Als ich meine Augen aufschlage habe ich schreckliche Kopfschmerzen und immer noch ein leichtes Schwindelgefühl. Mir ist schlecht und ich habe das Gefühl, mich gleich zu übergeben. Ich glaube die letzten Shots waren wirklich zu viel.
Wieso lasse ich mich auch jedes Mal von meinen Mädels bequatschen noch einen zu trinken?
"Guten Morgen Princess. Ich hab hier Frühstück und eine Tablette von deiner Mum für dich", kommt Andy plötzlich lächelnd in mein Zimmer und hält ein Tablet in den Händen, wo tatsächlich Frühstück drauf steht.
Langsam setze ich mich auf und versuche mir nicht all zu sehr anmerken zu lasen wie es mir geht.
"Danke, Schatz", lächel ich meinen Freund dankend an als er sich neben mich setzt und gebe ihm einen kurzen Kuss, bevor ich nach der Tablette greife und sie mir einwerfe.
"Wieso hast du mich nicht davon abgehalten noch mehr zu trinken?", lache ich leicht und schaue Andy fragend an, während ich von meinem Brot abbeiße.
"Ich hab mich ganz gut mit Jonas unterhalten, du warst mit deinen Mädels irgendwann komplett verschwunden und wir wissen beide, dass ich dich nicht hätte aufhalten können", grinst er und leider muss ich einsehen, dass er Recht hat.
Ich bin ein schrecklicher Dickkopf!
Ich frühstücken zu Ende und mache mich dann erst einmal im Bad fertig. Als ich vor dem Spiegel stehe und mir meine Haare kämme, fallen mir die Worte von Andy ein, die er gestern gesagt hatte. Wirklich viel weiß ich nicht mehr aber diese Worte haben sich in mein Gehirn gebrannt.
'Du weißt nicht zu was ich in der Lage bin'. Was hatte er damit nur gemeint?
"Andy?", frage ich als ich zurück in mein Zimmer komme und sofort liegt seine Aufmerksamkeit auf mir und er schaut mich fragend an.
"Was war das gestern im Auto?", frage ich ihn gerade heraus und setze mich zu ihm auf mein Bett. Er lässt sein Handy, das er in seiner Hand hält, sinken und schaut mich verwundert an. Trotzdem sehe ich, dass er ganz genau weiß worum es geht.
"Was meinst du?", fragt er scheinheilig und schaut mich fragend an.
"Das weißt du ganz genau. Das 'du weißt nicht zu was ich in der Lage bin'. Was meintest du damit?", frage ich und helfe seinem Gedächtnis auf die Sprünge, falls er es wirklich vergessen haben sollte.
Sein Blick sagt deutlich, dass er gehofft hatte, dass ich es vergessen habe. Aber daraus wird nichts. Das habe ich nicht vergessen und jetzt will ich eine Antwort darauf.
"Babe, das hab ich nur so gesagt. Mach dir keinen Kopf", lächelt er mich plötzlich an und in seinen Augen liegt Hoffnung.
Hoffnung, dass ich ihm diese blöde Ausrede abkaufe. Aber nicht mit mir.
"Andy, ich will mich nicht wieder mit dir streiten. Also? Was meintest du damit?", seufze ich auf und schaue ihn durchdringend an. Auch Andy seufzt auf und langsam greift er nach meiner Hand.
"Jasmine, ich kann anders sein. Und ich rede nicht davon, dass ich anders sein kann wenn wir unterwegs sind mit den Jungs oder so. Ich rede davon, dass ich anders sein kann wenn nur wir zwei zusammen sind. In einem Raum, in einem Bett. Ich hab noch eine andere Seite, aber die verschreckt viele Frauen weshalb ich sie meistens unterdrücke. Aber wenn man mich provoziert und Spielchen mit mir spielt kann ich nur schwer dagegen ankämpfen. Deswegen wollte ich das du aufhörst. Ich wollte nie, dass du davon erfährst und du solltest so etwas wie gestern im Auto unterlassen. Ich will dir nicht wehtun", meint er sanft und schaut mich so aufrichtig an, dass ich ganz genau weiß, dass er gerade die Wahrheit sagt.
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Changes (Roadtrip Fanficton)
FanfictionWas ist wenn plötzlich dein komplettes Leben auf dem Kopf steht? Wenn alles anders kommt wie du es dir jemals vorgestellt hast? Wenn du plötzlich die kleine Schwester deines Idols bist. Genau das passiert Jasmine. Ihr Leben ist eigentlich total lang...
