Part XXXI
San PoV
Einen Moment lang schwiegen die beiden, wussten wohl nicht wie sie darauf reagieren sollten, weswegen ich meine Beine anzog und meine Arme schützend um diese legte. „Also... wurdest du von ihm vergewaltigt?", versuchte Yunho es zu verstehen, doch ich schüttelte den Kopf: „Nein... Ich habe es getan, weil meine Eltern es wollten..." „Baby... das ist trotzdem eine Vergewaltigung, du wolltest es doch selbst nicht.", strich Mingi mir durch die Haare, ehe er mich in seine Arme zog, mir so zeigte, dass er mir nicht böse war und alles gut werden würde. „Aber... irgendwann glaubte ich das, was die beiden sagten...", schluchzte ich, hatte nicht bemerkt wie mir den Tränen über die Wangen liefen. „Hey.... Shhhhh...Sanie, wir sind dir nicht böse. Du kannst da nichts für.", drücke Yunho sich ebenfalls an mich, küsste leicht meine Wange, nachdem er mir die Tränen weggewischt hatte. Lauter schluchzte ich auf, als die Anspannung von mir abfiel, die Angst, dass die beiden wütend auf mich sein würden. „Willst du darüber reden?", fragte er mich, kraulte mir leicht durch die Haare, weswegen ich nickte. Ich musste es einfach los werden, doch wusste ich nicht, wie ich anfangen sollte... „Es war so oft... viel zu oft...", begann ich, wurde aber glich wieder von einer Welle aus Schluchzern unterbrochen. „Wenn du nicht reden willst, musst du es auch nicht. Wir haben Zeit. Sag es uns einfach, wenn du soweit bist.", strich Yunho mir über den Rücken, sah mich bemitleidend an. Tief atmete ich durch, ehe ich zu sprechen begann: „Nein... ich will es endlich los werden. Es frisst mich sonst auf. Gleich in der ersten Woche... wir haben uns so oft gestritten und am Wochenende ist meinem Vater der Kragen geplatzt. Er hat mir meine Kleidung vom Leib gerissen und mich in... in der Garage eingesperrt. Vielleicht eine halbe Stunde später kam er mit Hongjoong wieder, hat gesagt, wenn ich auf ältere stehe dann soll Hongjoong mich ficken. Ich dachte er würde misch verarschen, doch er sperrte uns ein... Dann dachte ich, dass Hongjoong das nicht tun würde... Ich hatte mich in eine Ecke verzogen, nackt und versuchte das von mir zu verdecken, was ich konnte. Zuerst hatte er an der Tür gelehnt, mich dabei beobachtet wie ich weinte. Nie hätte ich gedacht, dass er sowas machen würde." Wieder wurde ich durch mein eigenes Aufschluchzen unterbrochen, rieb mir immer wieder über die Augen. Es war so furchtbar gewesen. Ich fühlte mich deswegen so ekelhaft. Die beiden ließen mir Zeit, dass ich mich wieder beruhigen konnte. Sie strichen mir nur über den Kopf und Rücken, gaben mir so das Gefühl in Sicherheit zu sein.
Ein weiteres Mal atmete ich tief durch, ehe ich weitererzählte: „Er kam auf mich, lächelte mich entschuldigend an und vermittelte mir mit seinem Blick, dass er nichts tun würde. Er hatte sich zu mir gehockt, lächelte mich lieb an, bevor er mir eine Hand hinhielt. Er sagte, ich müsse keine Angst haben... Er würde mir nichts tun. Mir war einfach seine Beule in der Hose nicht aufgefallen... zögerlich hatte ich seine Hand ergriffen und wurde von ihm am Arm in die Mitte der Garage gezogen... Da war ein Haken im Boden... wofür der war wusste ich nicht... Hongjoong hat meine Hände mit einem Seil an den Haken gefesselt. Ich hatte geschrien und um mich geschlagen, doch er hörte nicht auf und niemand kam mir zur Hilfe. Dann ging alles so schnell. Er hat sich seine Hose ausgezogen, er hatte nicht mal eine Unterhose an. Ich habe die ganze Zeit geschrien, hatte das Gefühl, meine Haut würde verätzen. Er küsste jeden Zentimeter meines Körpers, berührte mich überall. Ich fühlte mich so widerlich..." Ich konnte nicht aufhören zu weinen, spürte wie die ganze Last von mir fiel. „Hat er dir weh getan?", fragte Mingi, drückte mir anschließend einen langen Kuss an die Schläfe. Leicht schüttelte ich den Kopf. „Mit seinem mickrigen Teil? Da war sogar Wooyoung und sogar Yeosang gegen größer.", machte ich mich über Hongjoong lustig. „Warst du je erregt gewesen?", fragte nun Yunho strich mir zwischen die Beine, stoppte aber kurz vor meinem Intimbereich. Laut seufzte ich auf und nickte: „Zuerst nicht... ich spürte ihn ja nicht mal wirklich in mir aber als ich daran glaubte, was meine Eltern mir sagten... man könnte meinen... ich sei gebrochen gewesen. Ich hatte einen leeren blick angenommen, spreizte schon meine Beine, sobald irgendein Besuch kam und ließ mich ficken..." „Anderer Besuch? Du hast nicht nur mit Hongjoong...", Yunho sah mich irritiert an, als ich nickte: „Ja... Alles ältere Männer... zwischen 25 und 40 Jahren... Geschäftspartner von meinem Vater... Ein Polizist war auch dabei." Ich wusste nicht wer das alles war, diese ganzen Menschen hatte ich verdrängt, lag eigentlich immer nur da und ließ mich ficken. Immer in meinem Zimmer. „Sanie... geht es dir wirklich gut?", fragte nun Mingi, sah mich besorgt an, ehe ich wieder nickte: „Ja... an das meiste erinnere ich mich nicht mal..." Unwohl strich ich mir über die Arme, die ganzen Erinnerungen kamen wieder, alles was ich bisher verdrängt hatte. „Haben sie dir weh getan? Die anderen?", Yunho legte mir eine Decke über die Schultern, rutschte dann dichter an mich, genau wie Mingi, dass ich genau zwischen beiden eingekuschelt saß. „Ja und nein... Der Sex tat nicht weh... war einfach nur Blümchen Sex... die meisten von denen waren langweilig und mickrig... Aber es tat weh, dass keiner auf mich geachtet hat... jeder hat einfach nur seinen Spaß gehabt. Niemand hat sich daran gestört, dass ich mich nicht mal dabei regte...", unbewusst strich ich mir über die Handgelenke, immer und immer wieder, was die beiden auch bemerkten. „Was ist mir deinen Handgelenken?", fragte Mingi griff nach ihnen und besah sich diese genauer. „I-ich... meine Hände wurden öfter von Hongjoong gefesselt, ich hatte mich nur bei ihm gewehrt... Die Seile haben in meine Haut geschnitten...", stammelte ich, als er die beiden leichten Narben an den Gelenken feststellte, welche man kaum sah.
„Wie konnten deine Eltern dir nur so etwas antun?", war Yunho entsetzt, konnte nicht verstehen, warum und weshalb. Unwissend zuckte ich mit den Schultern spielte weiter mit den Bändern von Mingis Hoodie, die nach meiner Erzählung mehr als nur interessant waren, da die beiden geschwiegen hatten. Seufzend fuhr Yunho sich durch die Haare, ehe sein Blick zur Uhr wanderte. „Es ist spät, wir sollten schlafen gehen und morgen holen wir deine Sachen aus der Klinik.", versprach er, bevor er mich auf den Arm nahm und ins Schlafzimmer trug, mich dort auf das Bett legte und sich schließlich neben mich legte. Mingi kam einen kurzen Augenblick später, er hatte die leeren Pizza Kartons wahrscheinlich weggeräumt. Auch er legte sich zu uns, drückte sich gleich wie gewohnt fest von hinten an mich, während mein Kopf auf Yunhos Brust ruhte und seinem Herzschlag lauschte. „Ich sag deinen Eltern, dass sie nicht kommen könne, weil wir Mingis Eltern besuchen.", hatte Yunho sein Handy in der Hand, doch Mingi hielt ihn auf: „Warte, lass sie kommen. Ich will sie darauf ansprechen. Ich bin mir sicher sie werden es leugnen, aber ich will es trotzdem wissen. Wenn es für dich in Ordnung ist." Bei seinen letzten Worten hatte er seine Hand auf meinen Bauch gelegt und mich noch fester an sich gedrückt. „So lange ich nicht mit ihnen reden muss..." „Nein... musst du nicht. Du kann ist deinem Zimmer bleiben.", schnurrte er in meinen Nacken, weswegen ich mich verwirrt zu ihm drehte: „Mein Zimmer?" „Ja... Natürlich schläfst du weiterhin bei uns im Bett, aber web du Zeit für dich brauchst und da kannst du deine Sachen unterbringen. Einfach ein Ort für dich. Ich war heute Möbel aussuchen und die sollten morgen oder übermorgen geliefert werden.", lächelte er mich an, ehe er mich küsste und sich ein leichter rot Schimmer auf meinen Wangen bildete. „Das muss-" „Wir wissen, dass das nicht sein muss. Du brauchst es nicht zu benutzen, aber vielleicht brauchst du es irgendwann. Wenn du nach zu grobem Sex allein sein willst... oder so, wenn du ruhe brauchst, weil hier Besuch ist. Den Schlüssel für dein Zimmer wirst auch nur du haben und den Ersatz Schlüssel legen wir in eine Schublade oder so, nur für Notfälle, ok?", erklärte Yunho, ehe auch er mich küsste und ich leicht nickte. Immerhin könnten da meine Kuscheltiere hin, im Bett war nun mein kein Platz. „Hast du noch Sachen bei deinen Eltern, die du brauchst?", fragte er, während er an die Decke sah. Kurz überlegte ich, gab dann einen undefinierbaren Laut von mir. „Nichts allzu Wichtiges... Das wichtigste ist in der Klinik.", gähnte ich, kuschelte mich mehr an die beiden, merkte wie mich das Land der Träume immer weiter in seine Welt zog.
Amnächsten Morgen wachte ich durch eine eisige Kälte auf. Mingi und Yunho lagen nicht mehr im Bett und ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass es noch nicht mal sieben Uhr war. Ich wollte aufstehen und nach ihnen sehen, doch ein stechender Schmerz jagte durch meinen Unterleib die Wirbelsäule hoch, dass ich mich stöhnend wieder ins Bett Fallen ließ. Deswegen blieb mir nichts anders übrig, als nach den beiden zu rufen: „Mingi?! Yunho?!" Einen kurzen Augenblick horchte ich in die Stille, ob ich die beiden Hören würde, doch nichts tat sich, weswegen ich noch ein weiteres Mal laut rief. „Mingi?! Yunho?! Wo seid ihr?!" Wieder lauschte ich in die Stille und wieder kam keine Antwort, nur ein lautes Poltern war zu hören. Leichte Angst überkam mich. Hatte ich all das nur geträumte? Aber ich war bei Mingi und Yunho... Was war, wenn ihnen was passiertwar... Oder mich jemand hier gefangen hielt, um mir nur noch mehr weh zutun? Ich merkte nicht, wie sich mein Atem verschnellerte, ich begann zu schwitzen. Panisch sah ich mich um, wusste nicht was ich tun sollte. Mir blieb die Luft weg, ich bekam einfach keine Luft. Immer wieder öffnete ich den Mund, doch meine Lunge füllte sich nicht mir Luft. Ich gereiht immer mehr in Panik, merkte nicht, dass mir Tränen die Wangen runter liefen, dass ich begann zu zittern. Ich sah nur diesen Schatten in der Tür, der meinen Herzschlag sich verschnellern ließ, mich noch schwerer Atmen und Luft holen ließ.
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Liest das hier eigentlich noch wer? Oder ist die Geschichte so zum Ende hin in Vergessenheit geraten? Naja, wie dem auch sei. Ich wollte Gestern noch was schreiben... aber war so müde... bzw Montag... und wollte gestern/heute fertig werden und bin erst nach null Uhr fertig geworden... sorry ^^ Aber Yunho und ich mussten Geburtstag feiern (naja... Corona lässt ja nicht.) Jedenfalls hatte ich Geburtstag... war früh aufgestanden (hab dadurch Gott sei Dank Yunhos live nicht verpasst) und bin gestern früher in Bett ^^
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My life has changed
CasualeMein Leben hat sich geändert. Ich lernte, was es hieß zu leben, fand heraus wie es sich anfühlte innerlich zu sterben. Es war schmerzhaft. Aber es gab auch jemanden für den ich bereit war zu sterben. Ich war bereit alles für die beiden zu tun. Wirkl...
