Wow. Der Raum hatte graue und grüne Wände. Die Decke war weiß und der Boden braun. Aus Holz. Links war ein Schreibtisch, auf diesem stand mein Computer. Den hatte ich doch in dem anderen Zimmer schon aufgebaut? Wie kam er hierher? Wahrscheinlich hat Luke ihn aus meinem Zimmer geholt. Und ich habe nichts bemerkt! ,,Aww. Er ist sogar schon angeschlossen!", sagte ich und fiel ihm um den Hals.
Auf der rechten Seite stand ein weißes Bett, das am Kopfende grüne Elemente enthielt. Daneben stand ein Nachttisch. Auch in weiß.
An der Wand gegenüber von der Tür war eine kleine Wand. Sie war zwar deckenhoch, aber nur zwei bis drei Meter breit und stand mittig, sodass man links und rechts an ihr vorbei laufen konnte. An der Wand in einem Regal fand ich meinen Fernseher wieder. Es war nur ein kleiner, ich wollte nichts größeres, sonst hätte ich schon längst einen neuen. Dieser hier war mein erster und bisher einziger. Er funktionierte einwandfrei. Obwohl er schon ein paar Jahre auf dem Buckel hatte.
Ich lief auf die Fenster links von der Wand zu. Von dort aus sah man nur Wiesen und einen kleinen Wald. Ich drehte mich um, sodass ich nun hinter die Wand schauen konnte. Dort war mein Kleiderschrank. Zumindest hingen dort meine Klamotten. ,,Dort hinten war nicht genügend Platz. Deshalb haben wir auch welche in den eigentlichen Kleiderschrank.", erklärte Luke und deutete auf eine Tür neben der Zimmertür, die mir bisher noch nicht aufgefallen sind. Dann erst bemerkte ich, dass hinter der Wand nur ein paar Kleider hingen.
,,Wir?", fragte ich. Luke grinste mich an. Okay, das bedeutete nichts gutes. Ich ging auf die Tür zu und öffnete sie vosichtig. Dort war ein Bad. Ein komplettes Bad! Mit Badewanne und allem, was noch so dazu gehört. Es sah wirklich schön aus. Es gab zwei mittelgroße Fenster, die einen Balkon zeigten. ,,Keine Panik, das ist dein Balkon. Auf den kommt man nur, wenn man durch dein Zimmer geht.",erklärte Luke, als er meinen Gesichtsausdruck sah. Dann ist ja gut. Ich lief wieder in das eigentliche Zimmer. In der Ecke von der Wand mit dem Bett und der Wand mit meinen Kleidern entdeckte ich noch einen Durchgang. Ja, ok... Luke hat ihn mir gezeigt. Auf jeden Fall waren hinter diesem Durchgang, den ich davor noch nicht gesehen habe, meine restlichen Klamotten. Hier waren sie also. In meinem Ankleidezimmer.
,,Aah!", schrie ich kurz, als ich von Chris und Dylan überrascht wurde, die hinter ein paar Oberteilen hervorsprangen. Dann lachten wir alle vier.
Dann zeigte Dylan noch eine Tür, die sich halb im Ankleidezimmer befand. Das Ankleidezimmer hatte keine Tür, nur einen Durchgang, deshalb konnte man auch nicht unbedingt sagen, dass die Balkontür sich im Ankleidezimmer befinden würde, aber auch nicht im eigentlichen Zimmer. Ich ging durch die Tür auf meinen Balkon. Ich bemerkte, wie Luke und Chris mein Zimmer verließen, Dylan war hinter mir.
Direkt an der Tür waren ein Tisch und ein paar Stühle. Es sah schön aus. Ein wenig romamtisch... Der Balkon führte um die Ecke. Er war etwa zwei Meter breit, aber Dylan blieb hinter mir.
Die Wand links von mir bestand hauptsächlich aus einer Fensterfront, dahinter hingen meine Kleider. Dann führte der Balkon nochmal um die Ecke. Diesmal konnte ich einen Blick in mein neues Zimmer werfen. Was soll ich sagen? Es sah wunderschön aus. Diesen Satz sagte ich seit gestern viel zu oft.
Dann war eine provisorische Wand aus Bambus vor mir. Davor stand nochmal ein kleiner runder Tisch mit zwei Stühlen. Ich setzte mich hin. Dylan auch. Er erklärte mir, dass hinter dieser Bambuswand der Balkon von Luke sei. Sie sind getrennt, damit jeder der Kinder seinen eigenen Balkon hätte. Die Eltern hätten eine Dachterrasse.
,,Es ist wunderschön.", flüsterte ich. ,,Ich weiß.", antwortete er genauso leise zurück.
POV: Dylan
Ich fand es hier wirklich schön. Dann beugte ich mich nach vorne. Jo auch. Ich muss schon sagen, sie ist ein wunderbares Mädchen. Deshalb tat es mir leid, was ich machte. Oder gleich machen werde. Ich küsste sie. Und sie mich auch. Wow.
Ok, nicht sentimental werden, es gibt genügend Mädchen, die gleich mit mir ins Bett wollten. Mit denen müsste ich mich auch nicht so herumschlagen. Also stand ich auf, verließ den Balkon und schloss die Tür hinter mir...
POV: Joanna
Der Kuss war auch ... wunderschön. Wie alles hier. Aber es war Dylan. Mit dem werde ich nichts anfangen! Er sah zwar gut aus, aber er brachte mich sonst noch um den Verstand. Im negativen Sinne natürlich. Ich trennte mich wieder von ihm und öffnete vorsichtig meine Augen.
Dylan stand schnell auf und ich sah durch das Fenster, wie er durch mein Zimmer lief und dann weg war.
Ich schüttelte den Kopf. Ich werde nichts mit Dylan anfangen! Ich bin gerade mal den zweiten Tag hier und knutschte schon mit einem wildfremden Typen rum. Erneut schüttelte ich meinen Kopf und wollte wieder in mein Zimmer, um die restlichen Sachen zu holen. Aber die Balkontür war verschlossen. Scheiße!
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Dream About A Bad Boy
Novela Juvenil,,Tja. Ich kann dich halt dauernd auf's Neue überraschen." Ich erinnerte mich an den Tag in der Turnhalle, an dem meine Abschiedsfeier stattfinden sollte. Als er jemanden erschossen hat. Als ich zusammengebrochen war. An den Tag, an dem ich nach ein...
