Mit seiner einst gepflegten Fassade, warf Jimin deine analysierende Ader ziemlich um, als er sich plötzlich zu einem Schatten seines glamourösen Ich's verwandelte. Die Köpfe drehten sich nicht mehr voller Bewunderung um zum Sunnyboy, hingegen verabs...
W: Sexuelle Angst? Es ist nicht das, was ihr denkt. Bloß typisch YN und ihr Angstkink :D
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27 | AFRAID
Freitag kam schneller als geplant. Während Yoonji und Taehyung offiziell als Partner gingen, gingst du mit Yoongi und Namjoon in einer Dreiergruppe. Denn falls Kalin dort auftauchen würde, dann hättest du die beiden an deiner Seite. Doch was würde passieren, wenn Jimin dort auch anwesend sein würde? Würde er versuchen, dich dazu zu überreden, wieder mit zu ihm zu kommen? Was würde mit Rui passieren?
"Du trägst echt jedes Jahr das selbe Kleid." Fischte Namjoon dich unerwartet aus deinen Gedanken heraus, als er im Türrahmen des Gästezimmer's stand. "Nicht viel anders als ihr Männer, die jedes Jahr in den selben Anzügen erscheinen." Konterst du lachend und richtest die dünnen Träger des Nachtblauen Kleides, während einige Glitzerpartikel wie Sterne im Licht wirkten. Du liebtest dieses Kleid.
"Zumindest sind die Blumen jedes Jahr anders." Schnaufte er und verschwand, während nun Yoongi in das Zimmer kam und dich von oben bis unten musterte. "Das sieht fast aus wie mein Anzug." Lachte Yoongi, woraufhin du seinen Anzug betrachtetest. Es war eine Nuance dunkler als dein blau, die Nähte selbst glitzernd. Du schmunzelst allerdings bei seinen Lederschuhen.
"Du kannst nicht ohne Leder, was?" Kicherst du und sahst wieder in den Spiegel, deine Haare leicht zurücksteckend. "Ich hätte auch eine enge Lederhose angezogen, aber das wäre heute etwas... riskant." Du wusstest, wovon er redete und schmunzelst.
Die Woche verlief entspannt, während du mit Yoongi's tiefen Stimme jeden Abend eingeschlafen bist. Sei es, weil er auf der Bettkante saß und er dir und Taehyung etwas vorlas, oder weil du unter seine Bettdecke gekrabbelt bist. Eure Bindung blieb dennoch unromantisch... Auch, wenn die ein oder andere Spannung, wie jetzt auch, herrschte.
"Dein Reißverschluss ist nicht ganz zu." Erwähnte er, als er deinen Rücken in Betracht nahm. Du stößt einen luftigen Lacher aus deiner Nase. "Dann mach' ihn zu, ich komme da sowieso nicht an." Dies ließ sich Yoongi nicht zwei Mal sagen und kam auf dich zu, stand unmittelbar hinter dir und sah in den Standspiegel, Augen auf deine treffend.
"Hör' nicht auf Namjoon, du könntest dieses Kleid jeden Tag tragen und du würdest in meinen Augen toll aussehen." Ein angenehmes Kribbeln wanderte sofort in deinen Unterleib, deine Hände langsam neben deinem Körper sinkend. Yoongi schloss den Reißverschluss mit einem Ruck, bevor er deine Haare in Betracht nahm.
"Meinst du, dass deine Haare nachher noch gut aussehen werden?" Du versteifst dich, dein Lächeln fallend, während du Yoongi's Worte verarbeiten musstest. Er blickte dunkel drein und legte seinen Kopf schief. "Wir sehen uns in zehn Minuten unten." Lachte er dunkel und ließ dich wieder alleine.
Das wird ein langer Abend werden.
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Schon beim Einlass vor knapp einer Stunde in die große Sporthalle, hattet ihr Yoonji und Taehyung verloren, ohrenbetäubende Partymusik brachte deinen Körper zum vibrieren, während Studenten und ein kleiner Teil Professoren umher tanzten und ihre Seele baumeln ließen. Die Luft duftete nach Zimt und Orangen, die Definition vom festlichen Weihnachten.