Yeosang Part II
Yeosang PoV
Ich fühlte mich das erste Mal wirklich begehrt, auch wenn Seonghwa nur meinen Körper liebte. Mein Arsch schmerzte jeden Tag, aber ich mochte es, vor allem dann, wenn auch Wooyoung mich fickte. Ihm wurde San langweilig, er ließ viel mehr seine Wut an ihm aus, verprügelte ihn regelrecht. Mir war es egal. Jedoch wusste ich, dass Seonghwa nichts davon erfahren sollte. Wenn er wüsste, dass ich trotzdem noch mit Wooyoung schlief würde er mich wohlmöglich umbringen. Seonghwa war durch und durch Sadist, das liebte ich so. Ich liebte die Schmerzen, die er mir zufügte, liebte es, wie sich meine Haut bläulich färbte oder an manchen Stellen lila war. Es war ein unbeschreibliches Gefühl von ihm gewürgt zu werden nur um dann im Nachhinein von ihm umsorgt zu werden. Mein Hintern war allerdings dauerwund, was auch daran lag, dass ich mich von Wooyoung ficken ließ, immerhin war ich mit Seonghwa in keiner Beziehung und ich konnte machen was ich wollte. Vielleicht liebte ich es auch ihn zu reizen und rauszufinden, wo meine Grenzen waren. Er liebte es mich in Angst zu versetzen, hatte er mich mal beim gemeinsamen Baden, wo ich meine Zunge mal wieder nicht zügeln konnte, immer wieder unter Wasser getaucht, bis ich wirklich das Gefühl bekam zu ertrinken. Ich hatte am ganzen Körper gezittert, mich auf Knien bei ihm entschuldigt, doch trotzdem mochte ich es irgendwo, vor allem wenn er danach so lieb und fürsorglich zu mir war. Ich verliebte mich wirklich in ihn, sagen tat ich es ihm aber vorerst nicht.
Allerdings hatte ich nicht damit gerechnet, dass Mr Song mich bei Seonghwa verpetzen würde, alles nur weil er San haben wollte. Alles nur, weil San ihm und Mr Jung erzählt hatte, dass Wooyoung und ich Bilder von ihm gemacht hatten, wie Wooyoung ihn fickte, wie er mir einen blies, wie Wooyoung ihn verprügelt hatte und San ihm als Dank dafür ritt. Mein Hass gegenüber San verstärkte sich. Seonghwa war gewillt lieber San zu ficken als mich, vor meinen Augen. Dabei hatte San doch schon genug die ihn fickten, vögelten, knallten, wie man es auch nennen wollte. Allerdings verließ er dafür Wooyoung. Aber ich musste die Bilder löschen. Seonghwa hatte es von mir verlangt, ließ mich drei Tage draußen schlafen, nackt, an einem Pfahl. Außerdem hatte er mich ausgepeitscht. Nicht so schlimm, dass meine Haut aufplatze, aber schlimm genug, dass ich Wochen lang Striemen auf meinem Körper hatte und er hatte mich gewürgt... so schlimm, dass ich Ohnmächtig wurde und man sehr lange die Abdrücke sehen könnte, sehr lange. Das meine Eltern nie da waren, war in dem Fall sehr gut... Er hatte mich danach umsorgt, da er es wirklich übertrieben hatte. Ich hatte Angst vor ihm. Wollte nicht von ihm berührt werden, dass war das erste Mal gewesen, dass er mich wirklich sanft behandelte. Allerdings hasste ich San dafür. Wegen ihm musste ich das alles durchstehen. Konnte wochenlang nicht ohne Schmerzen sitzen. Zum einen wegen Seonghwas Schwanz, den er sobald er konnte in mir versenkte, ob ich blutete oder nicht und weil er mir jeden Tag den Arsch mit irgendetwas versohlte, mal mit seiner Hand, dann mit einem Gürtel, mit einer Rute, Stock, Stange, Peitsche. Es gab vieles mit dem er mich schlagen konnte und das tat er. Das schmerzhafteste daran war allerdings ein Kissen bestehend aus spitzen Steinen, Schrauben, Nägeln und Nadeln, auf welchem ich dann sitzen musste. Seonghwa wusste, dass ich nach manchen Bestrafungen allein sein wollte, hatte mir mein eigenes Zimmer bei sich zu Hause eingerichtet, so wie ich es wollte. Ich verbrachte nicht viel Zeit in meinem Zimmer, nur wenn er es übertrieben hatte oder er wütend auf mich war. Aber da er mein Master war konnte er mir auch mein Zimmer einfach wieder wegnehmen, wie das eine Mal wo ich draußen Schlafen musste. Ich hatte auch schon in der Küche schlafen müssen, auf dem Fußboden. Seonghwas strafen waren hart. Er konnte mir bisher aber jeden Fehltritt verzeihen.
Als San weg war, umgezogen, nicht mehr in meiner Nähe begann ich mich wieder mit Wooyoung zutreffen, erzählte ihm von Seonghwa, dass ich ihn liebte und ich ihn auch gerne dabeihaben würde. Eben wie San es hatte, zwei Kerle die einen umgarnte. Allerdings lehnte Wooyoung ab. Er wollte meinen Gefühlen Seonghwa gegenüber nicht im Wege stehen und wie durch ein Wunder gestand mir Seonghwa seine Gefühle. Ließ mich das erste Mal seine Lippen schmecken. „Ich will dich nicht mehr hergeben~", raunte er an meine Lippen, schuppste mich auf sein Bett. Grinsend hatte ich meine Hände in seinem Nacken verschränkt: „Ich will auch immer bei dir sein." Daraufhin hatte er mich geküsst, mich so zart berührt. „Du bist der erste, bei dem ich so fühle~", hauchte er an meinen Hals, verteilte dort heiße küsse. Genießend bot ich ihm mehr Platz: „Bin ich so besonders?" Manchmal wollte ich hören wie begehrenswert ich war. „Ja~ So stur, so herrisch, so wunderschön", lächelte er mich an. Ich liebte sein Lächeln, es war so schön und so ehrlich. Mein Wangen begannen zu glühen, noch nie war ich vorher rot geworden. „Warum sagst du das auf einmal?", fragte ich beschämt, versteckte mein Gesicht in meinen Händen. „Ich habe gesehen, wie Mingi und Yunho darunter leiden, dass San nicht mehr da ist... ich will nicht, dass deine Eltern dich mir wegnehmen.", seufzte er, malte kleine Kreise auf meine Brust. Wieder ging es um San, wieder hörte ich seinen Namen... Aber, er hatte recht. Von heute auf morgen war San einfach weg und Mr Song und Mr Jung litten sehr darunter. Als ich den beiden verraten hatte, dass Wooyoung und San wieder fickten waren Sie wütend, aber sie bestraften San nicht. Sie beschützen ihn, ließen ihn in der Pause nicht den Klassenraum verlassen, sorgten dafür, dass er nirgendwo allein war. Wieso umsorgten sie ihn so, wenn er sie doch beide belogen und betrogen hatte? Ich wusste nicht, dass auch Jongho seinen Schwanz in Sans Loch steckte, beide waren sie sehr grob, aber Wooyoung hasste San sosehr wegen der Dinge, die ich ihn erzählt hatte, dass er Jongho davon überzeugte, er könne seine Fantasy an ihm ausüben. Das Wooyoung mich damals geschlagen hatte nahm ich in Kauf. Immerhin hatte ich all seine Arbeit ruiniert...aber anscheinend nicht zu hundert Prozent. Ich wusste nicht, dass er noch Bilder auf seinem alten, kaputten Handy von ihm besaß, wusste ja nicht mal, dass es noch funktionierte. Aber das war nicht mein Problem. Ich freute mich das San weg war und Seonghwa mich liebte, da war es mir auch egal, dass ich gerne noch einen zweiten Liebhaber hätte. Ich war einfach glücklich, doch dieses Glück währte nicht lang.
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My life has changed
CasualeMein Leben hat sich geändert. Ich lernte, was es hieß zu leben, fand heraus wie es sich anfühlte innerlich zu sterben. Es war schmerzhaft. Aber es gab auch jemanden für den ich bereit war zu sterben. Ich war bereit alles für die beiden zu tun. Wirkl...
