Kapitel 37

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POV: Luke

,,Scheiße, Luke! Was sollte das? Sag' mal, spinnst du denn völlig, oder was ist los?!", schrie Jake mich an. ,,Hey! Man, chill' mal 'ne Runde, es war ein Versehen!", versuchte ich ihn zu beruhigen. Es schien aber nicht zu klappen: ,,Ist ja klar! Du hast leicht reden, du wurdest auch nicht von 'nem Vollidioten verprügelt!"

,,Übertreib' doch!" - ,,Alter, du hast mir mit dem Ast den Schädel zertrümmert! Da darf ich übertreiben." Er setzte sich auf den Baumstamm, auf dem ich vorhin gesessen war und hielt seinen Kopf. ,,Ich glaube, das gibt 'ne Beule.", lenkte ich ab.

,,Aber was für eine! Dankeschön!", meinte er ironisch und hielt seine andere Hand in meine Richtung. Ich checkte ein und fragte: ,,Alles wieder beim Alten?" Er nickte und erkundigte sich, was wir nun machen würden.

,,Da es schon so gut wie dunkel ist, können wir warten bis es wieder hell ist. Das wäre dann in etwa zehn Stunden oder so. Oder wir schauen mal zusammen, wo der dritte Weg hinführt.", zählte ich auf. Er entschied sich für den letzen Weg, stand auf und sagte: ,,Zusammen.", während er mir tief in die Augen schaute.

POV: Joanna

,,Mach' ich aber nicht.", flüsterte ich in sein Ohr. Er schaute mich verblüfft an, also habe ich meinen Job richtig gut gemacht. Zufrieden stand ich auf und fing an, meinen Koffer auszupacken.

Als ich kurz zu Dave schaute, flüsterte er: ,,Warum?"

,,Warum was?", fragte ich in normaler Lautstärke. ,,Ich ... Oh, scheiße! Das habe ich noch nie gemacht! Ich ..." Ich zog eine Augenbraue hoch und schaute ihn erwartungsvoll an: ,,Sag' einfach, was los ist!", schnauzte ich ihn genervt an. ,,Ich weiß nicht, wie ich das jetzt sagen soll...", fing er an.

POV: Luke

,,Hey, Bro? Alles okay?", fragte ich Jake. Er fing sich und schaute verlegen auf den Boden. ,,Was war das denn?!", lachte ich, um die Stimmung zu lockern. Er ging nicht darauf ein: ,,Bitte! Bitte vergess' es einfach. Bitte!", bettelte er. Ich nickte leicht: ,,Okay, man. Aber sag' du mir bitte, was los war. Du bist doch nicht etwa schwul?", lachte ich.

Er schaute mich verlegen an: ,,Äh, was? Quatsch! Ich bin doch nicht schwul oder so. Vergess' es einfach und die Sache hat sich. Ich glaube, wir sollten jetzt mal loslaufen.", schlug er stattdessen vor. ,,Ja, gute Idee. Meinst du, die anderen haben schon bemerkt, dass wir fehlen?", fragte ich ihn. Das andere Thema hatte ich bereits vergessen.

,,Kann' schon sein. Komm'!", sagte er und wir liefen den dritten Weg entlang. Die Gegend kam mir schon richtig bekannt vor...

POV: Joanna

,,Sag' doch einfach das, was du sagen willst.", schlug ich vor. ,,Ja, das wäre, glaube ich, eine ganz gute Idee.", überlegte Dave. ,,Oh, man. Du benimmst dich wie ein kleines Kind! Das kann ja nicht so schwer sein, keine Ahnung was, zu sagen!" - ,,Äh, nein, das ist, ähm, nicht schwer. Also ... ja, das ist eigentlich ganz leicht ...", stotterte er herum.

,,Man, Junge! Rede einfach! Und am besten wäre es, wenn du das heute noch schaffen würdest.", verzweifelte ich langsam und raufte mir die Haare. ,,Denkst du, das probiere ich nicht?!", schrie er mich an. ,,Willst du mir jetzt etwa vorwerfen, dass ich schuld bin, dass du den Mund nicht auf bekommst?!"

,,Meine Fresse! Jo! Jetzt halt einfach mal den Rand! Ich weiß, dass ich Fehler gemacht habe! Ich weiß, dass ...", schrie er mich an, bevor ich ihn unterbrach: ,,Du hast Fehler gemacht?! Fehler gemacht?! Fehler?! So nennst du das also!", brüllte ich ihn an.

,,Jo! Schon wieder!" Dave fuhr sich mit den Händen durch sein Gesicht: ,,Okay, Jo. Können wir uns bitte wieder beruhigen?", fragte er ruhig. Ich bemerkte ein andauerndes Klopfen an der Tür. ,,Ja! Meine Schuld war es ja nicht!", zischte ich und lief zur Tür.

Dream About A Bad BoyGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt