er besorgt und legt seine Hand auf meine Stirn. Mit zusammen gezogenen Augenbrauen mustert er mich, während ich seine kühle Hand auf meiner Haut genieße und etwas die Augen dabei schließe.
Das macht mich alles total fertig. Dieses Fieber, das übergeben und den ganzen Tag habe ich noch nichts gegessen. Krank sein ist so unfassbar anstrengend.
"Hier Jasmine, die wird dir gut tun", höre ich plötzlich Alex und als ich meine Augen öffne stellt er mir lächelnd einen Teller mit Suppe hin. Das ging aber ziemlich schnell.
"Danke Alex", lächel ich ihn an und nehme langsam den Löffel, bevor ich den ersten Schluck der Suppe meine Kehle hinab brennen lasse. In meinem Bauch wird es warm und sofort fühle ich mich unwohl.
"Ich weiß nicht ob das so eine gute Idee ist", murmel ich unsicher und schiebe den Teller ein kleines Stückchen weg, als ich das Gefühl bekomme, dass ich mich gleich übergeben muss.
"So schlimm schmeckt seine Suppe doch gar nicht", lacht Brooklyn und als ich merke wie mir das Essen wieder die Kehle hochbrennt renne ich so schnell ins Badezimmer wie ich kann und erreiche im letzten Moment die Toilette.
Eine Hand hält plötzlich meine Haare zusammen und fährt sanft über meinen Rücken.
"Ganz ruhig, Jasmine", höre ich Andy mit ruhiger Stimme sagen und als ich fertig bin lehne ich mich zurück und sacke kraftlos an der Wand zusammen.
"Jasmine", meint Andy besorgt und ich höre wie er den Wasserhahn anmacht. Kurz darauf spüre ich ein feuchtes Tuch auf meiner glühenden Stirn und wie sich Andy neben mich sinken lässt. Langsam schließt er einen Arm um mich und zieht mich ein Stückchen zu sich herüber.
"Jasmine, du bleibst hier bis es dir besser geht und morgen früh fährst du sofort zum Arzt", meint Andy sanft und trotzdem in einem strengen Ton. Langsam nicke ich, da ich überhaupt keine Kraft habe und mich gerade einfach nur elendig fühle.
"Kommst du morgen mit?", frage ich mit schwacher Stimme. Bei Andy fühle ich mich sicher und ich brauche jemanden der einen kühlen Kopf behält, was ich bei Rye nicht so erwarte.
"Wenn du das willst dann natürlich. Aber du gehst jetzt wieder ins Bett und ruhst dich aus", meint Andy sanft, gibt mir einen zarten Kuss auf mein Haar und ehe ich es richtig realisiere trägt er mich bereits die Treppen hoch.
"Andy, ich will nicht alleine sein", murmel ich und greife nach der Hand des Blonden als er mich in seinem Bett abgelegt hat und sich bereits zum gehen abgewendet hat.
Lächelnd legt er sich neben mich und schließt sanft einen Arm um meine Hüfte, mit dem er mich zaghaft näher an ihn heran zieht.
Ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit fließt durch meine Adern und ein Lächeln legt sich auf meine Lippen. Langsam schließe ich meine Augen und lausche seinem ruhigen Atem, während mich sein Duft von allen Seiten umhüllt.
Als ich bereits ziemlich weg bin, spüre ich sanft einen Kuss auf meiner Wange und das Andy etwas flüstert, verstehe aber leider nicht was und schlafe so mit Ungewissheit ein.
hey, wie geht's euch so?
Heute ist bei uns mega schönes Wetter *-*
Und überlegt euch das mal, bis zu den Sommerferien ist es gar nicht mehr so lange hin!
Oh Leute! Ich hab mich heute Nacht um 0:37 so gefreut! Vielen Dank an euch Süßen! <3! Meine Geschichte 'mistakes' war zu diesem Zeitpunkt auf #1 in der Kategorie Roadtriptv (ich schreibe das gerade mitten in der Nacht, kp wie es jetzt aussieht haha) und der erste Band davon ist auf #2 in dieser Kategorie. Ah das ist so krass!! Vielen, vielen Dank! Und dieses Buch ist auch einfach auf Platz #8! Danke, dass ihr immer so fleißig lest und kommentiert, votet, was auch immer! Vielen Dank ihr Süßen! Ohne euch wäre ich verloren! <3
Naja, lasst doch gerne Feedback da! <3
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Changes (Roadtrip Fanficton)
Fiksi PenggemarWas ist wenn plötzlich dein komplettes Leben auf dem Kopf steht? Wenn alles anders kommt wie du es dir jemals vorgestellt hast? Wenn du plötzlich die kleine Schwester deines Idols bist. Genau das passiert Jasmine. Ihr Leben ist eigentlich total lang...
