"Brook, hat Jasmine gestern mit dir geredet? Ich mache mir Sorgen um sie. Sie war total abwesend, gestern Abend im Bett hat sie mir einfach den Rücken zu gekehrt und dann angefangen zu weinen", frage ich meinen Kumpel verzweifelt und schaue ihn flehend an.
Bitte lass Brook etwas wissen. Er ist meine einzige Hoffnung.
"Sorry Andy. Sie hat auch nicht wirklich mit mir geredet. Ich hab versucht was raus zu kriegen aber Jasmine hat immer sofort abgeblockt. Ich hatte keine Chance", meint Brook und schaut mich entschuldigend an.
"Und was machen wir jetzt? Es ist ja offensichtlich, dass es ihr nicht gut geht und das irgendwas vorgefallen sein muss", murmel ich und schaue Brook fragend an.
"Sei einfach für sie da Andy. Sie braucht dich jetzt", lächelt mich Brook aufmunternd an und klopft mir kurz auf die Schulter.
Nur wenige Augenblicke später spüre ich plötzlich wie sich zwei zierliche Arme um meine Hüfte schlingen und Jasmine sich an mich drückt.
"Babe, du bist ja schon wach. Wie geht's dir?", frage ich und drehe mich in ihrem Griff um, sodass ich sie anschauen kann.
"Wieso warst du heute morgen schon wieder nicht da?", fragt sie stattdessen einfach zurück.
"Ich musste was mit Brook klären. Aber jetzt bin ich voll und ganz für dich da", lächel ich und gebe ihr einen Kuss auf ihr Haar.
Jasmine löst sich allerdings schnell wieder von meinem Körper und geht die Treppe nach unten. Verzweifelt schaue ich Brook an, der genauso verzweifelt zurück schaut, und gehe ihr dann Seufzend hinterher.
In der Küche ist zum Glück gerade niemand, nur Jasmine die sich einen Tee macht.
"Babe, du kannst mit mir über alles reden. Wenn du Probleme hast dann helfe ich dir. Ich bin an deiner Seite und ich werde versuchen zu helfen wo ich kann. Du bist nicht alleine", murmel ich und greife nach ihrer Hand.
Ich kann es ihr nur oft genug vor Augen führen und hoffen, dass sie so ihre Meinung ändert.
"Ich hab Angst", murmelt sie und schaut mir direkt in die Augen. Tatsächlich ist die Angst und Unsicherheit darin zu erkennen.
"Du brauchst keine Angst haben. Ich bin bei dir", rede ich sanft auf sie ein und ziehe sie wieder zaghaft in eine Umarmung, die sie zum Glück so halb erwidert.
"Lass uns erstmal was frühstücken", schlage ich vor und nickend stimmt sie mir zu. Wir decken schnell für uns zwei den Tisch und fangen dann an zu essen.
"Ok, Andy. Vielleicht sollten wir nach dem Frühstück mal miteinander reden", murmelt sie nachdem eine ganze Zeit lang Stille herrschte. Ihr Ton beunruhigt mich aber irgendwie.
"Sicher", murmel ich und lächel sie schief an.
Ich will ihr nicht das Gefühl geben, dass ich derjenige bin der Angst hat. Schließlich hat sie mir gesagt sie hat Angst und ich muss ihr jetzt den Halt geben, den sie benötigt.
Das restliche Frühstück verläuft ebenfalls schweigend und jeder hängt seinen Gedanken nach.
Ich bin einfach absolut aufgeregt und neugierig, was sie mir sagen wird.
"Kommst du?", meint Jasmine unsicher als wir fertig sind und schaut mich auffordernd an. Auch ich stehe auf und folge ihr dann nach oben in mein Zimmer.
Langsam lässt sie sich auf mein Bett sinken und knetet nervös ihre Hände.
"Sei nicht nervös, Babe. Ich liebe dich", lächel ich sie schwach an und lege sanft meine Hand auf ihren Rücken, während ich mich neben sie setze.
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Changes (Roadtrip Fanficton)
Hayran KurguWas ist wenn plötzlich dein komplettes Leben auf dem Kopf steht? Wenn alles anders kommt wie du es dir jemals vorgestellt hast? Wenn du plötzlich die kleine Schwester deines Idols bist. Genau das passiert Jasmine. Ihr Leben ist eigentlich total lang...
