Kapitel 18 - Love on You

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...

MIA POV

Seine Worte berühren mich und auch das er es ernst meint, sehe ich daran wie ernst seine Stimme ist.

„Felix." „Ja?" schaut er mich an und ich nehme klischeehaft sein Gesicht in meine Hände. „Kannst du dich noch an den Zettel erinnern den ich dir geschrieben habe, als ich aus LA zurückgekommen bin?" Er nickt nur und da es mir zu unbequem wird, setze ich mich einfach auf seinen Schoß. „Ich bin auch nicht gerade jemand der mit seinen Gefühlen klarkommt und ich hab viel mit meinem Bruder, Lena und Paul gesprochen, was ich denke und was ich mir erhoffe." küsse ich ihn leicht auf die Wange. „Und alle drei meinten, dass ich nicht darüber nachdenken soll, was passiert oder wie und wie lang das hier zwischen uns Bestand hat. Es geht darum, was im Moment passiert." und ich sehe ein Grinsen auf seinem Gesicht wegen dem Begriff.

„Soll ich es ganz einfach sagen? Ich will dich, egal wie, egal mit was für einem Gepäck. Ich will nicht den Felix Lobrecht der auf der Bühne tausende Menschen zum Lachen bringt und der den erfolgreichsten Podcast Europas hat, sondern den Felix der rot wird, wenn ihm was peinlich ist, der hier so einen schönen Abend zusammengestellt hat, obwohl ich glaube, dass er Hilfe hatte" und das er rot wird bestätigt meine Aussage „und den Felix der Gänsehaut bekommt, wenn ich ihn berühre." küsse ich in leicht auf die Lippen. „Mittlerweile ist das Bild von dir in meinem Kopf soweit verschoben, dass ich so sein kann wie ich wirklich bin. Nicht die perfekte Fotografin, sondern Mia, die viel zu gern sich mit Alkohol und Gras aus den Leben schießt, die sich nicht entscheiden kann was sie anzieht zu einem Date und die Mia die viel zu viel labert." beende ich meine Ausführung und schaue ihn an.

„Du laberst wirklich viel." ist sein einziger Kommentar dazu, als ich seine Hände an meinem Rücken spüre. Vorsichtig gleiten sie meinen Rücken hinauf und über meine Schultern bis sie an den zwei Knöpfen des Jacketts angekommen sind. Sein Blick ist unergründlich und ich lasse ihn gewähren als er einen und dann den anderen öffnet. „Wow." grinst er mich an und ich kann nur die Augen verdrehen. „Ist das jetzt der Sexist in dir?" „Vielleicht, mir gefallen schöne Dinge." „Mir auch." spielen meine Finger mit dem Saum seines Shirts, aber ich ziehe es ihm nicht aus.

Ohne ein Wort zu sagen schlingen sich seine Arme fester um mich und er steht einfach so auf, als wäre ich ein Fliegengewicht. Vorsichtig öffnet er die Tür und wir stehen im inneren der Wohnung wo immer noch die Kerzen flackern. „Hier ist es wärmer." ich nicke nur und muss mir ein Grinsen verkneifen, aber es funktioniert nicht. „Es ist wirklich wärmer." „Ja alles gut." schäle ich mich aus dem Jackett und lege es über die Lehne der Couch. Bei jeder Bewegung spüre ich seinen Blick auf mir und als ich mich umdrehe, weiß ich nicht was mich mehr dahinschmelzen lässt, sein Blick oder dass er ein verdammtes glückseliges Grinsen auf den Lippen trägt.

Mit zwei großen Schritten steht er vor mir. Ich spüre seinen Atem auf meinen Lippen, als es an der Tür klingelt. „Das ist jetzt nicht wahr." geht Felix in Richtung der Tür als es ein weiteres Mal sturmklingelt. Ich stehe einfach in seiner Wohnung und belausche das Geschehen.

Auf einmal höre ich wie Ali mit seinen Freunden und irgendwelchen Weibern in der Tür steht und sich an Felix vorbeischlängelt. „Alter, was hast du denn vor?" höre ich den Türken über die ganzen Kerzen lachen. „Seit wann hast du romantische Veranlagungen?" höre ich eine weitere weibliche mir bekannte Stimme. Der ganze Trupp bewegt sich weiter Richtung Wohnbereich und ich ziehe mein Jackett wieder an. „Mia. Schön das du... Ach Fuck." bleibt der Türke einfach wie angewurzelt stehen und schaut sich nochmal um. „Ihr seid schon fertig oder?" „Was?" frage ich ihn „Naja habt ihr die Nummer schon geschoben? Denn du bist ja angezogen." und meine Alarmglocken schrillen einfach nur rot in meinem Kopf.

Blaue StundeGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt