When you lose you get up, you make it better, you try again.>> -Serena Williams
„Das wird nie im Leben funktionieren", maulte Mason, schon den ganzen Weg ins Café. Ich wollte erst allein fahren, aber er hat sich an mich gehängt, wie eine Klette und mir fehlte die Zeit, um ihn gewaltsam aus meinem Auto zu schmeißen.
„Ganz ehrlich Chase, die wird dich sowas von abblitzen lassen." Mit spitzen Fingern schnippte er seine Kippe aus dem offenen Fenster.
„Wird sie nicht. Frauen mögen es, wenn man sie einfach anspricht. Ich habe mir ein paar schmeichelnde Worte zusammengelegt und sie wird es lieben. In diesen ganzen Schnulzen, die sie liest, funktioniert das auch immer."
Mit Ach und Krach schaffte ich es, mein Auto in die letzte superenge Parklücke zu quetschen - der Laden schien relativ beliebt zu sein. Der Parkplatz war zwar klein, aber wie erwähnt, jetzt auch vollkommen besetzt. Einige Fahrräder und Skateboards tummelten sich am Fahrradständer und wenn mich nicht alles täuschte, waren sogar ein paar Inline Skates darunter.
„Warum waren wir noch nie hier?", sprach Mason die Frage aus, die ich mir auch gerade stellte.
„Gute Frage." Wie ein alter Mann kletterte ich aus dem Auto. Meine Tür ließ sich gerade mal einen halben Meter weit öffnen.
Über den staubigen Kiesparkplatz hinweg lief ich, Mason war nur ein paar Schritte hinter mir, zum Eingang des Cafés. Es sah aus wie eins dieser typischen Hipster Cafés. Die Möbel waren auf alt gemacht, mit ein paar Sofas in den Ecken, auf denen sich Leute mit ihren Laptops tummelten und genüsslich einen Kaffee verzehrten. Die Lampen hingen tief von den Decken und tauchten alles in ein warmes gelbes Licht, welches aber durch die helle Sommersonne beinahe unterging.
Der Geruch von frisch gerösteten Kaffeebohnen und süßem Gebäck hing schwer in der Luft. Es übertönte sogar das großzügig aufgetragene Aftershave von Mason, der nun neben mir in der Schlange vor dem Bestelltresen stand.
„Hast du sie schon irgendwo gesehen?", raunte ich ihm zu, hielt meinen Blick aber weiter auf die große Tafel, mit den Tagesangeboten gerichtet.
Blaubeer Muffins mit einer Haube weißer Schokolade, für nur 8 Dollar. Wer könnte da schon nein sagen?
„Noch nicht. Vielleicht ist sie noch nicht da?"
Kurz holte ich mein Handy raus, es war fünf vor neun. Um neun war sie für gewöhnlich immer hier, wenn man ihrem Standortpost glauben schenken konnte.
„Sie kommt schon noch."
Während Mason sich weiter umsah und irgendwann verschwand, um uns einen freigewordenen Tisch zu sichern, bestellte ich uns beiden einen Kaffee.
Die Barista wirkte schon fast enttäuscht als ich all ihre Vorschläge bezüglich Sirup, Sahne oder Mandelmilch ausschlug und auf meinen Schwarzen Kaffee bestand.
„Hier, vielleicht bringt Sie das auf den Geschmack mal was Neues zu probieren." Auf einem Tablett mit zwei dampfenden Tassen präsentierten sich auch zwei der hübschen kleine Muffins, die heute als Tagesangebot angeschlagen waren.
„Die Muffins gehen aufs Haus."
„Danke." Ich warf ihr einen Schein hin, „Stimmt so."
Mit einem freundlichen Lächeln bedankte sie sich bei mir und wandte sich dann dem nächsten Kunden zu.
Mason war natürlich mehr als begeistert, als er das klebrige Gebäck auf dem Tablett sah, und stürzte sich darauf wie ein ausgehungertes Tier.
„Wie kann ein Mensch so viel essen wie du?"
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Your Choice
Ficção Adolescente"Ich mag es nicht, dass andere Typen dich anschauen, als würdest du ihnen gehören", flüsterte ich leise, verharrte weiterhin in meiner Position. Mehr als zufrieden bemerkte ich, wie ihr Körper von einem leichten Schauer geschüttelt wurde und ihr Ate...
