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Der Morgen begann mit Kopfschmerzen und einem Kater. Nachdem ich duschen war zog ich einen Pulli von Chris über setzte meine Sonnenbrille auf, denn sobald ich mit Licht in Berührung kam stach mein Kopf nur noch mehr und ging in die Küche. Chris und Jeremy saßen bereits am Tisch. "Wie geht es deiner Hand?" fragte mich Jer. "Wahrscheinlich besser als der Nase des Typen." sagte ich frech. Chris musste ihm wohl von dem gestrigen Abend erzählt haben. Ich nahm mir einen Kaffee und setzte mich zu ihnen. "Mein Kopf" stöhnte ich wehleidig. "Seb und du habt aber auch ordentlich was getrunken." lachte Chris. "Wo ist der eigentlich?" "Ich denke der wird noch seinen Rausch ausschlafen." Ich kicherte mit einem Hintergedanken. Nachdem ich meinen Kaffee leer hatte und eine Asperin geschluckt hatte ging es mir besser. Mein Handy vibrierte 'Hey Liz, ich würde dich gegen 14 Uhr abholen.' es war Tom der es scheinbar nicht erwarten konnte mit mir etwas zu unternehmen. "Ich habe noch ein kleines Geschenk für dich in der Garage. Es ist für deine erste Single, eigentlich wollte ich es dir zur Party geben aber ich denke so ist es auch in Ordnung." grinste Jeremy. "Ich geh mich umziehen und Wecke Sebby, dann komme ich." kicherte ich. "Ach und wenn ihr etwas schreien hört wird es wahrscheinlich er sein."
Leise betrat ich sein Zimmer und schloss die Tür. Er sah so unschuldig aus wenn er schlief. Ich konnte nicht anders, mit Anlauf sprang ich auf ihn drauf und brüllte "Aufstehen." Wie von einer Terantel gestochen sprang er hoch. Ich fiel vor Lachen vom Bett. "Lizi, ich hasse dich." feixte er. "Ach komm schon Stan war doch lustig." "Komm her du Biest."
Sebastian schnappte mich und kitzelte mich durch bis ich vor Lachen kaum noch Luft bekam. "Stan Gott hör auf." "Küss mich." Ich legte meine Hand auf seine Wange und küsste ihn liebevoll. Er zog mich enger an sich. "Ich liebe dich." flüsterte er in unseren Kuss hinein. Doch wir wurden unterbrochen, da die Tür aufging. Schnell distanzieren wir uns. "Na hast du ihn wach bekommen?" Chris trat ins Zimmer. "Das Biest ist auf mich gesprungen." schimpfte Sebastian gespielt. "gut Mädels, ich muss mich erstmal umziehen." lachte ich und ging aus dem Zimmer.
Wir alle trafen uns unten vor der Garage. Jeremy drückte auf die Fernbedienung und das große Rolltor öffnete sich. Meine Augen weiteten sich als ich sah was dort stand. Eine wunderschöne mattschwarze Ninja. "Du hast ihr ein Motorrad gekauft?" fragten Chris und Sebastian gleichzeitig. Ich fing an mit weinen und rannte nach drinnen. "Verdammt." Sebastian rannte mir hinter her. Chris und Jeremy sahen sich nur fragend an. Sie wussten ja nicht warum ich weinte, obwohl ich mich riesig freute kamen die Erinnerungen wieder hoch. Seid ich sie Seb gegenüber preisgegeben hatte konnte ich den Unfall nicht mehr hinter einer Mauer verbergen so wie vorher. Ich liebte die Freiheit und den Fahrtwind in meinen Haaren, das wurde mir wieder bewusst als ich vor Monaten Sebs Maschine entführte.
Ich kauerte mich auf der Couch zusammen als Sebastian zu mir kam. "Hey süße, ich bin bei dir." er nahm mich in den Arm. "Renner hat es nur gut gemeint." "Ich weiß, er wusste ja nichts von ihm." schluchzte ich. "Was hälst du davon das wir wieder zusammen fahren wenn du soweit bist?" er war ruhig und streichelte mir über den Kopf. Ich nickte, wischte mir die Tränen vom Gesicht und klammerte mich an ihn.
Inzwischen kamen auch die anderen beiden zu uns. "Ich erklär es ihnen wenn du willst." flüsterte er. "Ja."
Seb stand auf und nahm die beiden zur Seite um ihnen alles zu erklären. "Warum weißt du das?" fragte Chris. Sebastian suchte nach einer Ausrede und erinnerte sich das er mich schonmal auf die Narbe angesprochen hatte als ich aus dem Pool kam. Er erklärte es damit und Chris gab sich zufrieden, denn er hatte sich nie getraut mich darauf anzusprechen.
Ich ging zu Jeremy und umarmte ihn fest. "Ich freue mich wirklich über dein Geschenk, Pops." "Schon gut kleines. Du kannst dir Zeit lassen. Sie wird in der Garage auf dich warten."

In einer halben Stunde würde Tom mich abholen. Wir wollten in ein kleines Café im Nachbarort. Er hoffte das ihn dort nicht so schnell jemand erkennen würde.
Tom schrieb mir das er jeden Moment da wäre also schnappte ich mir meine Sachen und sagte noch kurz Bescheid das ich erstmal weg bin bevor ich zum Tor lief.
Tom stand schon mit dem Auto davor und machte die Scheibe runter. "Hat jemand einen Cheffeur bestellt?" "Cheffeuere halten ihren Gästen die Tür auf." entgegnete ich ihm frech und steckte die Zunge raus, während ich die Tür öffnete. Dann stieg ich ein.
Tom und ich alberten und machten irgendwelche Grimassen.

"Magst du das Quackson nicht?" "Das was?" ich fing an mit lachen

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"Magst du das Quackson nicht?" "Das was?" ich fing an mit lachen. "Na was du in der Hand hast." "Du meinst ein Croassaint." er war schon süß auf seine unbeholfene Art. Tom erzählte mir wieso er in der Stadt war und das er auch Schauspieler war, was ich aber wusste. Mein Cousin hatte mich in den Film Spiderman geschleppt. Mein Handy klingelte ich kannte diese Nummer nicht aber ich würde gleich sehen wer mich anrief, da es über FaceTime war.
"Hallo liebes. Entschuldige dich zu überrumpeln." "Herrje Tom." Holland sah mich fragend an. "Nicht du, er" ich drehte das Handy zu ihm. "Oh wie kommst du denn an den kleinen Nachwuchs?" "Wir trafen uns gestern auf einer Party. Aber egal, gibt es einen Grund für deinen Anruf?" "Ja meine liebe, ich würde dich gern fragen ob du mich zu einer Filmpremiere begleiten würdest. Solang Chris nichts dagegen einzuwenden hat." "Ich werde mit ihm reden aber von mir aus sehr gern." "Hättest du mich das nicht Freitag fragen können?" "Leider schaffe ich es nicht zu deiner Feier, wir stecken mitten in den Dreharbeiten zu Thor. Aber ich werde in Gedanken der Feier beiwohnen. Natürlich möchte ich auch signiertes Exemplar." "Das bekommst du. Wir werden später nochmal Texten, es war schön dich zu sehen." Ich winkte noch in die Kamera und legte auf.

Ich verbrachte noch lange mit Tom, am Abend saßen wir im Auto mit Pommes und Bürgern. Wir redeten über alles und es war wie damals mit Micha meinem besten Freund.

happy ever after Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt