Broke's P.O.V
Das was ich gerade im Kopf habe ist verdammt nochmal ein großes Risiko, aber es ist das einzige was ich mir momentan vorstellen kann.
Ich stehe vor der großen Firma, und atme aus.
Ich habe verdammt nochmal noch nie so eine Angst gehabt, meine Hände zittern wie verrückt. Ist es das richtige was ich tue?
Sollte ich nicht mit Noah davor reden?
Nein sollte ich nicht, ich tue es nur für ihn.
Er hat schon zu lange geschwiegen.
Mit zitternden Händen gehe ich durch die riesige goldene Drehtür, wo ich schon die Sekretärin seh. Ich bin überwältigt, das ist sogar kein Wort um es zu beschreiben.
Die Firma ist riesig, wahrscheinlich Milliarden wärt und diese verdammte Frau kann wirklich nicht für ihren Sohn, ihren Ehemann weiterhin finanzieren, damit er nicht stirbt?
Sofort sehe ich vor mir Noahs Gesicht, wie er so oft in meinen Armen lag.
Der Tag wo er betrunken war und sich bei mir ausgeweint hat.
Ich verstehe jetzt alles, und es tut mir so weh zu wissen, dass Noah wirklich dachte seine Vergangenheit könnte der Grund sein wieso ich ihn verlasse, denn das könnte sie nie.
Kein einziger Grund auf diesem Planeten, würde mich dazu bringen Noah Black zu verlassen.
Ich mustere die Personen die gestresst an mir vorbei laufen, in ihren viel zu teuren Anzügen.
Will man so ein Leben wirklich führen? Ist Geld wirklich alles? Nach paar Sekunden, entschied ich mich englisch zu der Sekretärin zu gehen.
„Guten Tag, Ich müsste mit der Chefin dieser Firma sprechen, Mrs. Black."
Sagte ich selbstbewusst, keine Schwäche zeigen sonst lässt die mich nie zu dieser verdammten Frau.
Die Frau schaut mich missbilligend an, ihre dünne Augenbraue ist hoch gezogen während sie mich weitere Zeit bemängelnd anschaut.
Ja, ich sollte vielleicht was passendes anziehen. Ich sehe gerade eher aus als ob ich die Firma überfallen will in meiner riesigen Jeans Jacke, dem schwarzen Rock und dem ebenso schwarzen Oberteil.
„warum wollen sie mit Mrs.Black sprechen?"
Gott eine Notlüge, spontan und gut..
„Ich bin die Tochter eines guten Bekannten, ich müsste private Angelegenheiten klären."
Wow, das war das beste was mir so schnell einfallen konnte, ich hoffe nur das reicht für Sie auch als Grund aus.
„Sie haben Glück das Mrs.Black heute recht viel Zeit hat, Ich informiere Sie. Setzen sie sich schonmal ins Wartezimmer. Ich rufe sie auf."
„Danke." nuschelte ich leise und setzte mich kurz danach auf die Stühle paar Meter nebenan in den Wartebereich.
Sie muss sich echt eine neue Sekretärin suchen, wenn Sie einfach eine Jugendliche aus privaten Gründen hoch lässt und nichtmal nach einem Namen fragt, total professionell.
Nach paar Minuten kam eine jüngere Frau zu mir, die um einiges freundlicher aussieht als die Sekretärin.
„Mrs Black erwartet sie oben, 7. Etage."
Ich nickte nur und ging schweißgebadet zum Fahrstuhl. Habe ich schon erwähnt, dass diese Idee nicht wirklich durchplant war? Ich bin ja wirklich von Herzen ein spontaner Mensch, aber diesen Plan sollte ich eigentlich doch noch paar mal durchdacht haben, bevor ich dachte es wäre eine tolle Idee hiker reinzuspazieren und mit ihr zu diskutieren.
Naja ich tu's für meinen Freund, das hört sich so verdammt schön an es endlich sagen zu können.
Ich merke garnicht wie sich die Tür öffnet, als ich schon an dem riesigen Schreibtisch vor mir eine Frau sehe. Wow, Sie sieht Sandy so ähnlich. Auch Sie hat braune Haare, jedoch als Bob geschnitten und diese strahlend blauen Augen wie Noah und Kyran sie haben.
Aber ihre Präsenz macht mir Angst.
„Guten Tag Mrs.Black." sagte ich und versuchte währenddessen so sicher wie möglich zu klingen,Gott Broke raff dich auf du schaffst das.
,,Sie wollten mich sprechen?" sagte sie in einem neutralen Ton. Ich hätte es mir schlimmer vorgestellt, aber ich habe das Gefühl das wird es noch.
„Ja das wollte ich, in der Tat."
„Setzen sie sich." sagte sie zu mir, worauf ich meinen Rock zurecht zupfte und mich auf den Sessel gegenüber von ihr saß
„also ich b-„Ich weiß wer Sie sind Broke sparen sie sich diese Vorstellung und kommen zum wesentlichen Punkt." sagte sie ohne jegliche Emotionen in der Stimme, so als ob es das normalste der Welt wäre, während Sie mir die Stimme verschlagen hat.
Woher?
Als ob sie meine Gedanken lesen könnte, fuhr sie fort.
„Ich bin eine wichtige Frau, was mein älterer Sohn macht ist mir egal, ebenfalls wie er. In der Geschäftswelt weiß man nichts von ihm, der einzige Sohn von dem die Welt weiß ist Kyran. Alles was Kyran betrifft und alle Personen mit denen er in Kontakt tritt, Repräsentieren unserer Familie. Was denken Sie wieso ich nicht möchte, dass er mit seinem Bruder in der Öffentlichkeit gesehen wird?
Es würde sich schlecht auf meine Karriere auswirken, genauso wie diese absurden Ideen von Noah. Broke ich bin erwachsen und habe Erfahrung, es ist ein gut gemeinter Rat: halten sie sich von Noah fern, er bringt nichts gutes. Genau wie sein Vater, was denken sie wieso ich das alles aus der Öffentlichkeit halte? Kyran war ebenfalls nur ein Grund der Präsentation meines öffentlichen Lebens, ich kenne viele von euch jungen Frauen die denken Sie können mir erzählen wie ich mit meinen Kindern umzugehen habe, Sandy ist genauso, aber sehen wir es so. Schauen wir uns Sandy an, Sie ist erwachsen und das beste was sie zutun hat ist auf ein kleines Kind aufzupassen. Keine Karriere, nichts. Wenn du nicht so enden möchtest dann hör auf mich, verlasse dieses Büro, Verlass Noah und kehr zu deinem alten Leben zurück.
Noch ist es nicht zu spät."
Diese Frau sagte das ohne jegliche Reue, total sicher von ihrer Meinung als ob es das einzig Richtige wäre.
Ich war geschockt, wie kam man so von seiner Familie, von seinen Kindern sprechen?
Diese Frau ist doch psychisch krank.
Erst jetzt merkte ich wie mir eine Träne runterlief.
Noah und Kyran haben das alles nicht verdient, ebenfalls wie Sandy und ich wusste das was ich jetzt sagen werde, war nicht überdacht aber das braucht diese Frau zu hören.
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Forgotten
General FictionBroke, Noah. Zwei viel zu unterschiedliche Welten um miteinander auszukommen. Sie ist die Definition von Glück während er die Trauer, Arroganz und Wut in Person ist. Doch was ist, wenn sie sich näher kommen als sie wollten und was passiert, wenn B...
