„Ich bin deine Ehefrau. Selbst auf dem Papier gehöre ich dir, Desmond."
~ Cécilia Sophia Desmond
CÉCILIA
Cécilia stolzierte in den Meeting Raum herein. Lächelnd unterhielt sie sich mit zwei Angestellten und ich war mir ziemlich sicher, dass es nicht um Arbeit geht. Sie verstand sich mit allen so gut.
Jedes Mal fragte ich mich wie sie das machte. Sie war so bezaubernd, so umwerfend und zog jeden in ihren Bann. Cécilia war schon im fünften Monat und mit jedem Tag schien sie noch schöner zu werden. Ihre lockigen Haare waren voller und länger, und ihre Kurven – die schon vor der Schwangerschaft umwerfend waren – hatten eine neue Fülle bekommen, die sie noch mehr strahlen ließ. Ich konnte nicht leugnen, dass sie jetzt noch attraktiver war. Und ihre Brüste. Sie waren empfindlich und größer. Der Gedanke, wie sie meinen Namen stöhnen würde, wenn ich nur leicht mit dem Finger ihre Brustwarzen berührte, ließ mich den Blick kaum von ihr abwenden.
Ihr müssten meine Blicke aufgefallen sein, denn sie zwinkert mir grinsend zu während sie auf mich zukommt. „Herr Desmond. Sie können wieder einmal nicht ihre Augen von mir lassen."
Ich zog den Stuhl hervor, damit sie sich setzen konnte. „Bei so einer Schönheit kann ich nicht widerstehen, Frau Desmond." Sie hielt sich an meinem Arm fest, während sie sich setzte. Bevor sie nach der Wasserflasche griff und einen großen Schluck trank. „Sollen wir heute Abend ins Loft?"
„Wieso?"
„Was, wieso?", entgegnete sie leicht gereizt, während sie mit ihrem Ehering spielte.
„Ich habe doch nichts dagegen gesagt, beruhige dich, Lovely.", lachte ich leise.
Unsere Häuser waren noch im Bau, daher wohnten wir vorerst in einem unserer Hotels, da das Loft außerhalb der Stadt und ziemlich abgelegen war. Seit Cécilia schwanger war, wollte ich kein Risiko eingehen, falls etwas passieren sollte und im Hotel waren wir flexibler. „Ich wollte nur wissen, wieso."
Sie beugte sich näher zu mir, flüsterte verführerisch an mein Ohr: „Ich will dich, Desmond. Wie früher. Im Hotel muss ich mich zurückhalten, ich bin so empfindlich und ich kann dort nicht laut sein..."
Ihre Worte klangen wie eine Melodie in meinen Ohren und ich unterbrach sie mit einem Kuss auf ihre Wange. „Natürlich fahren wir ins Loft."
„Und ich habe noch etwas für dich", sagte sie und warf einen flüchtigen Blick durch den Raum, um sicherzugehen, dass uns niemand beobachtete. Dann zog sie ein Polaroid-Foto aus ihrer Tasche und drückte es mir mit einem Grinsen in die Hand. Meine Kehle wurde trocken, als ich das Bild betrachtete.
Sie trug rote Spitzenunterwäsche, ihr Babybauch war sanft in Szene gesetzt. „Wer hat das Foto gemacht?", fragte ich, obwohl ich die Antwort schon ahnte.
„Spielt das wirklich eine Rolle?", lachte sie.
Ja. Es spielte eine Rolle. Natürlich tat es das.
Ich steckte das Foto schnell in meine Innentasche, bevor es jemand entdecken konnte. Wie sollte ich jetzt den restlichen Tag durchstehen? „Mary", fügte sie beiläufig hinzu.
Ich nickte, konnte den Blick aber kaum von ihr abwenden. „Trägst du das gerade?"
Sie lächelte, schob den Saum ihres schwarzen Kleides leicht zur Seite und zeigte mir die roten Träger ihres BHs. „Du bist ein Teufel", murmelte ich.
„Wir könnten auch sofort ins Loft gehen."
„Und wie erklären wir die Absage des Meetings, Frau Desmond?", neckte ich sie.
„Du hast eine schwangere Frau. Da ist alles möglich", erwiderte sie lächelnd.
Ich zog ihren Stuhl näher an meinen heran und ließ meine Hand unter ihren Rock gleiten. Von außen konnte niemand unter den Tisch sehen. „Nicht hier, Devin", flüsterte sie protestierend.
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DEVIN DESMOND
Romantik»Eine gefährliche Leidenschaft.« Als Devin, Cécilia das erste Mal sah, wollte er sie um jeden Preis in seinem Folterkeller sehen. Es war Devins Leidenschaft. Blut war seine Leidenschaft, doch er scheitert, als er versucht Cécilia zu foltern und umz...
