POV: Joanna
,,Und außerdem müsste ich dich dann verbieten."
,,War das jetzt ein Kompliment?", fragte ich verwundert. Wenn das mal nicht seinem Ruf schadete! Allgemein war er in letzter Zeit so ... anders halt. Softer ... Ich fragte mich echt, wo der echte Dave hin ist!
,,Hmm, sieht so aus. Komm, zieh' dich um!", sagte Dave und scheuchte mich zu meiner Hälfte des Kleiderschrankes.
,,Das werde ich nicht anziehen. Und du auch keinen Anzug." Warum hatte er überhaupt einen Anzug?!
,,Jetzt hab' ich schon einen Anzug und kann ihn trotzdem nicht anziehen!" - ,,Wie oft hattest du ihn schon an?", fragte ich ihn. ,,Ehm, noch gar nicht. Ich brauch' den eigentlich auch nicht, aber Jake ... " Jake?! Was hatte er und Vicky denn vor?!
,,Und warum darf ich ihn nicht anziehen?", fragte Dave schmunzelnd. ,,Weißt du, wie peinlich wir uns machen, wenn wir in überteuerten Kleid und Anzug in so ein Paar-Einwohner-Kaff gehen, die wahrsheinlich alle am Hungerstuch nagen?! Das ist echt respektlos! Und außerdem machen wir uns auch vor unseren Klassenkameraden lustig, die alle in Bikini oder Badehose da herum laufen! Nicht zu vergessen: Dein Anzug ist langärmelig. Du wirst danach ziemlich stinken, weil du so schwitzt. Es ist knallheiß da draußen!"
,,Bei Badehose hattest du mich. Gehen wir zu den anderen und grillen?" Ich verkniff mir ein Lachen und nickte. Dave war eht leicht zu überzeugen.
Ich scheuchte ihn aus dem Zimmer und nahm meinen Lieblingsbikini. Darüber zog ich mir ein rotes Sommerkleid an. Ich suchte meine Sonnenbrille, ein dazupassendes Armband und schlüpfte in meine schwarzen Sandalen. Dann öffnete ich die Schlafzimmertür und ließ Dave wieder rein.
,,Du kannst gerne da bleiben.", grinste er, während er mich am Handgelenk festhielt.
,,Nein, ich muss mal ein privates Geschäft erledigen.", antwortete ich und er ließ mich wieder los.
Danach kämmte ich noch mal schnell meine Haare durch, welche ich in großen Locken fallen ließ. Ich liebte meine Haare. Sie waren pflegeleicht und sahen auch ganz schön aus.
Dave wartete schon vor der Tür. Er hatte schwarze Badeshorts und ein weißes T-Shirt an, welches seine Figur betonte. Als ob nicht eh schon alle Mädchen auf ihn stehen würden! Dazu hängte noch eine schwarze Ray Bean in seinem Ausschnitt.
,,Hey, Jo. Was ist denn los?" Ich bemerkte, dass ich wütend sein Sixpack, das man durch das Shirt angedeutet sah, anstarrte. Schnell fasste ich mich wieder und antwortete: ,,Ach, gar nichts."
,,Ich bin vielleicht nicht der einfühlsamste Typ, aber wenn ein Mädchen zu einem Jungen Nichts sagt, stimmt irgendetwas überhaupt nicht. Dann fangen die Probleme erst an. Und meistens macht sie kurz darauf Schluss. Da wir aber nicht zusammen sind, oder du einen Freund hast, ist es irgendetwas anderes.", fasste Dave die Situation zusammen.
,,Man, es ist nichts! Du kannst ja auch nichts für dein Aussehen!", murmelte ich. Er hatte es trotzdem gehört und fragte: ,,Seh' ich so schlimm aus?"
,,Nein. Du bist arrogant und verdammt gutaussehend! Das ist das Problem! Alle Mädels stehen auf dich und du nutzt es völlig aus! Es ist ja nicht mal so, dass du es nicht bemerkst, sondern du nützt es aus! Wenn du es nicht bemerken würdest, wäre es ja nicht so schlimm! Du würdest es ja nicht mal wissen, aber so ... Das macht dich ja zum Badboy und Player. Ist schon klar! Aber für mich wirkt es einfach arrogant!"
Er schaute mich geschockt an.
,,Das war jetzt nicht so gemeint ... " - ,,Wie denn dann?", fragte er mit diesem verdammten Grinsen.
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Dream About A Bad Boy
Teen Fiction,,Tja. Ich kann dich halt dauernd auf's Neue überraschen." Ich erinnerte mich an den Tag in der Turnhalle, an dem meine Abschiedsfeier stattfinden sollte. Als er jemanden erschossen hat. Als ich zusammengebrochen war. An den Tag, an dem ich nach ein...
