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34 | ROOTS OF ROMANCE

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34 | ROOTS OF ROMANCE

Vollgepumpt mit Drogen und viel zu vielen Cocktails, wanderte Jimin orientierungslos und mit lockeren Gliedmaßen durch die Massen dieser Silvesterparty, vermisste es, jemanden an seiner Seite zu haben und musste stattdessen dabei zusehen, wie alle anderen Studenten sich gut verstanden und Worte der Freude miteinander austauschten. Das einzige, was er regelmäßig von irgendwelchen Partygästen zugesteckt bekam, waren Pillen, Koks und andere Substanzen, die er zu sich nehmen konnte.

Jimin wusste schon gar nicht mehr, wo er war, suchte nach einem ruhigen Platz und scherte sich nicht darum, wer in seinem Weg stand. Alles, worum er sich gerade kümmerte, war Ruhe und Stille. Frische Luft und einen Atemzug der Klarheit. Er hat gerade nur so viel zu sich genommen, um seine eigenen, verwirrenden Gefühle aus seinem System zu bekommen.

Ein fataler Fehler, wie er fand. Und das dann auch noch ohne einer Begleitung. Vielleicht würde er irgendwo am Straßenrand morgen früh aufwachen.

Oder auch nicht.

Sein Herz raste schroff und ungeduldig gegen seine heiße Brust, Schweiß seine Klamotten durchdringend, während seine Zunge immer wieder versuchte, seine trockenen Lippen zu befeuchten. Er fühlte sich krank. Überdosiert. Wie das letzte Mal, als er zu viel Zolpidem nahm.

Endlich den Weg nach draußen findend- in einen fremden Flur eines fremden Hauses, kühl und die Luft klar- kramte er sich mit aggressiv zitternden Händen sein Handy aus der Tasche, hatte keine große Kontrolle mehr über rationale Entscheidungen und suchte nach Namjoon's Nummer.

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"Was hast du alles intus?" Fragte Namjoon rau und harsch, Nerven völlig aufgerieben und mit verschwitzten Händen, als er um drei Uhr morgens einen durchgekühlten Jimin vorfand, der zitternd und mit laufender, rot glühender Nase unter einer vage schimmernden Laterne stand. Die meisten Partys waren entweder zuende oder zu eingegangen und alkoholisiert, um sich um andere zu kümmern.

"Alles gefühlt." Murmelte Jimin, sein Atem in der eisigen Luft sichtbar, während er seine Arme ausstreckte. Jimin suchte nach körperlicher Wärme. Vielleicht auch nach zivilisierter Nähe. Eine Umarmung könnte ihm jetzt nicht schaden.

Namjoon's Augen wanderten kurz an dem überdosierten Mann herunter, seine Winterjacke geöffnet und die Schnürsenkel seiner Stiefel in den Schnee tauchend. "Kein Wunder, dass du dir hier den Arsch abfrierst." Namjoon schloss Jimin's Jacke, nahm seine eigene Mütze ab, um diese auf Jimin's Kopf zu setzen und nahm den Plattenbau hinter Jimin in Betracht.

"Warst du in diesem Bau feiern?" Jimin nickte still. Was ein vorhersehbares Wunder. In solch einem heruntergekommenem Haus fand man wahrscheinlich jede Droge, die man sich gerade wünschte. "Hast du etwas genommen, was du nicht kennst?" Jimin schüttelte den Kopf. Zumindest das.

AUTUMN FREAK | jjk & pjm x readerGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt