<<The best relationships usually begin unexpected >>
Es hatte mich noch insgesamt zwei Stunden gekostet, bis ich schließlich in einen unruhigen Schlaf gefallen war. Demnach war meine Laune am Morgen mal wieder alles andere als rosig. Am schlimmsten war Conners unerträglich gute Laune, die mich beinahe an den Rand der Verzweiflung trieb.
Er konnte keine zwei Minuten stillsitzen und hüpfte von einer Zimmerecke in die Nächste. Hätte es an unsere Wohnungstür nicht gerade geschellt, wäre ich ihm in den nächsten zehn Minuten an die Gurgel gegangen.
Genervt von dem Dauerklingeln, riss ich die Tür auf und schlagartig verbesserte sich meine Laune um 100 Prozent. Wie könnte sie auch nicht, bei dem Anblick der sich mir bot.
„Freya, was machst du denn hier?"
Grinsend zwinkerte sie mir zu und zog eine zweite Person, die vorher wohl an der Wand neben der Tür gelehnt hatte, zu sich ran.
„Ich bring euch eure Schnapsleiche zurück", zwitscherte sie und drückte sich, mit Kim zusammen, an mir vorbei in die Wohnung.
„Sprich nicht so laut, Süße", bat Kim leise und richtete die Sonnenbrille auf ihrer Nase.
„Sorry", flüsterte Freya ihr zu und biss sich auf die Unterlippe, um sich ein weiteres Lachen zu verkneifen.
„Schon okay. Chase?" Jetzt wandte sich Kim direkt an mich. „Ich brauch eine Aspirin, oder vielleicht auch zwei."
Dabei streifte sie sich langsam die Schuhe von den Füßen und schleppte sich ins Wohnzimmer.
„Sie hat deine Klamotten an", stellte ich fest und musterte Kims Rückansicht, bevor sich die Wohnzimmertür schloss und kurz darauf Conner und Mason gedämpft begannen auf sie einzureden.
„Ihr Kleid musste in die Wäsche und ist noch nicht trocken gewesen, sa habe ich ihr einfach was von mir geliehen."
Man sah zwar, dass Kim wohl ein oder zwei Konfektionsgrößen weniger trug als sie, aber das war auch kein Wunder, schließlich war Kim nicht mehr als ein Strich in der Landschaft. Zu Kims Glück sah sie aber selbst verkatert, ungeschminkt und mit einem zu großem hellblauen Sommerkleid, dessen Träger ihr immer wieder von den schmalen Schultern rutschten, aus wie eine Prinzessin.
„Ich hätte sie auch noch länger bei mir behalten aber ich muss gleich in die Bar und jemanden anlernen. Deshalb dachte ich, ich bring sie zu euch." Erst jetzt viel mir das Logo auf ihrem schwarzen Top auf, Heaven Square Cocktail Bar. Die Pinke Schrift, stach ziemlich ins Auge und hätte für meinen Geschmack nicht unbedingt genau auf ihren Brüsten stehen müssen. Es musste ihr ja nicht jeder Kerl auf die Oberweite glotzen, auch wenn es eine himmlische Aussicht war.
„Kein Problem, Kim kann das hier gerne als ihre persönliche Ausnüchterungszelle betrachten. Sie gehört ja quasi zur Familie."
Lächelnd legte sie ihren Kopf ein wenig schief und schaute zu mir hoch. „Seit lieb zu ihr, sie hatte gestern noch ein ganz schönes tief, nachdem ich sie ins Bett verfrachtet hatte. Sie denkt ihr wärt sauer auf sie, wegen Carl und der Party. Redet vielleicht mit ihr in Ruhe darüber."
Ich merkte erst das ich die Hand gehoben und ihr eine Haarsträhne hinters Ohr gestrichen habe, als meine Handfläche an der Seite ihres Kopfes noch einen Moment verweilte. Verwundert stellte ich fest, dass die schöne junge Frau vor mir ihren Kopf ein wenig gegen meine Hand lehnte und ein leises wohliges Seufzen ihre rosa Lippen verließ.
"Mach dir keine Sorgen, Kimi wird immer etwas emotional, nachdem wir feiern gegangen sind. Wir päppeln unseren Sonnenschein schon wieder auf. Wenn wir auf jemanden sauer sind, dann auf ihren Arschloch Freund und der kriegt sein Fett schon noch weg." Meine Worte erhellten ihre Miene und sie nickte kaum merklich, bevor sie sich wieder an meine Hand schmiegte.
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Your Choice
Teen Fiction"Ich mag es nicht, dass andere Typen dich anschauen, als würdest du ihnen gehören", flüsterte ich leise, verharrte weiterhin in meiner Position. Mehr als zufrieden bemerkte ich, wie ihr Körper von einem leichten Schauer geschüttelt wurde und ihr Ate...
