Kapitel 33

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,,Wir möchten euch noch etwas sagen!"

Luke und ich schauten neugierig unsere Eltern an. Wollten sie uns endlich mal von den Hochzeit erzählen?

,,Wir werden ...", begann meine Mam. Sie war sehr aufgeregt, also handelte es sich um die Hochzeit! ,,Wir machen nächstes Wochenende Urlaub.", beendete mein zukünftiger Vater ruhig. Und wann wollen sie uns darüber informieren, dass sie heiraten?!

,,Auf einer Privatinsel!", kreischte meine Mam. Luke warf verzweifelt seinen Kopf in den Nacken und seufzte übertrieben. ,,Sonst noch was?", fragte er genervt.

,,Ihr müsst bei der Klassenfahrt nicht mit dem Bus fahren. Wir haben einen Antrag gestellt, dass ihr mit dem Auto hin und auch wieder nach Hause dürft. Dafür müsst ihr aber direkt zum Flughafen.", erklärte Fred ruhig.

,,Ich habe doch noch gar keinen Führerschein?" Und illegal würde ich auch nicht fahren, da ich noch nie wirklich Auto gefahren bin! ,,Luke nimmt dich mit.", beschloss er. ,,Wir sind in verschiedenen Jahrgängen.", seufzte Luke dramatisch. Was hatte er heute nur?

,,Dann nimmt Dave dich mit!", sagte meine Mam immernoch gut gelaunt. ,,Weiß er schon bescheid?", fragte ich sie. ,,Nein, aber du kannst ihn ja gleich mal fragen."

,,Wie meinst du das?", fragte Luke verwirrt und ohne zu seufzen. ,,Er, seine Eltern und wir gehen jetzt essen.", klärte Fred uns auf. Und jetzt seufzte Luke auch wieder.

,,Seine Eltern?! Sein Dad ist doch in Deutschland?", fragte ich nach. ,,Und seine Mutter hat einen neuen Freund.", lachte meine Mam auf. Sie war betrunken! Das wäre die einzige logische Erklärung für ihr benehmen. Und zwar war sie dauerbetrunken!

,,Ihr zieht euch jetzt um! Wir fahren in einer Stunde los ins Restaurant.", sagte mein Dad. Schnell lief ich in mein Zimmer, zog mich aus und sprang unter die Dusche.

Eine halbe Stunde später hatte ich bereits geduscht und meine Haare leicht gelockt. Ich stand in Unterwäsche und einem Handtuch um meinem Körper vor der Kleiderwand und konnte mich nicht entscheiden, welches Kleid ich nehmen sollte.

,,Luke!", rief ich und zog das u ganz lang. Genervt kam er in mein Zimmer: ,,Was?!" - ,,Ich weiß einfach nicht, was ich anziehen soll!", jammerte ich. Er schaute sich kurz die Wand genauer an und entschied sich für ein langärmeliges, dunkelblaues Kleid mit dünnen Lamettastreifen.

Ich bedankte mich schnell, zog mir das Kleid und passende Schuhe an, schminkte mich noch kurz und flitzte, so schnell es in diesen Schuhen ging, nach unten. Dort warteten meine Eltern und Luke schon.

Luke und ich fuhren in einem anderen Auto, als unsere Eltern, da sie nach dem Essen noch etwas vorhatten. Sie wollten uns mal wieder nichts davon sagen!

Das Essen verlief gegen meine Vermutungen ohne Zwischenfälle. Eigentlich war es ziemlich langweilig. Danach fuhren wir wieder nach Hause.

POV: Luke

Die Situation zwischen Dave und mir im Restaurant war angespannt, aber es eskalierte nicht. Es könnte daran liegen, dass sowohl Joanna, seine Eltern und meine Eltern anwesend waren.

Als wir daheim ankamen, war Jo eingeschlafen. Sollte ich sie wecken? Nein, lieber nicht! Ich trug sie nach oben in ihr Zimmer und legte sie vorsichtig in ihr Bett. Ich war mir nicht sicher, ob sie mit oder ohne Kleid schlafen sollte. Da es aber komisch wäre, sie auszuziehen, ließ ich das Kleid an.

POV: Joanna

Langsam wachte ich auf. Ich blinzelte ein paar Mal, bis sich meine Augen an das helle Licht, welches mich sanft weckte, gewöhnt haben. So liebte ich es aufzuwachen! Ohne nervigen Wecker, sondern Sonnenlicht, das an der Nase kitzelte. Ich streckte mich ausgiebig.

Dream About A Bad BoyGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt