POV: Luke
Ich hasste ihn! Ich hasste ihn einfach! Ich war nur eine Woche nicht bei Jo und nun waren sie zusammen unter der Dusche!
Am ersten Tag, an dem ich nicht in ihrer Nähe war, kam dieses Arschloch namens Dave und machte ihr so etwas wie einen Heiratsantrag!
Ich könnte ihn dafür umbringen!
Und das werde ich auch gleich tun! Es kann doch nicht sein, dass sie ihm nach einer Woche vertraut und mit ihm duscht, oder?!
Ich hoffte nicht ...
Ich atmete ein letztes Mal tief ein, ging die letzten paar Schritte und schaute nun um die Ecke in die Dusche.
Wo war dieses Arschloch?!
Ich wusste genau, dass er hier irgendwo war! Seine Kleidung lag doch vor der Tür!
Doch dann fuhr mein Blick an Jo's wunderschönen Körper entlang und ich vergaß ihn. Ich sah sie zwar nur von hinten, doch ihr Rücken war wunderschön geschwungen.
Das sollte nicht heißen, dass sie dick war, im Gegenteil sogar, doch an den richtigen Stellen waren einfach wunderschöne Kurven!
Bevor ich laut aufseufzte, was mir noch nie passiert ist, verließ ich den Raum rückwärts.
Scheiße! Ich hatte gespannt! Ja, okay. Das war jetzt nichts Neues, aber ich hatte dabei noch nie irgendwelche Gefühle! Irgendetwas stimmte doch nicht mit mir? Oder war es normal, dass man sich in seine Schwester verliebte?
Ich musste auf andere Gedanken kommen! Ich pfiff auf das Essen mit meinen Eltern und Jo, schrieb Nick, dass er sie fahren sollte und fuhr mit meinem Maserati wieder weg.
POV: Dave
Ich hasste alles! Alles, was es auf dieser verdammten Welt nur gab! Wirklich alles! Doch am meisten hasste ich mich selbst!
Ich könnte mich verfluchen! Dafür, dass ich so ein Arsch war! Ich wollte Jo wirklich und es war das erste Mal, dass ich mich verliebt hatte.
Okay, das zweite Mal. Aber das echte erste Mal zählte nicht! Da war ich in so eine Schlampe verknallt. Und das war nicht mal richtig verliebt, es war eher eine Schwärmerei ...
Doch es war jetzt eh egal. Ich hatte es nämlich geschafft, dass sie mich hasst! Sie sprach seitdem kein einziges Wort mehr mit mir! Wahrscheinlich hatte ich sie wirklich verärgert ...
Aber ich hatte wirklich nichts mit diesen zwei Huren ausgeheckt! Ich hasste sowohl Alice, als auch Zoe! Sie schämten sich für gar nichts und sprangen mit jedem ins Bett!
Naja, vielleicht war ich auch mal einer von denen, aber das ist jetzt schon ... ein paar Tage her ...
Und woher ich wusste, dass die zwei mit jedem in die Kiste sprangen? Das ist jetzt nicht so wichtig ...
Ich musste mich auf den Verkehr konzentrieren. Sonst hatte ich ein wirklich ernstes Problem ...
Vielleicht wäre das auch etwas leichter, wenn ich nicht so schnell fahren würde.
Aber dann würden mich die Bullen erwischen! Ein letztes Mal drückte ich auf das Gas und wich einem entgegenkommenden Fahrzeug gerade so noch aus, doch dann hatte ich sie endlich abgehängt!
Etwa zehn Minuten (bei gleich bleibender Geschwindigkeit) kam ich an der Lagerhalle an. Ich öffnete das Handschuhfach und nahm die acht Tüten und drei der Knarren heraus. Eine ließ ich für Notfälle hier.
Dann stieg ich aus und ging auf die Halle zu. Dort öffnete ich die schwere Tür lautstark und fünf Knarren zielten auf mich.
Als, die dazu gehörenden Personen mich erkannten, nahmen sie sie herunter und steckten sie wieder ein.
Es war ziemlich leicht, eine neue Gang in L.A. zu finden. Ich fragte mich, warum hier niemand von den Bullen erwischt wurde ...
,,Hast du's dabei?", fragte Jamie. Ich schmiss ihm zwei Beutel vor ihn und antwortete mit einem selbstverständlichen ,,Klar!".
,,Hast du die Kohle?" Auch er nickte und gab mir das Geld.
Ich schaute mich in der Runde um. Außer Jamie gab es noch drei weitere bekannte Gesichter. Ben, Dylan und Luke.
Doch einen der Jungs hatte ich noch nie gesehen. Dylan verstand meinen misstrauischen Blick und antwortete: ,,Das ist Austin. Er ist neu." Ich nickte verstehend und holte die restlichen Tüten heraus.
POV: Joanna
,,Wie? Warum sollst du mich abholen?", fragte ich Nick. Er seufzte übertrieben und antwortete dann: ,,Luke kann nicht. Er hat einen wichtigen Termin. Deshalb hol ich dich ab. Ist das irgendein Problem?" Er schien mehr als desinteressiert.
,,Nein. Aber sag mir doch einfach, wo Luke ist! Es hört sich sehr wichtig an, was uns unsere Eltern sagen wollen!", versuchte ich es erneut.
,,Tut mir leid, aber ich glaube, du willst es auch gar nicht wissen." Jetzt war meine Neugier geweckt!
,,Warum will ich das nicht wissen?", fragte ich, während ich meinen rechten Schuh anzog und mich anschließend an Nick vorbei ins Freie drückte.
,,Warum kannst du es nicht einfach akzeptieren?"
,,Weil ich neugierig bin! Kommst du? Wir sind eh schon zu spät."
,,Du bist zu spät!", grinste er mich an.
Etwas später kamen wir am Restaurant an. Trotz zwanzigminütiger Fahrt, habe ich kein bisschen aus Nick herausbekommen!
Ich bedankte mich trotzdem für das Fahren und hetzte in das warme Restaurant.
Ich sagte einer Empfangsdame den Namen meines zukünftigen Vaters und sie führte mich an einen Tisch, an dem zwei aufgewühlte Erwachsene saßen, die zufälligerweise meine Eltern waren.
,,Jo! Da bist du ja endlich.", begrüßte mich mein Dad.
,,Warum gehst du nicht an dein Handy? Ist irgendetwas passiert? Und warum bist du eine halbe Stunde zu spät?!" Sie machte kurz eine Pause und schien kurz zu überlegen, dann fragte sie: ,,Wo ist denn Luke?"
Ich ließ mich auf den Stuhl plumpsen und antwortete genervt: ,,Das wüsste ich selbst gern!" Anschließend erklärte ich ausführlich, dass ich keine Ahnung von allem hatte und was sonst noch passiert ist.
Als wir am Essen waren, fiel mir etwas ein: ,,Was wolltet ihr eigentlich so wichtiges besprechen?"
Meine Mam verschluckte sich und Fred klopfte ihr stürmisch auf ihren Rücken.
,,Ehm, ja, das wollten wir eigentlich euch sagen.", erklärte sie ein paar Sekunden später.
,,Es sieht nicht so aus, dass Luke noch kommen wird. Du kannst es ihm ja später sagen oder ich richte es ihm aus.", schlug ich vor.
,,Okay, du hast recht. Also: Wir, ehm, ja, wir werden ... heiraten!", stotterte meine Mam überglücklich.
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Dream About A Bad Boy
Novela Juvenil,,Tja. Ich kann dich halt dauernd auf's Neue überraschen." Ich erinnerte mich an den Tag in der Turnhalle, an dem meine Abschiedsfeier stattfinden sollte. Als er jemanden erschossen hat. Als ich zusammengebrochen war. An den Tag, an dem ich nach ein...
