Part XXI
San PoV
„Hey, San, es ist nicht deine Schuld, dass die beiden sich gestritten haben.", versuchte Mingi mich zu beruhigen, da ich seit zehn Minuten in Mingis und Yunhos alten Büro saß und weinte. Yunho hatte wieder Unterricht, weswegen Mingi und ich allein waren. Mit roten verweinten Augen sah ich ihn an. Es war meine Schuld. „Hey... hör auf zu weinen, du weißt ich bin nicht gut im Trösten... Seonghwa wird sich nicht von Yeosang trennen.", stricht er mir besorgt ein paar Haarsträhnen aus meinem Gesicht, ehe er mich in den Arm nahm. Ich weinte lauter. „U-und was ist, wenn doch?", klammerte ich mich an ihm fest, suchte halt, den er mir gab. „Seonghwa ist wütend auf Yeosang, weil er ungehorsam war. Glaubst du, er hätte anders reagiert, wenn wir Seonghwas Vorschlag zugestimmt hätten? Er hätte genauso reagiert. Er liebt Yeosang, aber er ist nun mal ein Sadist, ein viel größerer als ich, oder Wooyoung.". versicherte er mir, strich mir immer wieder über den Rücken, „Jetzt lass uns nach Hause gehen, wo nur du und ich allein sind." „Da hat man mal 'ne Freistunde und wird gleich ausgeschlossen.", stand Yunho mit verschränkten Armen in der Tür, doch als er mich weinen sah kam er sofort auf mich zu: „Was ist passiert?" „Du weißt ja, warum wir hier sind... Seonghwa wollte dafür eine Art Bezahlung. Er wollte uns regelmäßig beim Sex zu gucken und ihn anfassen. San kam mit einer Alternative. Er wollte einmal mit Seonghwa schlafen, jetzt sind Yeosang und Seonghwa zerstritten...", berichtete Mingi, strich mir weiterhin über den Kopf und Rücken. Yunho sah mich besorgt an, legte mir eine Hand auf die Tränen verschmierte Wange: „Sannie, das ist nicht deine Schuld..." Mit großen Augen sah ich ihn an, ehe ich ihm in die Arme fiel, mich auch bei ihm ausweinte.
Mingi war mit mir, nachdem ich mich beruhigt hatte wieder nach Hause gefahren, hatte mir versichert sich bei Seonghwa zu melden und zu fragen, ob er sich wieder mit Yeosang wieder versöhnt hatte. Er fragte in meinem Namen, versicherte ihm in meinem Namen, dass es mir leidtat und ich das nicht wollte. Seonghwa antwortete erst nicht, erst am nächsten Tag hatte er Mingi ein Foto von Yeosang, welcher nackt, gefesselt, übersäht mit blauen Flecken und Striemen an einem Harken von der Decke hin, sodass seine Zehen grade so den Boden berührten. Ich wusste, dass er bestraft worden war und das war meine Schuld, doch auch dieses redeten die beiden mir aus. Er wurde bestraft, weil er ungehorsam gegenüber seinem Daddy war. „Du bist ein Engel, weißt du das?", hauchte Yunho mir ins Ohr, als nur wir beide im Bett lagen und ich ihm zuvor noch meine Bedenken mitgeteilt hatte. Wie so oft schon sah ich ihn mit großen Augen an, als er sich über mich beugte, begann meinen Hals mit kleinen küssen zu übersehen. Genießend neigte ich meinen Kopf mehr zur Seite, um ihm mehr Platz zu bieten. Grinsend sah er mich an, ehe er mit seinen Küssen tiefer wanderte. Über meine nackte Brust, wo er leicht in meine Brustwarzen zwickte und sich an verschiedene stellen festsaugte, ehe er noch weiter runter wanderte. Er küsste meinen Unterbauch, die Innenseiten meiner Schenkel, saugte sich auch dort mehrere Male fest. Hinterließ ein wunderschönes Muster aus liebevoll hinterlassenen Malen von ihm. Er schaute zu mir auf, sah in meine Lust getränkten Augen, als er wieder zu mir rauf kam und mich küsste. Leise seufzte ich ihn den Kuss hinein, verschränkte meine Hände in seinem Nacken. Seine Hände erkundeten meinen Körper, als hätten sie ihn vorher noch nie berührt, bis sie an meinem Po ankamen, leicht über ihn strichen, ehe sie weiter zu den Schenkeln strichen, unter die sie griffen. „Darf ich?", fragte Yunho mich außer Atem, verwundert sah ich ihn deshalb an: „Seit wann fragst du um Erlaubnis?" „Ich wollte es mal so machen, wie jeder es kennt, zärtlich, genau das hast du verdient.", hauchte er an meine Lippen, ehe er mich wieder küsste und vorsichtig in mich eindrang. Ich dachte nicht, dass mich die beiden nach all der Zeit noch mal zum Erröten bringen würden, doch Yunho hatte es geschafft. Ich hatte Feuer rote Wangen, hätte nicht gewusst, was ich hätte sagen sollen. Leise stöhnte ich in den Kuss. Es fühlte sich so anders an. „D-daddy~ Ah~" „Nein... dieses Mal nicht~ dieses Mal bin ich Yunho.", stöhnte er an meine Lippen, fing an sich langsam und vorsichtig in mir zu bewegen. Er traf jedes Mal mit so einem Gefühl den Punkt in mir, dass ich jedes Mal laut stöhnte. Es übermannten mich unzählige Gefühle, weshalb ich mich halt suchend in seinen Rücken krallte, meine Beine dabei um seine Hüfte schlang. Ich wollte ihn noch tiefer in mir spüren. „Yunho~ tiefer~", stöhnte ich deshalb. Yunho ließ seine Hüfte kreisen, stieß mit langsamen festen und gezielten Stößen in mich. „Baby, du bist so heiß~", raunte er in mein Ohr, biss leicht in mein Ohrläppchen, ehe er mich wieder küsste und sein Tempo erhöhte. Eine Hand von ihm umschloss mein vor Erregung zuckendes Glied, pumpte es ihm tackt seiner Bewegungen. „Heute darfst du kommen, wann immer du willst~", Yunho sah mir keuchend in die Augen, verschnellerte seine Bewegungen, bewegte seine Hand schneller. Stöhnend warf ich den Kopf in den Nacken, bewegte mich ihm mehr entgegen. „Yunho~!", stöhnte ich aus Liebeskraft, als ich in seiner Hand kam, mich dabei fester an ihn klammerte und spürte wie er einen Samen mit dem nächsten Stoß tief in mir verteilte. „Wenn du möchtest machen wir das öfter so, als kleine Belohnung vielleicht?", lächelte er mich an, ehe er seine Hand mit einem Taschentuch säuberte und mich wieder küsste. Mit roten Wangen nickte ich, lächelte aber glücklich in den Kuss hinein.
Yunho meinte zwar, es sollte eine Belohnung sein, aber er schlief öfter so mit mir. Zärtlich und mit voller Gefühl. Immer dann, wenn Mingi nicht da war. Er meinte, es wäre unser kleines Geheimnis. So wie Mingi manchmal einfach nur mit mir kuschelte und mir einen blies. Er meinte, dass er das nur bei mir machen würde und Yunho davon nichts wissen müsse. Beide kuschelten sie gerne mit mir. Nachts lag ich immer zwischen den beiden, Mingi an meinen Rücken gekuschelt, während mein Kopf auf Yunhos Brust ruhte. Es fühlte sich einfach alles so perfekt an. Seonghwa Unterrichtete mich wirklich, verlangte keine Gegenleistung, sagte nur, er würde darauf zurückgreifen, wenn Yeosang wieder ungehorsam wäre. Jedes Mal war er dabei, jedes Mal musste er stumm auf dem Boden neben Seonghwa knien, durfte nicht aufsehen oder etwas sagen. Ich lernte es mit der Zeit zu ignorieren. Trotzdem musste ich mich daran gewöhnen, wenn Yunho oder Mingi mich in Yeosangs und Seonghwas Gegenwart berührten. Meist dauerte es ihnen zu lange, bis Seonghwa und ich endlich fertig waren. Fingen an meinen Hals zu küssen, ließen ihre Hände über meinen Körper wandern, dass ich Schwierigkeiten hatte mich zu konzentrieren. Ich hätte meinen können, dass ich glücklich sei. Ich hatte in dem Moment alles was ich hätte haben wollen. Die Nachrichten berichteten nicht mehr über mich und in all den Monaten, die ich bei ihnen war, hatte ich kein einziges Mal Heimweh gehabt, nein ich fühlte mich viel mehr wie zu Hause. So lange, bis Seonghwa eines Nachts wütend mit Yeosang am Arm bei uns vor der Haustür stand.
„Seonghwa, was willst du so spät noch hier?", fragte Yunho ihn müde, ließ ihn aber rein, führte ihn ins Wohnzimmer, wo er Yeosang unsanft zu Boden stieß. „Diese Hure will es nicht anders!", spuckte er, schmiss wütend ein paar Kissen durch den Raum, warf eines meiner Schulbücher nach Yeosang, welcher sich nur schützend die Hände über den Kopf hielt. „Seonghwa! Hör auf! Was ist überhaupt los?!", schritt ich ein, nahm ihm meine restlichen Bücher ab. „Ich will dein Angebot einlösen! Mit all deinen Bedingungen, wenn du mich Oppa nennst!", knurrte er, packte mich an den Oberarmen, hilfesuchend sah ich zu Mingi und Yunho. „Jetzt sag uns erst, was überhaupt passiert ist!", hielt Yunho ihn an der Schuler fest. „Dieses kleine Miststück hat mit Wooyoung geschlafen!"
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Nach langem überlegen... (Ok nicht so lange...) Hab ich mich nun entschieden wie es weiter gehen soll, bis wir dann doch dem Ende näher kommen ;)
Und ja, das Kapitel ist etwas softer... brauch ich auch mal T-T
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My life has changed
RandomMein Leben hat sich geändert. Ich lernte, was es hieß zu leben, fand heraus wie es sich anfühlte innerlich zu sterben. Es war schmerzhaft. Aber es gab auch jemanden für den ich bereit war zu sterben. Ich war bereit alles für die beiden zu tun. Wirkl...
