POV Isagi
Heulend umarmte ich die beiden als die gerade dabei waren zugehen, da ihr Reisebus vor unserer Haustür stand.
Kaiser weinte ebenfalls wie ich und drückte sein Gesicht in meine Halsbeuge, wo er mich sanft küsste.
Rin blieb gelassen, da es nur für paar Tage war, dennoch umarmte er mich ebenfalls von hinten.
Als ich mich lösen wollte, zumindest hatte ich es versucht, mich von Kaiser zu entfernen, aber dieser ließ mich gar nicht mehr los. Dank Rins Hilfe wurde er von mir weggerissen.
„Übertreib nicht! Wir sehen ihn in paar Tagen wieder!"
Kaiser glaubte nicht, was er von ihm hörte.
„Tut mir ja leid, dass ich ihn mehr liebe als du, du kalter Bastard!"
„Was sagst du da? Willst du gerade meine Liebe zu ihm in Frage stellen? Nicht jeder liebt einen gleich. Meine Liebe zu ihm ist anders als deiner du scheiß verblödeter Alpha!"
Als die beiden dabei waren, aufeinander loszuspringen, quetschte ich mich zwischen ihnen und versuchte die beiden zu beruhigen.
„Bleibt bitte ruhig! Rin, du hast mir doch gestern was versprochen. Hast du das etwa vergessen? Du sagtest, dass ihr euch nicht mehr streiten werdet."
Entschuldigend sah er weg, anscheinend schien es ihm unangenehm zu sein. Kichernd ging ich einen kleinen Schritt auf ihn zu und legte meine Hand zwischen seine Wangen und bevor ich ihn küsste sagte ich.
„Ich weiß, dass du so auf hart tust, aber im inneren sträubst du dagegen mich alleine zulassen und zugehen. Ich weiß, wie sehr du mich liebst. Dein Herz ist in Steinen umhüllt, das ab und zu zerbröckelt, weil es deine Gefühle, die du ganz tief in deinen inneren versteckt hältst in freien Lauf lassen willst."
Ihn küssend spürte ich etwas Feuchtes auf meine Wangen. Während ich ihn küsste, öffnete ich meine blauen Ozeanaugen und sah in seinen Sumpf grüne Augen, das von Tränen getränkt war.
Als ob ich ihn nicht kannte. Ich wusste, dass er eine weiche Seite hatte und das schon von Anfang gegenüber mir. Er zeigt das zwar nicht immer, nur wenn er besorgt um mich war. Aber wenn er es Mal zeigte, dann auf eine schöne Art, das keiner nachahmen konnte.
Er zeigte seine Liebe mir gegenüber ganz anders als Kaiser. Seins war harsch, gefühllos, zugleich aber auch Herz erwärmend, das einen das Herz zum Entflammen bringen konnte und nicht zu vergessen war seine Liebens Art, sehr sexy, elegant und heiß. Es fühlte sich so an, als ob er mich in Ketten gelegt, an sein Herz angekettet hätte, sodass ich sein Herz, das für mich schlug noch besser wahrnehmen konnte.
Hingegen Michaels Liebe unschuldig und liebenswert, manchmal auch besitzergreifend sein konnte. Es reichte aber von seiner Liebe überschüttet zu werden, das einen zum Ertrinken bringen konnte. Er entnahm die brauchende Luft und ersetzte es durch seine Liebe. Mit sein Herz, was er mit mir teilte und seine Luft das er mir gab zum Atmen. Er war buchstäblich mein Lebensinhalt, dass ich zum Leben brauchte.
Von Rin lösend wischte ich ihm seine Tränen weg.
„Ich liebe euch beide sehr. Ich bin so glücklich, dass ich euch habe."
Kaiser gab mir ebenfalls einen Kuss. Lächelnd erwiderte ich den kurzen Kuss. Als wir uns lösten, hielt mich Rin an meiner Hand und sah mir in die Augen. Er schien mir etwas sagen zu wollen, deshalb sah ich zu ihm.
„Es freut mich, dass du mich so akzeptierst, obwohl ich manchmal echt kalt sein kann, aber das heißt nicht, dass ich dich nicht liebe. Das ist nun mal meine Art und ich schätze es sehr, dass du mich so hinnimmst. Dafür bin ich dir dankbar, Isagi."
Mit roten Wangen sahen wir uns an, bis er dann weiter sprach.
„Weil du mir wichtig bist und für Kaiser auch halte ich es für besser, wenn mein Bruder bei dir bleibt für die paar Tage. Wir sind nicht da und du bist schwanger, was wenn dir etwas passiert?"
„Keine Sorge es wird schon nichts passieren. Ich kann mich selbst verteidigen" solange es kein Übermensch war, wusste ich mich selbst zu beschützen und da beide keine Feinde hatten, zumindest glaubte ich das wird mir nichts passieren.
Beide sahen mich nicht ganz geheuer an. Aber sie akzeptierten es, weil sie genau wussten, dass ich dagegen war und es unnötig wäre, mit mir darüber zu diskutieren.
Ich umarmte die beiden noch einmal bevor sie in den Bus einstiegen. Als sie im Bus nebeneinander saßen, winkten sie mir zu, was ich natürlich freudig zurück erwiderte bis sie endgültig aus meinem Sichtfeld verschwanden.
Traurig ging ich ins Haus und merkte sofort wie einsam es sich nun anfühlte ohne sie. Ich schlug mit meinen beiden flachen Händen auf meine Wangen, um mich wieder aufzumuntern.
Am besten wäre es jetzt was zu unternehmen. Als erstes überlegte ich zu meinen Eltern zugehen, um nur meine Sachen von dort hierher zu schleppen.
Ja, das klingt gut, das würde mich auch etwas ablenken von der Einsamkeit.
In unser Zimmer huschend zog ich mir Rins oversized T-shirt an. Da ich keine Klamotten hier hatte, zog ich meistens Rins Sachen an oder Kaiser der vor paar Tagen seine eigenen Klamotten hierher gebracht hatte.
Warum ich bis jetzt meine Sachen hier nicht hatte. Nun ja ich kam halt nicht dazu, ich lag teilweise nur im Bett mit Beschwerden.
Nachdem ich auch Michaels durchlöcherte schwarze Hose angezogen hatte, dass mir viel besser passte, da mein Alpha etwas kleiner als mein Blutsauger war.
Angezogen lief ich durch die Tür hinaus in die frische Luft, dass ich sogleich in meine Lunge einatmete.
Summend lief ich durch die Straßen herunter und bog durch die Ecken bis ich nach 20 Minuten bei mir zuhause ankam. Ich zückte mein Schlüssel und machte die Tür auf.
Ich rief nach meinen Eltern. Meine Mutter kam mir entgegen. Sie sah mich unerwartet an, als sie mich sah.
„Was für eine Überraschung, Yoichi. Hättest du vorher geschrieben, dass du kommst, hätte ich was vorbereitet."
„Ist schon gut Mutter. Ich bin nur hier, um meine Sachen zu holen."
„Okay, wenn was ist, ich bin in der Küche."
Ich antwortete ihr noch ehe ich in mein Zimmer marschierte. Ich holte einen blauen mittleren Koffer und öffnete es. Ich schmiss all meine Klamotten, die ich in meinen Schrank hatte, in den Koffer, bis das Ding so voll war. Ich setzte mich auf das vollgeladene Koffer drauf und machte das Reißverschluss zu.
Mit einem vollgepackten Reisekoffer zog ich das schwere Teil hinterher. Ich verabschiedete meine Mutter, ehe ich wieder verschwand aus dem Haus, indem ich aufgewachsen war.
Bevor ich zu mein neues Haus lief, kaufte ich mir paar Sachen zum Knabbern, weil ich voll hungrig wurde.
Zuhause angekommen packte ich das ganze Gedöns in Schallen die ich auf den Tisch Stellte, um mich gleich vor dem Fernsehern gemütlich hinzulegen, aber davor sortierte ich meine Sachen in die leeren schränke, die Rin extra für mich frei gemacht hatte.
Als das erledigt war, verstaute ich den Koffer oben auf dem Regal. Meine Hände aufeinander klatschend ging ich raus aus dem Zimmer. Meine Beine bewegten sich zu Wohnzimmer, wo ich mich gleich auf dem Sofa mich drauf schmiss. Ich schaltete dann Netflix an, wo ich mir ein Film aussuchte.
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1192 Wörter
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Polyamorische Liebe
FanfictionYoichi Isagi der 16 Jahre alt ist, verliebt sich in zwei Personen, ob er nun einen von beiden sich entscheidet, oder wählt er beide? Wenn er beide wählen würde, könnte daraus überhaupt eine Funktionierte Liebesbeziehung entstehen, wenn sich die beid...
