POV: Joanna
Oh, holy Shit! Unter dem Mooshäufchen war ein Stein!
Warum, verdammt noch mal, war da ein Stein?! Das war ja echt gemeingefährlich!
Nachdem ich eine Weile meinen Fuß gerieben und den Stein unter dem Moos -den man bei genaueren Betrachten erkennen konnte (doch wer betrachtet schon Moos?!)- wütend angestarrt habe, lief ich weiter zum Grillplatz. Ich wollte einfach etwas essen!
Vielleicht fünfzig bis hundert Meter vorher, sah ich Alice mit einem Typen hinter einem Baum rummachen. Eher gesagt hörte ich sie erst und entdeckte die beiden dann. Mit einer angewiderten Grimasse ging ich an ihnen vorbei. Echt abartig und eklig!
Am Grillplatz angekommen, setzte ich mich zu ein paar Jungs, die ganz sympathisch rüberkamen. Nicht solche Streber, aber auch keine Daves.
Eigentlich wollte ich mich allein irgendwo hinsetzen, aber alle Tische waren schon belegt. Und diese Jungs kamen echt nett rüber! Zumindest netter als die anderen ...
,,Oh, eine Schönheit aus dem Urwald.", pfiff einer von ihnen. Ich schaute ihn kurz mit meinem Todes-Blick an und er murmelte ein kurzes Sorry. Ein anderer fragte, ob ich etwas essen wollte. Ich bejahte und während er weg war, stellten sich die Jungs vor. Der erste -der von vorhin- hieß Barney. Ich fand, der Name passte zu ihm. Er erinnerte mich an How I Met Your Mother und er sah echt wie Barney aus. Okay, vielleicht etwas jünger halt, aber ihr wisst ja, was ich meine.
Der, der mir gerade ein Steak holte, hieß Mike und war so ein richtiger Surferboy. Tom war ein bisschen ruhiger und Max grinste mich zwischendurch fies an. Wie ein kleines Kind, das einem anderen gleich den Lolli wegnehmen würde.
Ich hatte mich nicht getäuscht und die Jungs waren echt nett. Wir lachten den ganzen Nachmittag und zwischendurch waren wir auch im Meer. Dazu hatte ich mein Kleid aber ausgezogen. Die Jungs hatten natürlich auch ihre Shirts ausgezogen und ich konnte mich echt nicht beschweren. Sie sahen echt heiß aus.
,,Neiiin! Niicht!", kreischte ich, als Max mich auf einmal hochhob und mit mir in den Armen in Richtung des Wassers lief. Ich strampelte zwar noch ein bisschen, aber es brachte nichts. Letztendlich ließ er mich fallen. Ich tauchte vollständig unter und schloss automatisch die Augen.
Ich fühlte unter mir den Boden und stoß mich wieder nach oben. Dort öffnete ich wieder meine Augen und sah Max. Er grinste über das ganze Gesicht. Und jetzt wirkte er wirklich wie ein kleines Kind, das einem anderen den Lolli weggenommen hat. Ich weiß, guter Vergleich.
,,Du Arsch." - ,,Heißer Arsch, wenn schon.", grinste er.
,,Nicht du auch noch.", seufzte ich und tauchte kurz unter, damit meine Haare wieder nach hinten fielen.
,,Wer denn noch?", fragte er. ,,Egal. Gehen wir zurück zu den anderen?", fragte ich stattdessen.
,,Klar." Er drehte sich um und schwamm los. Schnell holte ich ihn ein und hängte mich um seinen Hals. Zum einen war er selber schuld, denn er hatte mich ja auch hierher getragen, und zum anderen war ich einfach zu faul, um selbst zu schwimmen.
,,Na?", fragte Barney, als wir zurück am Strand waren. Im flachen Wasser wollte ich eigentlich laufen, doch Max hielt meine Füße an seiner Hüfte und trug mich einfach weiter. Und bevor ich herunterfiel, hielt ich mich weiter an ihm fest.
,,Klappe, Ban.", grinste Max. Ban sprach man wie das Barn von Barney ohne r aus. Ich fand es etwas komisch, als er es mir erklärt hatte, aber man gewöhnte sich recht schnell daran.
,,Was ist denn? Ihr planscht da draußen rum und du trägst sie zurück. Und ich darf nicht mal na sagen? Also wirklich ... ", beschwerte sich Ban.
DU LIEST GERADE
Dream About A Bad Boy
Fiksi Remaja,,Tja. Ich kann dich halt dauernd auf's Neue überraschen." Ich erinnerte mich an den Tag in der Turnhalle, an dem meine Abschiedsfeier stattfinden sollte. Als er jemanden erschossen hat. Als ich zusammengebrochen war. An den Tag, an dem ich nach ein...
