Part XXVIII
San PoV
„Ich kann es nicht glauben... endlich sind wir wieder vereint!", weinte ich, drückte die beiden fest an mich. „Und ich habe dir gesagt, dass alles gut werden würde.", lächelte Yunho, drückte mir einen Kuss auf die Wange, ehe wir drei Hand in Hand den Saal verließen, direkt auf den Verteidiger der beiden trafen. „Wie ich sehe, sind Sie endlich wieder vereint.", lächelte er, reichte mir auch sogleich die Hand, „Ich bin Lee Junhyun, ein Freund Ihrer behandelnden Ärztin-" „Ehemaligen Ärztin... Jetzt werde ich keine Ärztin mehr benötigen.", lächelte ich, schüttelte ihm dankend die Hand. „Das freut mich zu hören. Ich freue mich, dass ich Ihnen helfen konnte, ich muss mich nun auch entschuldigen.", lächelte er uns noch einmal an, ehe er das Gericht verließ. „Wollen wir noch Hause gehen? Wir haben viel nachzuholen.", grinste Mingi, zog mich fest an sich, ehe er mir einen Kuss auf die Lippen drückte. Erschrocken quietschte ich auf, fing aber gleich an zu lachen: „Oh ja... Meine Sachen können wir auch morgen holen." „Du weißt doch, dass du bei uns nichts brauchst", raunte Yunho mir ins Ohr, begann damit heiße küsse auf meinem Hals zu verteilen. Seufzend bot ich ihm mehr Platz. „Mhm... aber ich habe beim letzten Mal meine Kuscheltiere zurück gelassen... das kann ich nicht noch ein malt.", keuchte ich, spürte wie Mingis Hand meinen Hintern massierte. „Wollt ihr euch nicht ein Zimmer nehmen?" Erschrocken drehte ich mich um. Seonghwa lachelte mich verschmitzt an, ehe er mir durch die Haare wuschelte: „Ist doch alles gut gegangen." „Hätte aber auch anders enden können. Wenn ich daran denke, welches Urteil ich kriegen sollte...", seufzte Mingi, drückte mich nur noch mehr an sich. Yeosang versteckte sich leicht hinter Seonghwa, sah stumm zu Boden. „Und ihr habt euch wieder versöhnt?", fragte Yunho, deutete dabei auf Yeosang, der sich nur noch mehr versteckte. „Ja...nachdem ich endlich wie Wahrheit weiß... das ganze hätte gar nicht sein müssen, wenn er es mir gleich erzählt hätte.", seufzte er, sah dabei hinter sich. „Was machst du jetzt? An welcher Schule bist du jetzt?", sah Yunho ihn fragend an. „Ich bin an eine Grundschule gewechselt und arbeite auch dort als Direktor.", lächelte er strich Yeosang dabei durch die Haare, „Ich habe es dem Schulrat erzählt, dass von mir und Yeosang und habe gesagt, dass ich es nicht richtig finde weiter an der Schule zu arbeiten." „Und weißt du schon, wer neuer Rektor wird?", fragte ich, sah ihn etwas traurig an, da Seonghwa nun mal wusste wie es zwischen uns lief. „Nein, leider nicht... Aber was habt ihr jetzt vor? Jeder weiß von euch Bescheid.", damit traf er genau den wunden Punkt. „Wahrscheinlich suchen wir uns auch etwas neues...", seufzte Yunho, strich mir durch die Haare, zog mich dichter an sich, „Erst einmal zählt nur das wir wieder vereint sind." Lächelnd sah ich zu ihm auf, stimmte ihm zu. „Ich werde in der Firma meiner Eltern anfangen. Mein Vater wollte eh, dass ich die Firma übernehme. Ganz begeistert von dem Verfahren, war er zwar nicht, aber das hat sich Gott sei Dank erledigt.", murrte Mingi, strich sich genervt durch die Haare, anscheinend wollte er nie in der Firma seiner Eltern arbeiten. „Klingst nicht grade begeistert, aber besser als nichts.", scherzte Seonghwa, ehe er uns zum Abschied winkte: „Ich muss dann auch mal wieder los. Yeosang zieht heute offiziell bei mir ein." „Ein Happyend für jeden, nehme ich an.", schmunzelte Mingi, drückte mir wieder einen Kuss auf. „Trotzdem ist dieses eine Jahr weg... Und ich bereue zu tiefst, dass ich versuchte habe mich umzubringen..." „Das ist jetzt Vergangenheit.", hauchte Yunho mir ins Ohr.
„San...", meine Mutter blieb vor mir stehen, sah mich traurig an, „Ich weiß, du bist verletzt, dass wir dir nicht zugehört haben, aber bitte... wir wollen dich nicht verlieren." „Mr und Mrs Choi, es steht mir eigentlich nicht zu für San zu sprechen, aber ich glaube es ist noch zu früh für ihn. Geben Sie ihm etwas Zeit und wenn Sie möchten, würde ich Sie beide gerne zu uns Einladen.", sprach Mingi, verbeugte sich höfflich vor ihnen. „Er kommt nicht mit uns mit?", fragte die Frau die ich lange Zeit als den wichtigsten Menschen in meinem Leben gesehen hatte. „Wir zwingen ihn zu nichts, aber Sie wissen selbst, was beim letzten Mal passiert ist und Sie wohnen so weit weg...", erklärte Yunho ihnen höflich, legte seine Hand auf meinen Rücken, animierte mich so auch etwas zu sagen: „Ich brauche Zeit..." Ich konnte sie nicht ansehen, drehte deshalb meinen Kopf weg, spürte gleich, wie Mingi fest meine Hand drückte. „Aber, San-" „Bitte! Geht!", schrie ich, ich wollte doch nur ruhe... wollte endlich mit den beiden allein sein. „Es tut mir leid... Kommen Sie einfach am Wochenende zu uns, vielleicht können wir dann besser reden.", versuchte Mingi die beiden abzuwimmeln, wollte nicht, dass ich mich aufregte. „Das ist meine Nummer, wenn Sie möchten können Sie mich anrufen, ich versichere Ihnen, dass es ihrem Sohn bei uns gut gehen wird.", überreichte Yunho meinen Eltern eine Visitenkarte, verbeugte sich vor Ihnen und wollte mit mir gehen, doch als wir dem Ausgang näher kamen wurden wir erneut aufgehalten. „San, warte!", rief Jongho, kam auf mich zu gelaufen, „Ich hatte nicht wirklich Zeit mich bei dir zu entschuldigen." „Ist schon gut... es ist endlich vorbei.", lächelte ich schwach, deutete den beiden an draußen zu warten. „Was machst du jetzt? Kommst du wieder zur Schule?", fragte er munter drauf weiter, lief fröhlich neben mir her. „Hm? Ich weiß es nicht. Ich habe irgendwie Angst...", nuschelte ich... trat einen imaginären Stein weg. „Das kann ich verstehen, aber wenn es dir hilft... Wooyoung ist nicht mehr bei uns an der Schule, seitdem haben auch die anderen begriffen, dass sie dir unrecht getan haben.", versuchte er mich aufzuheitern, doch eine Schule ohne Yunho und Mingi... das konnte ich mir nicht vorstellen. „Das ist nett von dir, aber ich würde mich unwohl fühlen, jeder würde mich anstarren...", seufzte ich, sah zu Mingi und Yunho, die auf mich warteten. „Ja, vielleicht, aber ich wäre für dich da.", lächelte er, was auch mich zum Lächeln brachte: „Danke... aber wenn du mich jetzt entschuldigen würdest, ich will endlich nach Hause." „Klar, ich hoffe wir sehen uns.", zum Abschied hob er kurz die Hand, ehe er zu seinen Eltern lief, die ebenfalls auf ihn gewartet haben. „Wollen wir dann auch?", fragte Mingi mich, umarmte mich von hinten, weswegen ich mich an seine Brust lehnte: „Ja, ich hab so einen Hunger." „Willst du selbst kochen, oder sollen wir was bestellen?", Yunho holte schon sein Handy raus, wusste wohl, dass ich keine Lust aufs Kochen hätte. „Pizza wäre gut.", lächelte ich, stieg auf der Beifahrerseite ein. Endlich ging es nach Hause.
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My life has changed
RandomMein Leben hat sich geändert. Ich lernte, was es hieß zu leben, fand heraus wie es sich anfühlte innerlich zu sterben. Es war schmerzhaft. Aber es gab auch jemanden für den ich bereit war zu sterben. Ich war bereit alles für die beiden zu tun. Wirkl...
