Eine halbe Stunde später kamen wir beim FBI an. Nick parkte auf dem Angestellten-Parkplatz. Ich ignorierte es weitgehend und sagte stattdessen: ,,Beweis es mir!"
,,Was?", fragte Nick nach und schaute mich verwirrt an. ,,Beweis mir, dass du wie Dave bist.", wiederholte ich meinen Satz ausführlicher.
,,Was? Nein! Wie soll ich das beweisen?!", fragte er verdutzt. ,,Denk' dir was aus.", grinste ich ihn überlegen an. Er war kein Badboy! Ganz sicher nicht!
Er schaute nachdenklich aus dem Fenster. ,,Oder kannst du es gar nicht beweisen?", stichelte ich ihn.
Er drehte sich ruckartig zu mir um. ,,Wie du meinst." Er grinste mich herausfordernd an. Er hatte einen Plan! Ich versuchte, nicht das Thema 'Wetteinsatz' anzusprechen.
Er kam mir immer näher. Er wollte doch nicht ... ?
,,Nein!", rief ich empört und lehnte mich soweit wie möglich von ihm weg. Doch mein Kopf bemerkte, dass dort die Tür war. Pochend breitete sich der Schmerz aus. Na toll!
,,Jo? Alles okay?", fragte Nick, während er ein Grinsen unterdrückte. ,,Ja! Alles bestens!", gab ich sarkastisch zurück.
,,Scheint dir schwer zu fallen, mich zu küssen, oder?", neckte er mich. Eifrig nickte ich, doch dann fiel mir auf, dass ich den Kopf schütteln müsste und änderte meine Bewegungen.
POV: Nick
,,Was jetzt?", fragte ich Joanna amüsiert. Sie stoppte ihre wilden Kopf-Hin-Und-Her-Schmeiß-Bewegungen und dachte einen Moment nach.
,,Ich will dich nicht küssen!", erklärte sie wohlüberlegt. Ich unterdrückte einen Seufzer. Darüber war ich nämlich wirklich froh!
Um ehrlich zu sein, hatte ich nie vor, Joanna zu küssen. Ich musste ihr nur beweisen, dass ich ein Badboy war und bei einem solchen Kuss keine Gefühle hatte.
Doch genau die hatte ich! Ich konnte nur Schlampen durchnehmen, wenn ich betrunken oder bekifft war. Solange ich noch klar denken konnte, hielt ich mich von solchen Tunten fern.
,,Ich könnte dich trotzdem küssen.", grinste ich sie dreckig an und drückte einen Knopf. Kurz darauf verschlossen sich die Türen. Jo bemerkte es und schaute sich verwirrt um. Dann schenkte sie mir einen Blick, der ängstlich und wütend wirkte. Und, als ob sie einen Plan ausheckte. Das war dann wohl ihr wütender Blick. Unbewusst wurde mein Grinsen breiter.
,,Ich kann noch viel mehr mit dir machen.", flüsterte ich. Jetzt musste sie mir glauben! Wenn nicht, hatte ich ein Problem ... Ich wollte sie als Freundin behalten. Und zwar als beste Freundin und nicht als feste! Und als eine meiner Schlampen könnte ich sie eh niemals sehen!
Sie grinste mich frech an und meinte dann: ,,Fast wäre ich darauf hereingefallen. Aber eben nur fast! Du bist nicht wie Dave!" Verdammt! ,,Du jetzt mach' die Tür wieder auf.", fügte sie hinzu.
Ich öffnete sie tatsächlich und sie stieg aus. Dann hatte ich einen ziemlich riskanten Plan. Aber einen Versuch war es wert!
Sobald sie die Tür zugeknallt hatte -meine arme Prinzessin- öffnete ich das Handschuhfach und griff nach einem Joint. Glücklicherweise hatte ich noch ein paar hier.
Da heute anscheinend so ein halber Glückstag war, wurde ich von Joanna aus meinen Gedanken gerissen.
,,Sag' mal, spinnst du jetzt völlig?!", zischte sie. ,,Wir sind hier auf FBI-Gelände. Wenn du deine verdammten Badboy-Kenntnisse unter Beweis stellen willst, dann mach das später! Aber nicht hier!"
Zufrieden legte ich den Joint zurück. ,,Steig' aus!", forderte Jo mich auf.
Ich schenkte ihr noch kurz ein freches Grinsen, bevor ich ebenfalls ausstieg. Zeitgleich schmissen wir die Türen zu. Ich rannte um das Auto herum und lief neben ihr in Richtung des Haupteinganges.
,,Als Mitarbeiter kommt es aber nicht gut, wenn du drogenabhängig bist.", grinste Joanna.
,,Natürlich nicht, und außerdem nehme ich keine Drogen. Die habe ich vorhin bei einer Kontrolle gefunden.", grinste ich ebenso zurück und griff nach ihrer Hand.
Sie zuckte zusammen, entzog sie mir aber nicht. Fast nicht. Ich konnte sie gerade noch so fest halten.
,,Soll ich hier jetzt auf Happy-Paar machen, oder was?", fragte sie leise, aber bestimmt.
,,So in etwa, spiel einfach mit.", erklärte ich ihr noch schnell, bevor ich die Tür auf stoß.
Die Empfangsdame schaute erschrocken in unsere Augen und wickelte eine Haarsträhne um ihren Finger. Ich begrüßte sie mit einem übertrieben freundlichen ,,Guten Abend! Ich wünsche eine schöne Schicht." und lief auf einen Aufzug zu.
Zum Glück erwischte ich einen leeren. ,,Was hast du vor?", fragte Jo, als ich auf den Knopf, der in die unterste Etage führte, drückte.
,,Wirst du schon noch sehen.", grinste ich sie an.
Kurz darauf öffneten sich die Türen und ich schnappte wieder Joanna's Hand. Wir bogen gleich links ab.
,,Ich weiß nicht, ob wir hier sein sollten.", flüsterte Jo. ,,Nein, sollten wir nicht."
Sie erwiderte nichts darauf und schon fanden wir etwas, wie einen Mitarbeiter-Raum. Davor stand ein, nun ja, ein etwas muskulöser ... Mensch, ein großer Mensch und schaute mich fordernd an.
Sofort drückte Joanna meine Hand fester. Ich begrüßte diesen Mann genauso wie die Empangsdame übertrieben gut gelaunt. Doch bei diesem Angestellten funktionierte das wohl nicht ganz so gut. Er fragte mich nach meinem Dienstausweis ... upps ...
,,Ehm, ja, der ist ja noch da drinnen. Ich habe ihn gestern hier vergessen. Das wird nicht wieder vorkommen.", versprach ich ihm und er ließ mich durch die Tür.
Ich zog Joanna zu einem der hintersten Spinde und fragte sie nach einer Haarklammer. Sie schaute mich mit großen Augen an und schüttelte den Kopf. Na toll!
Ich hasste es, mit dem Taschenmesser Schlösser zu knacken, aber mir blieb ja nichts anderes übrig. Ich holte es aus der Innenseite meiner Hose heraus und suchte zwei Spinde, bei denen man durch die Lüftungsschlitze erkennen konnte, dass dort noch Gegenstände drin waren.
Joanna schaute mir mit großen Augen zu. Ich nahm aus einem der Spinde den Dienstgürtel, an dem ein Waffe und andere Spielereien hingen. Jo jedoch starrte nur auf die Pistole an ihrem Gürtel, welchen sie übrigens nicht anlegen wollte.
Ich seufzte und nahm ihn ihr ab. Sie schien erleichtert.
Zumindest bis ich ihr den Gürtel umlegte und ihn fest zog. ,,Nick! Verdammte Scheiße! Ich hab' auf das Ganze hier sowas von keine Lust! Ich will das nicht! Ich möchte nicht in irgendeiner Zelle vergammeln! Ich möchte nicht diese Show hier abziehen!", zischte sie mich wütend an.
,,Wenn du nicht auffliegen willst, müssen wir mindestens noch an dem Wachmann vorbei.", flüsterte ich genervt zurück.
,,Okay. Danach hören wir aber auf!" Ich nickte widerwillig und wir liefen in Richtung der Ausgangstür. Zwischendurch begrüßte ich einige Kollegen freundlich.
Nun näherten wir uns dem Wachmann ...
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Hey! :D Ich habe die Abschlussprüfungen lebendig überlebt xD
WICHTIG!!!
Mir ist aufgefallen, dass die Geschichte ein bisschen unübersichtlich an manchen Stellen geworden ist. Und genau deshalb wollte ich sie am Ende noch einmal überarbeiten! Nun haben mich aber schon zwei Leser darauf hingewiesen, dass sie es ebenfalls unübersichtlich finden, also habe ich nochmal drüber gelesen und bin zu folgenden Entschlüssen gekommen:
- Die Choreographie in Sport müssen sie nicht am Schulfest aufführen, sondern in der nächsten Sportstunde!
-Die Eltern haben nicht das genaue Datum genannt, wann sie ihren 'Familienurlaub' machen.
Ja, oke, die Ideen hatte ich schon länger, aber es war doch mal nötig, euch darüber zu informieren *Affe, der sich die Augen zu hält*
Wahrscheinlich schlafen die meisten von euch, und lesen dieses Kapi erst morgen, also wünsche ich euch einfach einen schönen Freitag! :D
Denen, die noch wach sind, weil sie wie ich keine Schule haben oder keinen Schlaf brauchen, wünsche ich zusätzlich einen schönen Donnerstag xD
Eure Lena :D
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Dream About A Bad Boy
Teen Fiction,,Tja. Ich kann dich halt dauernd auf's Neue überraschen." Ich erinnerte mich an den Tag in der Turnhalle, an dem meine Abschiedsfeier stattfinden sollte. Als er jemanden erschossen hat. Als ich zusammengebrochen war. An den Tag, an dem ich nach ein...
