>>when someone does something wrong, don't forget all the things they did right.<<
Mit schwer pochendem Herzen trat ich heute in meinen Vorlesungssaal. Mein Blick streifte über die Reihen, auf der Suche nach einem vertrautem braunen Haarschopf.
Und tatsächlich konnte ich sie auf ihrem gewohntem Platz ausmachen, der Sitz neben ihr war immer noch unbesetzt, so wie es sonst auch immer der Fall war.
Um so näher ich ihr kam, um so schneller schlug mein Herz. Ich durfte nichts falsches sagen, das war immer in meinem Kopf präsente, sonst würde ich auffliegen.
Aber ich brauchte noch ein paar Informationen von Amanda und vor allem wollte ich nicht, das unsere Freundschaft so auseinander ging.
"Hey." Zögerlich ließ ich mich auf den Platz neben ihr fallen und begann mit leicht zitternden Händen meine Unterlagen auszupacken. Immer weider wischte ich zwischendurch meine feuchten Handflächen an meiner hellen Jeans ab.
Amanda sagte erstmal nichts, schielte aber kurz zu mir herüber. Ihre Haare hatte sie heute wieder zu einem langen strengem Pferdeschwanz gebunden und seit langem sah ich sie mal wieder in einem türkisem Poloshirt.
"Hab ich was im Gesicht oder warum starrst du mich so an?", brummte sie irgendwann und wand sich mir nun doch noch zu.
"Nein! Ich, also, ich habe dich nur lange nicht mehr mit einem Poloshirt gesehen."
"Hn. Ich trag sie halt gerne."
Ich schluckte schwer, ich weiß nicht wann es das letzte Mal so schwer war, sich mit Amanda zu unterhalten. Normalerweise, war es unbeschwert und einfach, als wären wir dafür gemacht Freunde zu sein.
"Amanda", begann ich schließlich nochmal und schob ihr den Kaffeebecher rüber, den ich ihr vom Kaffeestand mitgebracht hatte. "Ich weiß, dass es gerade nicht gut zwischen uns steht aber ich will, dass du weißt, dass ich Freya wirklich mag. Wenn ich an deiner Stelle wäre und sowas gefunden hätte, dann würde ich mir auch nicht glauben, aber ich hab das nicht selbst geschrieben. Ich schwöre es, ich habe es nur für Conner auf meinen Laptop geladen und das war ziemlich dämlich, das weiß ich jetzt selber."
"Das klingt für mich, wie die billigste Ausrede aller Zeiten, das habe ich dir schon gesagt, also verschon mich bitte damit", murmelte sie und markierte eine Stelle in ihren Aufzeichnungen, mit einem pinken Textmarker.
Seufzend lehnte ich mich in den Sitz zurück und schloss kurz die Augen. Dieser ganze Tag bereitet mir Kopfschmerzen. Erst die Sache mit Amanda und dann war Mason aus irgendeinem Grund den ganzen Morgen über schlecht gelaunt.
Auf letzteres würden Conner und ich uns heute Abend beim Bierreport konzentrieren, jetzt musste ich erstmal das Hier und Jetzt auf die Kette kriegen.
"Was muss ich tuen, damit du mir glaubst?"
"Du könntest mir den wirklichen Grund nennen, warum dieser Artikel auf deinem Laptop war", antwortete sie ruhig und markierte noch einen Satz auf ihrem Blatt.
"Den hab ich dir genannt."
"Ich habe dir schon gesagt, das ich dir das nicht glaube. Und ich habe dir auch gesagt, dass ich nicht weiter nachbohren werde, weil ich einfach hoffe, dass der wirkliche Grund so peinlich ist, dass er dein Leben zerstören würde, wenn er jemals ans Licht kommt."
Gefährlich langsam legte sie ihren Maker zur Seite und drehte sich wieder zu mir.
"Merk dir meine Worte Chase, ich kann die beste Freundin sein, die man sich vorstellen kann aber wenn man mir einen Grund dafür gibt, kann ich auch ganz schnell zu deinem aller schlimmsten Albtraum werden."
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Your Choice
Teen Fiction"Ich mag es nicht, dass andere Typen dich anschauen, als würdest du ihnen gehören", flüsterte ich leise, verharrte weiterhin in meiner Position. Mehr als zufrieden bemerkte ich, wie ihr Körper von einem leichten Schauer geschüttelt wurde und ihr Ate...
